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Ratgeber Pollerleuchten
1. Was sind Pollerleuchten?
Pollerleuchten werden auch als Wegeleuchten bezeichnet und kommen im Außenbereich deines Grundstückes zum Einsatz. In Gärten, Garagenauffahrten oder Vorgärten dienen sie dazu, den Weg zum Haus zu beleuchten. Sie sind höher angebracht als Sockelleuchten, jedoch niedriger als Mastleuchten. Damit Pollerleuchten ein möglichst flächendeckendes Lichtbild bieten, solltest du vor dem Kauf Folgendes beachten:
- Sinnvolle Abstände wählen: Um dunkle Bereiche auf dem beleuchteten Weg zu vermeiden, dürfen die Abstände zwischen den einzelnen Pollerleuchten nicht zu groß sein. Ideal ist es, wenn sich die Lichtkegel der einzelnen Wegeleuchten leicht überlappen.
- Unterschiedliche Lichtrichtungen bedenken: Während gerichtetes Licht zielgenau den von dir gewählten Weg beleuchtet, sorgt abstrahlendes Licht dafür, dass auch umliegende Bereiche erhellt werden. Hier entscheidet vor allem persönlicher Geschmack.
- Lichtpunkthöhe wählen: Je höher der Punkt liegt, von dem aus die Wegeleuchte abstrahlt, desto größer ist auch die Fläche, die beleuchtet wird. Für lange oder breite Wege eignen sich große Wegeleuchten also deutlich besser als kleinere. In der Regel sind Pollerleuchten zwischen 60 und 150 Zentimeter hoch.
Pollerleuchten erhellen Gärten, Hauswege und Vorgärten.
Darüber hinaus solltest du dich im Voraus fragen, welches Leuchtmittel bei deinen Pollerleuchten zum Einsatz kommen soll. Häufig werden LEDs verwendet, da diese
- stromsparend,
- langlebig und
- ausgesprochen hell
sind. Hierbei wird zwischen fest verkabelten Modellen unterschieden und solchen, die mit Solar-Energie funktionieren. Diese umweltfreundliche Alternative schont den Geldbeutel und kommt ohne Stromkabel aus. Beachte jedoch, dass das Solarmodul ausreichende Sonneneinstrahlung benötigt, um reibungslos zu funktionieren. Ideal sind Solar-Pollerleuchten mit Bewegungsmelder. Mehr zu dieser Funktion erfährst du im folgenden Kapitel. Außerdem sollte das Solarpanel regelmäßig von Staub und Schmutz befreit werden, damit seine Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.
Damit deine Pollerleuchten auch bei starkem Regen nicht beschädigt werden, sollten diese über die korrekte IP-Schutzart verfügen. Wegeleuchten ab IP44 sind sowohl vor Fremdkörpern ab einem Millimeter sowie gegen Spritzwasser geschützt. Soll deine Wegeleuchte zum Beispiel in der Nähe von Teichen oder Pools zum Einsatz kommen, ist eine höhere Schutzart notwendig. Bei Leuchten, die hingegen geschützt unter einem Vordach oder Carport stehen, reicht die Schutzart IP23 aus.
2. Funktionen und Modelle
Pollerleuchten unterscheiden sich nicht nur im Design, sondern auch im verwendeten Material. Grundsätzlich sollte deine Wegeleuchte vor allem robust gegen alle Witterungsbedingungen und UV-Einstrahlung sein. Wir stellen dir im Folgenden die verschiedenen Modelle genauer vor:
Wegeleuchten werden häufig aus widerstandsfähigem Edelstahl oder Aluminium gefertigt, da diese Werkstoffe rostfrei und witterungsbeständig sind. Darüber hinaus wirkt ihre Oberfläche hochwertig und ist resistent gegen UV-Strahlung. Wer leichteres Material bevorzugt, kann auf eine Pollerleuchte aus Kunststoff zurückgreifen.
Wenn du auf eine außergewöhnliche Optik Wert legst, kannst du dich für eine Wegeleuchte mit Stein- oder Glaselementen entscheiden. Bei diesen Modellen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das verwendete Material für alle Witterungseinflüsse geeignet ist.
Eine Pollerleuchte mit Bewegungsmelder bietet unterschiedliche Vorteile: Dank integrierter Infrarottechnik leuchtet sie nur dann, wenn sich eine Person nähert. Um diese Funktion möglichst effizient zu nutzen, verfügen viele Wegeleuchten über variable Sensibilitätseinstellungen. Darüber hinaus sollte der Erfassungswinkel nicht zu groß sein, damit der Melder nicht auch auf Tiere oder Störfaktoren reagiert. Ein Dämmerungssensor sorgt dafür, dass die Pollerleuchte sich nur dann einschaltet, wenn es dunkel ist.
Wenn Wegeleuchten nachgerüstet werden, sollen aufwendige Baumaßnahmen häufig vermieden werden. Dafür eignen sich Pollerleuchten mit Erdspieß ideal, da diese kein Betonfundament benötigen. Hierbei solltest du jedoch bedenken, dass diese Leuchten weniger robust gegenüber Wind und Stößen sind.
Fest installierte Wegeleuchten bieten den Vorteil, dass ihre Stromanbindung dauerhaft ist. So können hier zum Beispiel auch Steckdosen integriert werden, an die unter anderem der Rasenmäher, die elektrische Heckenschere oder Musikabspielgeräte angeschlossen werden können.
3. FAQ
Gibt es Pollerleuchten mit Bewegungsmelder?
Die meisten Pollerleuchten sind mit Bewegungsmelder ausgestattet, da diese Strom sparen und beispielsweise Einbrecher abschrecken.
Wie befestige ich Pollerleuchten im Garten?
Bei Pollerleuchten hast du die Wahl zwischen fest installierten Modellen mit gegossener Bodenplatte und solchen, die über einen Erdspieß verfügen. Dieser lässt sich variabel in die Wiese stecken, sodass keine baulichen Maßnahmen notwendig sind.
Gibt es Pollerleuchten mit Steckdose?
Fest installierte Pollerleuchten mit Stromkabelanschluss können mit einer Steckdose ausgestattet werden.




































