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Loch in der Wand spachteln: Anleitung für glatte Wände

Bohrlöcher, Risse oder kleine Ausbrüche in der Wand lassen sich einfach reparieren. Wir zeigen, wie du mit der richtigen Spachtelmasse Löcher unsichtbar verschließt.


1. Das brauchst du

Bevor du loslegst, solltest du sicherstellen, dass du alles zur Hand hast. Die gute Nachricht: Für kleine Ausbesserungsarbeiten reicht in der Regel eine überschaubare Grundausstattung.

Tipp

Rühre Spachtelmasse aus dem Eimer vor der Verwendung kurz durch, damit sie eine gleichmäßige Konsistenz hat. Fertigspachtel aus der Tube lässt sich hingegen direkt verwenden.

Infografik mit dem Titel „Loch in Wand spachteln: Das brauchst du". Links eine Aufzählung der benötigten Materialien: Spachtelmasse (Fertigspachtel oder Anrührmasse), Spachtel (zum Auftragen und Glätten), Schleifpapier (Körnung 120–180), Malerkrepp (zum Abkleben der Umgebung) und Wandfarbe (passend zur bestehenden Wandfarbe). Rechts ein Foto einer Hand, die mit einem Spachtel eine Wand verputzt.

2. Loch in der Wand spachteln

Ob Bohrloch, Riss oder Dübelloch – die grundlegende Vorgehensweise ist bei den meisten Wandunebenheiten dieselbe. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst du für nahezu alle kleinen bis mittelgroßen Schäden anwenden.

2.1 Schritt-für-Schritt-Anleitung

Gehe wie folgt vor:

  1. Untergrund vorbereiten: Entferne losen Putz, Staub oder alte Farbreste rund um die Schadstelle. Reinige den Bereich mit einem feuchten Tuch oder einem Pinsel.
  2. Spachtelmasse auftragen: Trage die Spachtelmasse mit dem Spachtel in die Vertiefung ein und fülle das Loch vollständig aus. Arbeite dabei von außen nach innen.
  3. Überschuss abziehen: Ziehe die Oberfläche glatt ab, sodass die Spachtelmasse bündig mit der umgebenden Wand abschließt. Kleinstmengen, die überstehen, lassen sich später schleifen.
  4. Trocknen lassen: Lass die Masse gemäß Herstellerangabe vollständig trocknen. Je nach Produkt dauert das zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden. Achte vor Gebrauch immer auf die genauen Herstellerangaben.
  5. Schleifen: Schleife die ausgebesserte Stelle mit Schleifpapier (Körnung 120–180) glatt, bis sie mit der restlichen Wand eine ebene Fläche bildet.
  6. Streichen: Trage passende Wandfarbe auf, um die Ausbesserung unsichtbar zu machen. Lass auch die Farbe vollständig trocknen, bevor du die Stelle berührst.
Tipp

Bei größeren Löchern kann es sinnvoll sein, die Spachtelmasse in zwei dünnen Schichten aufzutragen. So vermeidest du Risse, die beim Trocknen einer zu dicken Schicht entstehen können.

2.1 Besonderheiten bei verschiedenen Unebenheiten

Nicht jede Schadstelle ist gleich. Wir zeigen dir, worauf du bei den häufigsten Wandschäden achten musst:

3. Weitere Tipps: Wand ausbessern

Mit ein paar einfachen Kniffen gelingt die Ausbesserung noch professioneller:

  • Grundierung nicht vergessen: Saug- oder poröse Stellen solltest du vor dem Spachteln kurz grundieren, damit die Masse gut haftet und gleichmäßig trocknet.
  • Passende Spachtelmasse wählen: Für kleine Löcher reicht Fertigspachtel aus der Tube. Bei tieferen Schäden ist eine Füllspachtelmasse die bessere Wahl – sie schwindet weniger beim Trocknen.
  • Schleifstaub entfernen: Wische den Schleifstaub vor dem Streichen gründlich ab, damit die Farbe gleichmäßig haftet und keine unschönen Einschlüsse entstehen.
  • Farbton testen: Mische bei älteren Wänden die Farbe sorgfältig nach oder teste den Ton zunächst an einer unauffälligen Stelle, damit die ausgebesserte Fläche nicht auffällt.
  • Mehrere Lagen bei tiefen Löchern: Bei tiefen Ausbrüchen unbedingt lagenweise spachteln und jede Schicht vollständig trocknen lassen, bevor die nächste folgt.

4. FAQ

  • Was nimmt man, um große Löcher in der Wand zu füllen?

    Für große Löcher eignet sich eine Füllspachtelmasse oder ein spezieller Reparaturmörtel, der wenig schwindet und tief in die Schadstelle eindringt. Bei sehr großen Ausbrüchen kann es sinnvoll sein, zunächst ein Trägermaterial wie ein Reparaturgewebe einzusetzen, damit die Masse besser haftet.

  • Wie verspachtelt man ein Loch in der Wand?

    Bereite die Schadstelle vor, indem du losen Putz entfernst und den Bereich säuberst. Trage dann Spachtelmasse mit einem Spachtel ein, ziehe sie glatt und schleife die Stelle nach dem Trocknen bündig – abschließend streichst du die ausgebesserte Fläche mit passender Wandfarbe an.


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