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Wintergemüse: Kulinarische und saisonale Highlights


Wintergemüse wird entsprechend seines Namens vorrangig in der kalten Jahreszeit verzehrt, da dies den Zeitpunkt der Ernte darstellt. Durch ihre ausgesprochen guten Lagerfähigkeiten können sie oftmals den ganzen Winter über gegessen werden. Sie stellen die nachhaltige Alternative zu Gemüse dar, das im Sommer und Frühling geerntet wird und in den Wintermonaten lange Wege nach Deutschland zurücklegen muss, ehe es im Handel erhältlich ist. Welche Wintergemüse-Sorten es gibt und wie Sie diese selbst anbauen oder zu leckeren Rezepten verarbeiten, erfahren Sie hier.

1. Was zählt zum Wintergemüse?

Einen großen Anteil an Wintergemüse machen die verschiedenen Kohlsorten aus: Von Grünkohl über Chinakohl bis hin zu Wirsing und Blumenkohl wird der Großteil in den Herbst- und Wintermonaten geerntet.

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Auch Blumenkohl zählt zum Wintergemüse und kann für viele Gerichte verwendet werden.

Darüber hinaus sind Knollen- und Wurzelgemüse-Sorten saisonale Highlights im Winter, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Dazu zählen unter anderem:

  • Möhren
  • Pastinaken
  • Rote Bete
  • Knollensellerie
  • Steckrüben
  • Schwarzwurzeln
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Rettiche und Karotten zählen ebenfalls zum Wintergemüse und schmecken auch roh in Scheiben geschnitten besonders gut.

Auch ausgewählte Salatsorten werden im Winter geerntet, dazu zählen:

  • Feldsalat
  • Chicorée
  • Radicchio
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Aus frostharten Salatsorten lassen sich winterliche Rezepte kreieren.

2. Rezepte mit Wintergemüse

Wintergemüse lässt sich vielfältig verarbeiten: So können Sie die einzelnen Sorten zum Beispiel einfach in Scheiben schneiden, mit Rosmarin oder Thymian würzen und in den Backofen geben. Das Ofengemüse wärmt während der kalten Jahreszeit von innen, versorgt Sie mit wichtigen Nährstoffen und ist schnell zubereitet. Doch auch andere Gerichte sind damit möglich, wir haben eine Auswahl für Sie zusammengestellt:

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Leckere Grünkohl-Pasta

Was Sie für eine Portion benötigen:

  • 100 g Nudeln Ihrer Wahl
  • 150 g Grünkohl
  • Etwas Olivenöl
  • 25 g frisch gehobelter Parmesan
  • Salz und Pfeffer
Tipp: Nach Belieben können beispielsweise 40 Gramm Würstchen Ihrer Wahl oder Hackfleisch hinzugegeben werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Waschen Sie den Grünkohl und zerkleinern Sie ihn zu mundgerechten Stücken.
  2. Nun können Sie den Grünkohl zusammen mit der Pasta in kochendes, gesalzenes Wasser geben. Die Garzeit beträgt etwa acht bis zehn Minuten.
  3. In dieser Zeit braten Sie, falls erwünscht, das Hackfleisch oder die Würstchen an.
  4. Gießen Sie nun die Pasta und den Grünkohl ab und fangen Sie dabei ein wenig Nudelwasser auf.
  5. In einem letzten Schritt vermischen Sie alles, geben ein wenig Nudelwasser hinzu und schmecken das Gemisch mit Salz, etwas Olivenöl und Pfeffer ab.
  6. Garnieren Sie das Gericht mit frisch gehobeltem Parmesan. Fertig!

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Vegetarische Frühlingsrollen mit Chinakohl

Was Sie für eine Portion benötigen:

  • 4-5 Reispapier-Blätter
  • 1 1/2 Möhren
  • 20 g Champignons
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1/4 Chinakohl
  • 100 g Tofu
  • Etwas Sojasauce und Zitronensaft
  • Etwas Olivenöl zum Anbraten
  • Pfeffer und Salz

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Legen Sie das Reispapier in Wasser und daraufhin auf ein angefeuchtetes Küchenpapier.
  2. Schneiden Sie nun den Tofu in Würfel und die Möhren, Champignons, Frühlingszwiebeln sowie den Chinakohl in mundgerechte Stücke.
  3. Marinieren Sie den Tofu in Sojasauce und Zitronensaft.
  4. Geben Sie ein wenig Olivenöl in eine Pfanne und braten Sie die Möhren, Champignons, Frühlingszwiebeln sowie den Chinakohl und Tofu an.
  5. Daraufhin können Sie so viel Wasser hinzugeben, bis die Zutaten vollends bedeckt sind.
  6. Lassen Sie das Gemisch so lange vor sich hin kochen, bis die Bestandteile weich sind und nahezu kein Wasser mehr vorhanden ist.
  7. Geben Sie nun etwa 1 1/2 Esslöffel des Gemisches auf die angefeuchteten Reispapiere und wickeln diese auf.
  8. Wenn Sie möchten, können Sie die Frühlingsrollen zuletzt noch in der Pfanne anbraten.

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Winterliches Schweinefilet mit Rosenkohl

Was Sie für eine Portion benötigen:

  • 2 Schweinefilets
  • 20 ml Bratenfond
  • Etwas Öl
  • Etwas Honig
  • Ein wenig Butter
  • Einen Schuss Rotwein
  • 100 g Rosenkohl
  • 10 g Gemisch aus Zimt, Muskat und gemahlenen Nelken
  • Salz und Pfeffer
Alternative: Anstelle der Rotwein-Bratensauce können Sie auch eine einfache Sahnesauce verwenden, die ganzjährig zum Gericht passt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Braten Sie die Schweinefilets in etwas Öl in einer Pfanne an und geben Sie sie im Anschluss für 10 Minuten in den auf 170 Grad Celsius vorgeheizten Backofen.
  2. Nun können Sie die Pfanne mit einem Schuss Rotwein ablöschen und Honig hinzugeben. Nach kurzer Zeit können der Bratenfond sowie das Gemisch aus Zimt, Muskat und gemahlenen Nelken hinzugefügt werden.
  3. Überbrühen Sie den Rosenkohl kurz mit heißem Wasser und garen Sie ihn mit etwas Butter in einer separaten Pfanne. Würzen Sie ihn im Anschluss mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat.
  4. Richten Sie das Schweinefilet nun zusammen mit dem Rosenkohl auf dem Teller an und geben Sie die Sauce nach Belieben über das Fleisch. Fertig ist das weihnachtliche Gericht!

3. 4 gute Gründe für saisonale Lebensmittel

Sich saisonal zu ernähren und dementsprechend im Winter auf Wintergemüse zurückzugreifen, ist mit zahlreichen Vorteilen verbunden. Welche das genau sind, haben wir anschaulich für Sie zusammengestellt:

Sie tun etwas Gutes für die Umwelt.

CO2-Emissionen und Verpackungsmüll werden durch den Verzehr von regionalen und saisonalen Lebensmitteln deutlich reduziert. Sie wachsen auf natürliche Art und Weise in unmittelbarer Nähe, sodass kein weiter Transport anfällt.

Sie sparen Geld.

Gerade weil lange Transportwege entfallen und Lebensmittel in ihrer Saison in sehr großen Mengen vorhanden sind, ist Wintergemüse im Winter recht günstig.

Jahreszeit-typische Lebensmittel sind sehr nährstoffreich und erfüllen ganz bestimmte Zwecke.

Sie legen großen Wert auf eine gesunde Ernährung? Bei der Ernte von Wintergemüse in der kalten Jahreszeit können Sie sicher sein, dass dieses unter besten Bedingungen gewachsen ist. Außerdem erfüllen saisonale Lebensmittel jederzeit einen bestimmten Zweck innerhalb der jeweiligen Jahreszeit. Während im Sommer Gurke, Himbeeren oder Erdbeeren an den heißen Tagen viel Flüssigkeit spenden, sind es im Winter vor allem Vitamin D reiche Bestandteile, wie zum Beispiel Rotkohl, die der Körper benötigt.

Der Geschmack der Lebensmittel ist besser.

Regionale und saisonale Lebensmittel werden erst in reifem Zustand geerntet, sodass sich der Geschmack vollends entfalten kann. Bei Ware aus anderen Ländern werden die Gemüse- und Obstsorten hingegen oftmals in unreifem Zustand verschickt.

4. Wintergemüse anbauen

Selbstverständlich können Sie Ihr Wintergemüse auch selbst anbauen, sofern Sie über einen eigenen Garten oder Balkon verfügen. Die einzelnen Sorten zeichnen sich durch ihre frostharten Eigenschaften aus und erlangen durch die Minustemperaturen oftmals erst ihren guten Geschmack.

Welche Wintergemüse- und Winterobst-Sorten in welchem Monat Saison haben, können Sie den nachfolgenden Grafiken entnehmen:

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Welche Dinge Sie beim Anbau der wichtigsten Wintergemüse-Sorten beachten müssen, erfahren Sie hier:

Grünkohl

Grünkohl verträgt winterliche Temperaturen sehr gut und erhält gerade unter diesen Umständen den besten Geschmack. Er sollte in humusreichem Boden im Abstand von 40 mal 80 Zentimetern zwischen Juni und Juli ausgepflanzt werden und ist in ein bis sechs Monaten nach der Pflanzung erntereif.

Rote Bete

Rote Bete kann frühestens zwischen April und Mai ausgesät werden. Der Reihenabstand sollte 20 Zentimeter oder mehr betragen. Ein regelmäßiges Hacken ist erforderlich. Geerntet werden kann sie nach drei bis vier Monaten und bleibt bis in den Winter hinein frisch.

Chicorée

In stickstoffarmen Böden und an einem sonnigen Standort gedeiht der Chicorée am besten: Er kann im Mai in einem Abstand von etwa 25 Zentimetern zwei bis drei Zentimeter tief ausgesät werden. Mitte September können die Wurzeln ausgegraben und die einzelnen Chicorées auf dem Beet platziert werden, solange die Wurzeln sich noch mittels Nährstoffen aus den Blättern versorgen (etwa zwei Tage lang). Im Anschluss geben Sie den Chicorée am besten in einen mit Sand gefüllten Eimer in den Keller. Stecken Sie hierfür die Wurzeln in den Sand und warten Sie, bis das Gemüse neu austreibt. Beachten Sie, dass in dieser Zeit kein Licht an das Wintergemüse gelangen sollte.

Pastinaken

Die Aussaat von Pastinaken beginnt bereits ab März, da die Entwicklungszeit verhältnismäßig lang ausfällt. Die Reihen sollten 40 Zentimeter voneinander entfernt sein. Die Samen werden etwa zwei Zentimeter tief in einem Abstand von zehn Zentimetern in die Erde gegeben. Beachten Sie, dass ein regelmäßiges Hacken erfolgen muss, um Unkrautbefall zu vermeiden. Im September ist die Pastinake erntereif.

Steckrüben

Steckrüben werden von Juni bis Juli in Reihen mit 40 Zentimetern Abstand ausgesät. Sie können ab September geerntet werden. Steckrüben zählen zu den Gemüsesorten, die durch Frost einen süßeren Geschmack erhalten.

Schwarzwurzeln

Die Samen der Schwarzwurzel können ab April zwei Zentimeter tief in den Boden gegeben werden. Die Erntezeit beginnt ab Oktober: Das Wintergemüse muss dann lediglich ausgegraben werden.

FAQ

  • Welches Wintergemüse eignet sich als Beikost für mein Kind?

    Möglich ist beispielsweise, ein wenig pürierte Pastinake in den Brei für Ihr Baby zu mischen. Da diese jedoch einen ausgeprägten Eigengeschmack hat, sollten Sie auf die Dosierung achten. Darüber hinaus können Sie auf Rote Bete, Fenchel oder Schwarzwurzel zurückgreifen.

  • Kann man Wintergemüse auf dem Balkon anbauen?

    Ja, das Anbauen von Wintergemüse auf dem Balkon ist durchaus möglich, allerdings benötigen Sie hierfür sehr große Pflanzkübel und eine ausreichende Lichtzufuhr, um optimale Wachstumsbedingungen schaffen zu können.

  • Wie lagere ich Wurzelgemüse richtig?

    Wurzelgemüse wie Rote Bete, das vorrangig zum Wintergemüse zählt, sollte immer kühl und feucht gelagert werden. Besonders empfehlenswert als Standort ist dementsprechend der Keller, da dieser in der Regel eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweist und die Temperatur nicht über sieben Grad Celsius hinausgeht.

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Redakteurin Sybille Schäftner
Redaktionshinweise
Redaktion: Sybille Schäftner

Sybille Schäftner lebt und arbeitet in Köln. Bereits während ihres Studiums der Medienkulturwissenschaft und Musikvermittlung unterstützte sie das Redaktions-Team bei der inhaltlichen Gestaltung der Website sowie der Pflege der Social-Media-Auftritte und des firmeneigenen Blogs. Seit ihrem Abschluss als Bachelor of Arts ist sie in Vollzeit in der Online-Redaktion tätig.