[Quelle Headerbild: iStock.com/Jacob Wackerhausen]
Kamerastative
1. Stative für Kameras
Ein Fotostativ ist essenzieller Bestandteil Ihrer Kameraausrüstung. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass die aufgenommenen Bilder scharf und auch bei langer Belichtungszeit unverpixelt sind. Das Hilfsmittel stabilisiert die Kamera, sodass Fotos nicht verwackeln und wird in erster Linie für Kamera- und Videoaufnahmen mit sehr langen Brennweiten, bei schlechten Lichtverhältnissen und für Makro-Aufnahmen eingesetzt.
Bei uns finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Stativen mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten: Dabei reicht das Sortiment von günstigen Einsteigermodellen für Hobbyfotografen bis hin zu Kamerastativen aus dem Bereich des Profiequipments für den gewerblichen Bereich.
Kamerastative für scharfe, unverwackelte Bilder
Wichtige Auswahlkriterien:
- Tragkraft: Das Fotostativ muss für das Gewicht der Kamera inklusive Objektive konzipiert sein. Je nach Modell liegt die Tragfähigkeit zwischen 300 Gramm und 10 Kilogramm.
- Eigengewicht: Um das Stativ schnell und einfach zu transportieren, sollte es ein geringes Eigengewicht aufweisen. Studiostative sind hingegen nicht für den Transport vorgesehen, dafür aber sehr stabil.
- Teleskopfunktion: Viele Kamerastative lassen sich dank der Teleskopbeine auf ein Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe komprimieren.
- Standhöhe: In der Regel ist ein Stativ zwischen zehn und 180 Zentimetern hoch. Für den gewerblichen Bedarf finden Sie auch Kamerastative, deren Höhe bei bis zu sieben Metern liegt.
Stativkopf
Für gute Bilder sollte das Stativ nicht nur stabile Standbeine besitzen, sondern ebenfalls mit einem beweglichen Kopf ausgestattet sein. Nur so kann die Kamera in alle drei Dimensionen bewegt werden.
Stativkopf-Varianten
- 2-Wege-Kopf
- 3-Wege-Neiger
- Panoramakopf
- Kugelkopf
Material eines Kamerastativs
Wer Wert auf ein geringes Gewicht des Fotostatives legt, sollte sich für ein Modell aus Carbon entscheiden. Teilweise bestehen Stative auch aus Aluminium: Dieser Wertstoff ist zwar schwerer als Carbon, dafür aber preisgünstig.
Neben dem verwendeten Material differenzieren sich Kamerastative auch in ihrer Bauform. Stellen Sie sich vor dem Kauf deswegen die folgenden Fragen:
- Wie schwer ist meine Kamera inklusive Objektive?
- Will ich das Stativ mit in den Urlaub nehmen?
- Brauche ich ein stabiles Stativ für professionelle Studioaufnahmen?
Wir stellen Ihnen verschiedene Kamerastative für unterschiedliche Ansprüche vor:
1.1 Stabstative
Ein Einbeinstativ ähnelt in seiner Funktionsweise einem Selfie Stick. Es ist kompakt, leicht und damit ideal auf Reisen und bei Wanderungen. Neben der Armverlängerung für Selbstporträts stabilisieren Einbeinstative die Kamera, sodass die Bilder weitaus schärfer ausfallen als bei der Bedienung per Hand. Ein Stabstativ kommt vor allem bei Tier- und Outdooraufnahmen als auch bei Sportfotografen zum Einsatz.
1.2 Dreibeinstative
Dreibeinstative werden auch als Tripod bezeichnet und können frei platziert werden. Sie sind mit drei Füßen und einer Mittelsäule ausgestattet, auf der die Kamera befestigt wird. Solche Fotostative gelten als sehr zuverlässig: Steht es einmal stabil, ist ein Verwackeln der Bilder nahezu unmöglich. Vor allem bei langen Belichtungszeiten sorgt das Dreibeinstativ für bessere Ergebnisse als ein Stabstativ.
Wer sein Stativ auf Reisen mitnehmen möchte, sollte sich für ein Teleskopstativ entscheiden, da es platzsparend zusammengeschoben werden kann.
Dreibein-Teleskopstative ermöglichen einen unproblematischen Transport.
Kleine, kompakte Dreibeinstative werden auch als Tischstative bezeichnet und beispielsweise für die Produktfotografie benutzt.
1.3 Actionstative
Ein Stativ für Actioncams wird auch als Gorillastativ bezeichnet. Es zeichnet sich durch eine besonders hohe Flexibilität aus, da die Standbeine beweglich sind und durch Gelenke mit dem Stativkopf verbunden sind. Die Kamera wird dabei mittels Schraubmechanismus auf dem Stativkopf befestigt.
Gorillastative eignen sich für bewegungsintensive Aufnahmen.
2. FAQ
Welche Arten von Kamerastativen gibt es?
Generell muss zwischen einfachen Stabstativen, Dreibeinstativen sowie Actionstativen unterschieden werden. Erstere ähneln einer Armverlängerung für Selfies und können nicht ohne Unterstützung irgendwo platziert werden. Das klassische Stativ besitzt hingegen drei Beine und eignet sich nicht nur für Aufnahmen mit Selbstauslöser, sondern wird auch in der professionellen Fotografie beispielsweise für lange Belichtungszeiten eingesetzt. Actionstative zeichnen sich durch bewegliche Standfüße aus und können so sehr flexibel eingesetzt werden.
Worauf sollte ich beim Kauf eines Kamerastativs achten?
In erster Linie sollten Sie bei der Anschaffung eines Kamerastativs darauf achten, dass dieses mit Ihrer Kamera kompatibel ist. Wichtig sind hier die maximale Tragkraft des Stativs, die über dem Gewicht Ihrer Kamera inklusive Objektiv liegen sollte, sowie die Art der Befestigung: In der Regel besitzen Kameras ein integriertes Schraubgewinde, dank dem sie auf viele Stative aufgeschraubt werden können. Weitere wichtige Kriterien bei der Entscheidung sind das Material sowie eine eventuelle Teleskopfunktion.
Wie befestige ich eine Kamera an einem Kamerastativ?
Sehr viele Kameras sind an der Unterseite mit einem Gewinde ausgestattet (Stativmontierung), das Stativ besitzt hingegen die entsprechende Schraube. So kann die Kamera einfach auf die Halterung draufgedreht werden.













































