
Hüpfburgen
Hüpfburgen sind das Highlight auf jedem Kindergeburtstag. Viele Kinder wünschen sich die luftgefüllten Spielgeräte auch für Zuhause. Was Sie beim Kauf von Hüpfburgen beachten sollten, lesen Sie hier.
1. Hüpfburgen: Großer Spaß für Jung und Alt
Während Hüpfburgen früher hauptsächlich bei öffentlichen Veranstaltungen eingesetzt wurden, erfreuen sie sich heutzutage auch in privaten Gärten immer größerer Beliebtheit. Zugrunde liegt diesem Trend die clevere Verbindung aus Spaß und Lernen: So bereitet das Springen auf einer Hüpfburg nicht nur Freude, sondern es schult auch den Gleichgewichtssinn und die Koordination.
Das Herumtollen auf Hüpfburgen bringt Kindern besonders viel Spaß.
Damit Ihr Nachwuchs jedoch auch besonders sicher hüpfen kann, sollten Sie vor dem Kauf einige Qualitätsmerkmale prüfen:
Aus welchem Material ist die Hüpfburg?: In der Regel bestehen Hüpfburgen aus beschichtetem PVC. Dieses Material ist schwer entflammbar und wasserabweisend. Die Nähte hingegen sollten doppelt vernäht und aus Nylon- oder Polyesterfäden gefertigt sein. Innenliegende Nähte sorgen zudem für mehr Langlebigkeit.
Wie ist die Hüpfburg aufgebaut?: Den größten Spielspaß garantieren Hüpfburgen mit einem Mehrkammersystem. Hierbei wird die Luft auf mehrere Zellen verteilt, sodass der Sprungeffekt auch für mehrere Nutzer gleichzeitig erhalten bleibt. Ein besonderes Sprunggefühl entsteht, wenn beim Springen durch die Nähte ein wenig Luft entweicht. Diese wird dann über das Gebläse wieder aufgefüllt.
Verfügt die Hüpfburg über Gütesiegel?: Die Sicherheit der Nutzer sollte bei einer Hüpfburg stets höchste Priorität haben. Hierfür sorgt die DIN-Norm EN71, mit der unter anderem die mechanischen und physikalischen Eigenschaften von Kinderspielzeug festgelegt wird. Das amerikanische Pendant ASTM garantiert diese Sicherheit ebenfalls. Achten Sie beim Kauf deshalb auf das TÜV- und GS-Siegel.
Vor dem Kauf sollten Sie sich außerdem vergewissern, dass das von Ihnen ausgesuchte Modell für das Alter Ihres Kindes geeignet ist. Die meisten Hüpfburgen sind für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren konzipiert. die Angaben finden Sie in der Produktbeschreibung bzw. auf der Verpackung.
2. Hüpfburgen-Arten
Hüpfburgen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Sowohl die Größe als auch das Design und die Ausstattung des Spielgeräts können variieren. Wir stellen Ihnen einige Varianten und deren Eigenschaften vor:
Klassische Hüpfburg
- Als Schloss oder Burg (mit Türmen, Zinnen etc.).
- Auch in kleinen Größen verfügbar, passt somit auch auf kleinere Flächen.
- Oft günstiger als aufwendigere Modelle mit Rutschen oder Bällebad.
- Einfacher Aufbau.

Hüpfburg mit Wasser
- Hüpfburgen mit Pool bieten besondere Abkühlung im Sommer.
- Oft mit integrierter Rutsche oder Wasserfall.
- Meist inkl. Zubehör wie Wurfringen, aufblasbaren Elementen oder Wasserbällen.
- Kann auch ohne Wasser genutzt werden.
- Höherer Energieverbrauch durch zusätzlichen Wasseranschluss.

Hüpfburg mit Rutsche
- Rutsche als Ein- und Ausgang: Meist flache Rutsche, für kleinere Kinder geeignet.
- Rutsche in der Hüpfburg integriert: Rutsche führt in ein kleineres Becken, in ein Bällebad oder auf eine Sprungfläche.
- Riesenrutschen als Sonderform: Besteht nur aus zwei Elementen (Kletterelement, um nach oben zu gelangen und langer Rutsche zum Herunterrutschen).

Multiplay
- Besonders detailreiche Versionen mit vielen Spielelementen.
- Hüpfburgen mit Kletterturm intensivieren die sportliche Betätigung.
- Mit Boxsäcken, Hindernisparcours oder Rutschen.
- Meist fantasievoll gestaltet zu einem bestimmten Thema (Urwald, Piraten, Prinzessinnen etc.).
- Beansprucht viel Platz.

Hüpfburg mit Bällebad
- Von der Hüpfburg abgetrennter Teil.
- Zugang teilweise über eine Rutsche.
- Netz um das Bällebad sorgt dafür, dass die Bälle nicht herausfallen.
- Bälle sind oft im Lieferumfang enthalten.

3. Aufbau
Der korrekte Aufbau Ihrer Hüpfburg ist essentiell für die Sicherheit der Nutzer. Beachten Sie daher stets die beiliegende Aufbauanleitung. Wir haben zudem einige Tipps für Sie zusammengefasst, mit denen Sie Ihre Hüpfburg schnell und sicher aufstellen können:
- Die Unterlage: Die Fläche, auf der Sie Ihre Hüpfburg aufstellen, sollte glatt sein und keine spitzen Gegenstände aufweisen. Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten Sie zu Beginn außerdem die Unterlegplane ausbreiten. Prüfen Sie zudem, ob um die Fläche herum ausreichend Platz ist – mindestens ein Meter ist Pflicht, um die Verletzungsgefahr zu minimieren.
- Das Gebläse: Das Gebläse befindet sich in der Regel hinter der Burg. Stellen Sie es auf einen trockenen Untergrund und fixieren Sie es mit Heringen im Boden. Bevor Sie es einschalten, sollten Sie außerdem kontrollieren, ob alle anderen Öffnungen verschlossen wurden. Achten Sie auch darauf, dass etwaige Verlängerungskabel für den Außenbetrieb geeignet sind.
- Das Maximalgewicht: Je nach Größe und Design der Hüpfburg kann das zugelassene Maximalgewicht stark variieren. Informieren Sie sich deshalb vorab und stellen Sie sicher, dass dieses Gewicht nicht überschritten wird.
Lassen Sie Kinder auf der Hüpfburg nie unbeaufsichtigt. Stellen Sie auch sicher, dass spitze Gegenstände aus Hosen- und Jackentaschen entfernt wurden und dass Nutzer vor Gebrauch ihre Schuhe ausziehen. Auch Lebensmittel und Kaugummis sind auf der Hüpfburg verboten – hier droht bei Verschlucken Lebensgefahr.
4. FAQ
Kann man eine Hüpfburg ohne Strom betreiben?
Aus technischen Gründen ist es nicht möglich, eine Hüpfburg ohne Strom zu betreiben. Bei den meisten Modellen tritt während des Springens über die Nähte Luft aus, die stetig aufgefüllt werden muss. Hierfür ist ein Gebläse notwendig, das nur mit Stromzufuhr funktioniert.
Wie kann man eine Hüpfburg reparieren?
Präventiv sollten die Nutzer der Hüpfburg dazu angehalten werden, ihre Schuhe vor dem Gebrauch auszuziehen und Hosen- und Jackentaschen von spitzen Gegenständen zu befreien. Sollte es dennoch einmal zu Löchern oder Rissen in der Hüpfburg kommen, lassen sich diese nähen. Nutzen Sie hierfür einen starken Faden. Größere Beschädigungen müssen jedoch von einem Fachmann repariert werden. Hier können zum Beispiel Sattler weiterhelfen.
Was passiert, wenn es windig ist oder regnet?
Da Hüpfburgen aufgrund Ihres niedrigen Eigengewichts besonders anfällig für Wind sind, sollten Sie diese bei starken Böen nicht aufstellen. Auch Regen greift die Hüpfburg an: Durch die Nähte kann das Wasser unter Umständen in die Luftkammern eindringen. Sobald es zu regnen beginnt, sollten Sie deshalb die Luft ablassen und eine Plane zur Abdeckung verwenden.

































