
Enganliegend und flexibel: Bodys
1. Was ist ein Body?
Ein Body ist ein Kleidungsstück, das je nach Machart als Unterwäsche oder als Alternative zum klassischen Top getragen werden kann. Oberteil und Höschen sind miteinander verbunden. In der Regel weisen Bodys Druckknöpfe im Schritt auf, mit welchen Sie den Einteiler öffnen und schließen können. Bodys können Spaghettiträger, kurze sowie lange Ärmel haben. Die Ausschnitte variieren ebenfalls von V-Ausschnitt über rückenfreie Bodys bis hin zu Rollkragen. Auch die Form des Unterteils fällt verschieden aus – Bodys können hier Schnitte wie Unterhöschen aufweisen oder aber bis zum Knie reichen.
Klassischer Body
Man spricht nur dann von einem Body, wenn der Stoff überall eng am Körper anliegt. Ist das Unterteil locker fallend wie eine Shorts oder Hose, dann handelt es sich um einen Jumpsuit.
Bodys werden zwar meist von Damen getragen, sind jedoch auch für Herren als Unterwäsche erhältlich.
Das Wort Body leitet sich aus der eigentlichen Bezeichnung des Kleidungsstücks Bodysuit (zu Deutsch: Körperanzug) ab.
2. Unterschiedliche Bodyarten
Bodys sind Einteiler, die als wärmende Unterwäsche, Dessous, Oberteilersatz, Shapewear oder Sportbekleidung getragen werden können. Im Folgenden erfahren Sie alles über die verschiedenen Bodyarten und ihre Funktionen.

Schlichte Bodys
Einfache Baumwollbodys, Bodys aus Polyamid oder aus Thermostoff können in der Regel als Unterwäscheersatz getragen werden. Die auch Shirtbodys genannten Einteiler sind besonders an kalten Tagen sinnvoll, da sie die Nieren warmhalten. Des Weiteren lassen sie sich bequem tragen, da sie nicht wie ein Unterhemd verrutschen können. Blickdichte Bodys mit Ärmeln eignen sich auch gut als Alternative zum T-Shirt.

Spitzenbodys
Besonders reizvoll sind Bodys aus Spitze, die als Dessous getragen werden. Transparente Abschnitte, Stickereien und gar Aussparungen an entsprechenden Körperregionen sorgen für ein verführerisches Auftreten. Spitzenbodys mit integriertem BH werden auch Wäschebodys genannt.
Sie erhalten jedoch auch blickdichte Spitzenbodys, die Sie als elegante Oberteile tragen oder lässig zu einer Strickjacke kombinieren können.

Blusenbodys
Damit eine Bluse unter einem engen Bleistiftrock nicht verrutscht, empfiehlt sich das Tragen eines Blusenbodys. Hier ist das Oberteil wie eine klassische Bluse genäht, das jedoch mit dem Höschen verbunden ist.
Blusenbodys erhalten Sie als traditionelle Office-Variante oder aber elegant aus Samt, Satin oder Baumwoll-Stoff.

Corsagenbodys
Corsagenbodys weisen meist einen integrierten BH sowie eine Corsage auf. Sie sind eine Variante der Wäschebodys. Dabei können Corsagenbodys ebenfalls aus Spitze gefertigt sein, aber auch aus Satin oder Seide. Die Corsage zeichnet sich dabei durch die beiden Stäbe aus, die unterhalb des Brustbereichs bis zur Hüfte reichen. In der Regel wird mit einem Corsagenbody das Höschen separat, jedoch passend im Design angeboten, während das Oberteil durch Strumpfhalter mit Feinstrümpfen verbunden ist.

Stillbodys
Für ein einfaches An- und Ausziehen beim Stillen können frisch gebackene Mütter auch auf sogenannte Stillbodys zurückgreifen. Hier ist der Brustbereich so konzipiert, dass sich die BH-Körbchen ganz einfach öffnen lassen, ohne dass Sie dabei den Body ausziehen müssen. Zudem hat der Einteiler einen formenden Effekt, der nach der Geburt des Kindes oft als wohltuend empfunden wird.
Ein Body ist auch ein elementarer Bestandteil des Trainingsoutfits für verschiedene Sportarten, zum Beispiel von Tänzerinnen und Tänzern. Er wird hier oft mit einer Strumpfhose, einem Rock oder kurzen Hose, einem Jäckchen und Ballettschuhen kombiniert. Durch die enganliegende Form des Einteilers können selbst die kleinsten Bewegungs- und Haltungsfehler analysiert werden. Man nennt Bodys in der Branche auch Balletttrikots.
Tänzerin im Balletttrikot
Bodys weisen in der Regel einen Anteil an Elasthan auf, da sie besonders bequem und flexibel sitzen sollen.




































































