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Wasser sparen: Die besten Tipps

Wasser ist eine der kostbarsten Ressourcen, da es für uns Menschen überlebenswichtig ist. Daher sollten wir das kühle Nass schützen und entsprechend sorgsam mit ihm umgehen. In unserem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie Wasser sparen und damit die Umwelt sowie Ihren Geldbeutel schonen können.


  • Jeder Deutsche verbraucht rund 123 Liter Wasser pro Tag.
  • Ungefähr jeder vierte Liter davon ist Warmwasser, für dessen Erhitzung Energie benötigt wird.
  • Zusammen mit dem Wasser für die Güter- und Lebensmittelproduktion verbraucht jeder Deutsche 3.900 Liter Wasser täglich.

1. Tipps zum Wassersparen

Trinkwasser ist nur begrenzt verfügbar. Zudem werden für seine Aufbereitung Geld und Ressourcen eingesetzt. In den folgenden Abschnitten haben wir einige einfache Tipps und Tricks für Sie zusammengefasst, mit denen Sie Wasser im Haushalt sparen können.

1.1 Wäschewaschen

Um den Wasserverbrauch beim Wäschewaschen zu senken, sollten Sie Kleidungsstücke nur dann reinigen, wenn sie tatsächlich verschmutzt sind – nicht jedoch zwangsweise nach jedem Tragen. Somit reduzieren Sie die Anzahl an Waschladungen. Darüber hinaus ist es wichtig, die Waschmaschine korrekt zu beladen. Nutzen Sie die angegebene Füllmenge dabei möglichst gut aus. Ausnahmen bieten hierbei Geräte mit Mengenautomatik, welche die Laufzeit und den Wasserverbrauch exakt an das tatsächliche Wäscheaufkommen anpassen.

Um darüber hinaus Energie zu sparen und somit CO2-Emissionen zu verringern, sollten Sie Waschprogramme mit geringer Gradzahl bevorzugen. Moderne Waschmittel und Waschmaschinen reinigen Ihre Kleidungsstücke und entfernen eine Vielzahl an Flecken auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig.

1.2 Spülen

Damit Sie beim Geschirrspülen Wasser sparen, können Sie auf eine sehr bequeme Lösung zurückgreifen: eine Spülmaschine. Geschirrspüler verbrauchen weniger Wasser, als Sie zum Spülen per Hand benötigen. Dabei gilt es jedoch, einige Punkte zu beachten:

  • Räumen Sie die Spülmaschine ordentlich ein, um möglichst viel Besteck und Co. bei einem Durchgang zu reinigen. Nutzen Sie im Idealfall die gesamte Gerätekapazität aus.
  • Verwenden Sie ein Sparprogramm (Eco-Programm): Bei diesem dauert der Reinigungsvorgang meist länger, weil die Verschmutzungen mehr Zeit zum Einweichen bekommen, dafür sparen Sie Wasser und Strom.
  • Spülen Sie leichte und vor allem frische Verschmutzungen vorher nicht mit Wasser ab. Eine Geschirrspülmaschine entfernt nahezu alle Flecken auch ohne Vorspülen.
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Räumen Sie die Spülmaschine stets platzsparend ein.

1.3 Körperhygiene und -pflege

Auch die tägliche Morgenroutine bietet ein hohes Wassersparpotenzial.

Baden und Duschen

Bei einem Vollbad verbraucht man rund 150 Liter Wasser – beim Duschen hingegen nur rund 15 Liter pro Minute. Wenn Sie also fünf Minuten pro Tag duschen, entspricht dies 75 Litern Wasserverbrauch und somit lediglich der Hälfte eines Bads.

Noch mehr Wasser können Sie sparen, wenn Sie das Wasser zwischen dem Ein- und Abbrausen – also während des Körper- und Haarewaschens – abstellen. Darüber hinaus können Sie einen Sparduschkopf einsetzen, der den Wasserdurchfluss reguliert und je nach Ausführung auf rund ein Drittel reduziert.

Zudem kann es sinnvoll sein, seltener zu duschen, da dies auch die Haut schont. Duschen Sie beispielsweise nur jeden zweiten Tag. An den dazwischenliegenden Tagen können Sie sich mit einem Waschlappen waschen.

Wenn Sie die Wassertemperatur beim Duschen um nur ein paar Grad reduzieren, sparen Sie zudem Energie für die Warmwasserbereitung und somit Geld und CO2.
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Ein Vollbad ist Entspannung pur, benötigt jedoch auch große Mengen Wasser.

Händewaschen, Zähneputzen, Rasur

Auch bei diesen Pflegemaßnahmen lässt sich Wasser sparen: Dazu können Sie Ihre Badarmaturen mit einem Durchflussmengenregler beziehungsweise Perlator ausstatten. Dieser mischt dem Wasser Luft bei, sodass der Wasserstrahl weicher wird, weniger Wasser durchläuft und gleichzeitig der gewohnte Reinigungskomfort erhalten bleibt. Damit reduzieren Sie den Verbrauch auf etwa die Hälfte.

Darüber hinaus sollten Sie das Wasser nicht ununterbrochen laufen lassen. Schließen Sie die Leitung, während Sie Ihre Hände einseifen, die Zähne putzen oder Ihren Bart rasieren. Zum Umspülen können Sie einen Zahnputzbecher verwenden oder das Waschbecken mithilfe eines Waschbeckenstöpsels mit Wasser füllen, um den Rasierapparat zwischendurch von Bartstoppeln zu befreien.

1.4 Toilettenspülung

Die Toilettenreinigung macht einen Großteil unseres täglichen Wasserverbrauchs im Haushalt aus: mit rund 40 Litern pro Tag knapp ein Drittel! Um bei jedem einzelnen Spülgang Trinkwasser zu sparen, können Sie die Wassermenge am Spülkasten einstellen und reduzieren.

  • Nutzen Sie die Sparspültaste: Viele Spülkästen besitzen zwei Tasten – für das „kleine und große Geschäft“ – sodass die Wassermenge automatisch angepasst wird.
  • Verwenden Sie die Stopp-Taste: Sobald die Toilette durchgespült ist, können Sie den Spülgang unterbrechen.

1.5 Garten

Auch im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon sowie bei der Bewässerung von Wohnungspflanzen können Sie Wasser sparen, indem Sie Regenwasser sammeln, anstatt Leitungswasser zu verwenden.

1.6 Kochen

Auch bei der Speisenzubereitung lässt sich Wasser sparen, indem Sie die Lebensmittel nicht unter laufendem, sondern in einer Schüssel mit klarem Wasser abspülen.

Tipp: Das Wasser können Sie anschließend noch zum Blumengießen verwenden.

1.7 Weitere Tipps

Um noch mehr Wasser zu sparen, sollten Sie diese Hinweise beherzigen:

  1. Tauschen Sie alte Geräte (Wasch- und Spülmaschinen) gegebenenfalls gegen neue Modelle aus. Diese weisen einen deutlich reduzierten Wasser- und Stromverbrauch auf.
  2. Reinigen und reparieren Sie tropfende Dichtungen, Leitungen und Armaturen: Kalk kann dafür sorgen, dass Wasserhähne oder Zuflüsse tropfen. Die austretenden Wassermengen sind hierbei zwar gering, summieren sich im Laufe eines Jahres aber enorm auf und können die Wasserrechnung um einen zwei- bis niedrigen dreistelligen Betrag in die Höhe treiben.
  3. Verwenden Sie ein Hauswasserwerk für Ihr Brauchwasser: Auf diese Weise können Sie zum Duschen, Wäschewaschen und für die Toilettenspülung Grundwasser anstelle von Trinkwasser einsetzen und somit Kosten reduzieren und wertvolle Ressourcen sparen.
  4. Rüsten Sie auf Einhandhebel-Armaturen um. Bei diesen müssen Sie die gewünschte Wassertemperatur nicht jedes Mal erneut einstellen, sodass weniger Wasser verbraucht wird, bis diese erreicht ist.
Energie beim Einsatz von Warmwasser sparen

Um besonders nachhaltig und ökologisch zu handeln, sollten Sie jedoch nicht nur den Wasserverbrauch einschränken, sondern auch auf die Wassertemperatur achten, da die Warmwasserbereitung einen hohen Anteil am Energieverbrauch im Haushalt ausmacht und somit letztendlich zum CO2-Ausstoß beiträgt.

  • Stellen Sie Durchlauferhitzer je nach Bedarf ein, zum Spülen reichen etwa 45 Grad Celsius, zum Duschen circa 38.
  • Bei einer zentralen Anlage sollte ein Maximalwert von 60 Grad Celsius nicht überschritten werden, das kann zusätzlich einem Legionellenbefall vorbeugen.
  • Achten Sie darauf, dass alle Warmwasserleitungen isoliert sind, damit möglichst wenig Wärme in den Rohren verloren geht.

2. Gründe, um Wasser zu sparen

Es gibt insbesondere drei Gründe, um Wasser zu sparen:

  • Umweltschutz
  • Reduzierung der Wasserrechnung
  • Reduzierung der Stromrechnung und von Treibhausgasen (Warmwasserbereitung)

Wie es um den Wasserverbrauch in Deutschland steht und welche Gesetze unser Trinkwasser schützen sollen, erfahren Sie im Folgenden.

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Wasser ist der Baustein allen Lebens.

2.1 Wasserverbrauch in Deutschland

Deutschland kann – im weltweiten Vergleich –einen verhältnismäßig geringen Wasserverbrauch vorweisen. Pro Kopf und Tag verbrauchen wir laut Umweltbundesamt rund 123 Liter. In den USA ist der Verbrauch mehr als doppelt so hoch und auch viele europäische Nachbarn verbrauchen teilweise mehr als doppelt so viel Wasser wie die Deutschen.

Den größten Anteil machen dabei aus:

  • Toilettenspülung (bis ca. 40 Liter)
  • Duschen/Körperpflege/Hygiene (20-40 Liter)
  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen

Nur ein recht geringer Prozentsatz fällt hingegen auf die Speisenzubereitung und das Trinken ab. Allerdings handelt es sich hierbei nur um den direkten Wasserverbrauch, indirekt genutztes Wasser – das sogenannte virtuelle Wasser – muss zusätzlich addiert werden.

Unter virtuellem Wasser versteht man den Wasseranteil, der beispielsweise für die Produktion von Gütern und Lebensmitteln benötigt wird. Durch den Konsum dieser Waren werden sie (indirekt) Teil des eigenen Wasserverbrauchs. Somit zahlt neben dem direkten auch der indirekte Wasserverbrauch in den persönlichen Wasserfußabdruck ein.

Insgesamt kommt Deutschland damit auf einen Wasserverbrauch von 3.900 Litern pro Person und Tag und liegt damit über dem weltweiten Durchschnitt von 3.800 Litern. Dementsprechend ist neben dem Wassersparen im Haushalt auch ein Überdenken des eigenen Konsumverhaltens sinnvoll, um weniger Wasser zu verbrauchen. Mehr dazu erfahren Sie unter anderem in diesen Beiträgen:

2.2 Das Wasserhaushaltsgesetz

Das sogenannte Wasserhaushaltsgesetz (WHG) dient der Nutzungsregulierung sowie dem Schutz von oberirdischen Gewässern, Küstengewässern und unseres Trinkwassers. Dabei befasst sich das WHG insbesondere mit dem Schutz von Wasser in Bezug auf:

  • Die Verwendung von Trink- und Brauchwasser
  • Den Lebensraum für Flora und Fauna
  • Hochwasser und andere Ereignisse bzw. Naturkatastrophen

Neben dem WHG gibt es in Deutschland weitere Gesetze zum Wasserrecht und Wasserschutz, wie beispielsweise das Abwasserabgabengesetz und das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.

FAQ

  • Wie kann ich im Haushalt Wasser sparen?

    Im Haushalt gibt es zahlreiche Bereiche, in denen Sie den Wasserverbrauch reduzieren können. Dazu zählen insbesondere:

    • Wäschewaschen
    • Geschirrspülen
    • Körperhygiene
    • Toilettenspülung
    • Garten
    • Kochen

    Dabei ist es immer sinnvoll, den Wasserhahn beziehungsweise die Duschbrause zuzudrehen, wenn gerade kein Wasser benötigt wird, oder generell weniger Wasser zu verwenden. Wie Sie dabei konkret vorgehen können, erfahren Sie hier.

  • Wie kann ich beim Duschen Wasser sparen?

    Um beim Duschgang selbst Wasser zu sparen, stehen Ihnen insbesondere zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Zum einen können Sie einen sogenannten Sparduschkopf nutzen, der die Durchflussmenge des Wassers von rund 15 Litern pro Minute auf etwa sechs Liter (je nach Modell) reduziert. Zum anderen ist es ratsam, das Wasser zwischendurch abzustellen – beispielsweise beim Einseifen sowie Shampoonieren. Nutzen Sie das Wasser nur, um sich nass zu machen und anschließend abzubrausen.

  • Ist Wassersparen in Deutschland Unsinn oder ist es sinnvoll, Wasser zu sparen?

    Deutschland zählt nicht zu den wasserarmen Ländern, da es in der Regel in ausreichender Menge regnet und zudem genügend Grundwasser in hoher Qualität vorhanden ist. Dennoch ist ein sparsamer Umgang mit dem wertvollen Element doppelt sinnvoll: Man handelt nachhaltig, schützt damit die Umwelt und spart zudem Geld.

Redakteur Lars Ehrlich
Redaktionshinweise
Redaktion: Lars Ehrlich

Lars Ehrlich absolvierte während seines Studiums ein Praktikum bei einer Zeitschrift für Japan-Interessierte. Anschließend sammelte er als Werkstudent weitere Erfahrungen im redaktionellen Bereich. Seit 2016 unterstützt er das Team in der Online-Redaktion.

Quellenhinweise
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Umwelt/Wasserwirtschaft/_inhalt.html;jsessionid=45A73A9657352C20E46CD02FA9BDCABC.internet742
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasser-bewirtschaften/wasserfussabdruck