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LED Stromverbrauch – Wie nachhaltig sind die Leuchtmittel?

Der Umstieg von klassischen Leuchtmitteln wie Halogen- oder Energiesparlampen auf LEDs erfolgt überwiegend aufgrund des geringeren Stromverbrauchs und der damit verbundenen Kostenersparnis. Doch wie viel energiesparender sind sie im Vergleich zu anderen Varianten wirklich und können sie dieselbe Helligkeit gewährleisten? Bei uns erhalten Sie Antworten auf diese Fragen.

1. Wovon ist der LED Stromverbrauch abhängig?

LEDs sind lichtemittierende Dioden, die Lichterzeugung erfolgt durch die sogenannte Halbleitertechnologie. Diese ermöglicht ein sehr helles Licht bei möglichst geringem Stromverbrauch. Zudem weisen LEDs eine deutlich höhere Lebensdauer auf: Sie sind bis zu 50.000 Stunden betriebsfähig.

Der LED Stromverbrauch ist vor allem von folgenden beiden Punkten abhängig:

  • Wirkungsgrad/Lichtausbeute
  • Leistungsaufnahme im Betriebszustand
Der Wirkungsgrad und die Lichtausbeute

Unter Wirkungsgrad versteht man das Verhältnis von abgegebener Leistung zur zugeführten Leistung. Er zeigt demnach an, wie effizient das Leuchtmittel arbeitet. Generell gilt: Je höher der Wert ausfällt, desto wirkungsvoller ist das zugrundeliegende System.


In dem Zusammenhang ist auch die sogenannte Lichtausbeute zu nennen: Diesen Wert erhält man durch folgende Rechnung:


Lichtausbeute = Abgegebener Lichtstrom einer Lampe in Lumen : Leistungsaufnahme in Watt


Um den Wirkungsgrad zu berechnen, ist es wichtig, den theoretisch maximalen Wert der Lichtausbeute zu wissen: Dieser liegt bei 350 Lumen pro Watt.


Wirkungsgrad = Ermittelte Lichtausbeute der LED : theoretisches Maximum der Lichtausbeute (350 Lumen/Watt)

In der Regel erreichen die meisten LEDs keinen höheren Wirkungsgrad-Wert als 40 Prozent. Auch wenn dies wenig erscheint, ist dies im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln sehr hoch. So liegt der Wirkungsgrad bei Energiesparlampen bei 25, bei Halogenlampen bei etwa zehn, und bei Glühbirnen sogar nur bei fünf Prozent. Die verbleibenden Anteile gehen in der Umgebung verloren: Dies ist jedoch völlig normal, da es durch die Produktion bedingt zu mehreren Stellen kommt, an denen Energie verlorengeht.

Je höher der Wirkungsgrad ausfällt, desto weniger Leuchtmittel benötigen Sie, um ein Zimmer auszuleuchten. Ein Beispiel: Wenn Sie eine Helligkeit von 1.000 Lumen anstreben, können Sie dies beispielsweise durch zwei LED Lampen à 500 Lumen oder vier LED Lampen à 250 Lumen erreichen. Um Strom zu sparen, sollten Sie jedoch stets auf die Angabe des Verbrauchs in Watt achten und sich für die günstigste Zusammenstellung an LEDs entscheiden. Dadurch sparen Sie nicht nur Kosten, sondern handeln auch im Sinne der Umwelt.

Leistungsaufnahme im Betriebszustand

Wie hell eine LED Lampe leuchtet, wird ausschließlich in Lumen angegeben. Um jedoch herauszufinden, wie hoch der Stromverbrauch ausfällt, müssen Sie auf die Watt-Angabe achten. Diese entspricht der Leistungsaufnahme im Betriebszustand. Grundsätzlich gilt: Je höher diese Angabe ist, desto höher ist auch der Stromverbrauch.

Wenn Sie Ihre alten Lampen durch LEDs mit gleicher Helligkeit ersetzen wollen, verschafft Ihnen die folgende Auflistung einen guten Überblick:

  • 25 Watt entsprechen 200 Lumen
  • 40 Watt entsprechen 400 Lumen
  • 60 Watt entsprechen 700 Lumen
  • 75 Watt entsprechen 1.000 Lumen
  • 100 Watt entsprechen 1.400 Lumen

2. Ermittlung des Stromverbrauchs von LEDs

Um den LED Stromverbrauch zu erhalten, müssen Sie lediglich eine einfache Rechnung durchführen:

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Bei der Brenndauer der Lampe sollten Sie versuchen, einen passenden Durchschnittswert zu nutzen. Überlegen Sie, wie viele Stunden Ihre Lampen pro Tag in den Winter- und Sommermonaten leuchten. Im Winter ist die Brenndauer oftmals doppelt so hoch wie in der hellen Jahreszeit.

Um die entsprechenden Stromkosten zu berechnen, gehen Sie wie folgt vor:

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Glühbirnen und Halogenlampen sind in der Regel mit einer deutlich höheren Leistungsaufnahme in Watt verbunden, sodass der Stromverbrauch und damit auch die Kosten um einiges höher ausfallen.

Tipp: Wenn Sie genau überprüfen möchten, ob die Angaben zur Leistungsaufnahme auf Ihren LEDs stimmen, können Sie ein Energiekostenmessgerät zur Hilfe nehmen. Verfügt Ihre Lampe über einen Stecker, muss sie lediglich an das Gerät angeschlossen werden und der tatsächliche Wert wird sichtbar. Achten Sie jedoch darauf, ein Gerät zu nutzen, das sehr genau misst.
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LEDs sind im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln mit deutlich geringeren Stromkosten verbunden.

Die Anschaffungskosten für LED Lampen sind zwar höher als für andere Ausführungen, allerdings rechnet sich der Umstieg nicht nur aus umweltlicher, sondern auch wirtschaftlicher Sicht verhältnismäßig zügig: Laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz belaufen sich die Gesamtkosten einer LED über zehn Jahre auf 40 Euro, bei einer Energiesparlampe auf 52 Euro, bei einer Halogenlampe auf 163 Euro und bei einer Glühlampe auf 215 Euro. Zudem haben LEDs im Vergleich zu Energiesparlampen eine 2,5-fach höhere Lebensdauer.

3. Weitere Tipps für einen möglichst geringen LED Stromverbrauch

Um den Stromverbrauch noch weiter zu reduzieren, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt:

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  • Nutzen Sie in Bereichen, die regelmäßig betreten werden (beispielsweise Hauseingänge), Bewegungsmelder. So müssen Sie nicht jedes Mal aufs Neue den Lichtschalter betätigen und stellen sicher, dass das Ausschalten des Lichts nicht vergessen wird.
  • Nehmen Sie bei Gelegenheit eine Reinigung Ihrer LEDs vor. Dadurch entfernen Sie Staub und gewährleisten die volle Helligkeit der Lampen, wodurch Sie auch weniger Leuchtmittel insgesamt benötigen.
  • Bei weißen Wänden benötigen Sie weniger LEDs als bei Wänden, die dunkel gestrichen sind. Grund dafür ist, dass das Weiß die Helligkeit verstärkt beziehungsweise zusätzlich abstrahlt. Dasselbe gilt für helle Lampenschirme.
  • Schalten Sie alle Lampen aus, die Sie nicht dringend benötigen. Oftmals werden Leuchtmittel nach dem Anschalten vergessen, was unnötigen Stromverbrauch verursacht. Hilfreich können zum Beispiel Smart-Home-Systeme sein, die das An- und Ausschalten von Lampen in unterschiedlichen Räumen auf Knopfdruck ermöglichen.
  • Achten Sie auf die genauen Herstellerangaben zur Lebensdauer. Hochqualitative LEDs können 50.000 Stunden erreichen und bieten dementsprechend den Vorteil, dass sie nur selten ausgewechselt werden müssen. So sparen Sie Ressourcen wie Strom und Wasser bei der Produktion von Leuchtmitteln.
  • Nutzen Sie LEDs mit Dimmfunktion: Diese sorgen nicht nur für eine schöne, heimelige Atmosphäre, sondern benötigen auch weniger Strom als beim Betrieb in voller Helligkeit.

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Redakteurin Sybille Schäftner
Redaktionshinweise
Redaktion: Sybille Schäftner

Sybille Schäftner lebt und arbeitet in Köln. Bereits während ihres Studiums der Medienkulturwissenschaft und Musikvermittlung unterstützte sie das Redaktions-Team bei der inhaltlichen Gestaltung der Website sowie der Pflege der Social-Media-Auftritte und des firmeneigenen Blogs. Seit ihrem Abschluss als Bachelor of Arts ist sie in Vollzeit in der Online-Redaktion tätig.

Quellenhinweise
https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/sites/default/files/migration_files/media234424A.pdf