Im Staudenbeet harmoniert Rosmarin ganz ausgezeichnet mit Rosen. Im Kräutergarten gedeiht er wunderbar in enger Nachbarschaft zu Salbei und Schnittlauch, mit Radieschen, Raps und Senf jedoch nicht.
Um einer Beschädigung der Pflanze durch Staunässe vorzubeugen, wird sie im Beet auf einem kleinen Hügel gepflanzt, der mit Steinen befestigt ist. Ein länger andauernder Regenschauer wird auf diese Weise genauso gut verkraftet, wie eine zu großzügige Gabe von Gießwasser.
Wer nicht in einer klimatisch bevorzugten Region lebt, gleichwohl seinen Rosmarinus officinalis (und/oder auch andere kälteempfindliche Kräuter / Pflanzen) aber den Sommer hindurch im Beet anbauen will, macht sich einen kleinen „gärtnerischen Kniff“ zunutze: „Gleich nach den Eisheiligen wird die Pflanze mitsamt dem Topf in die Erde gesetzt und im Oktober einfach wieder herausgezogen, um ins Winterquartier zu wandern.“