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Abfluss verstopft: Diese 10 Hausmittel helfen

Essenreste, Haare und Fettrückstände: Das Problem des verstopften Abflusses kennt jeder. Auch wenn chemische Reiniger zur Säuberung des Abflusses häufig die erste Wahl sind, lösen Sie das Problem jedoch nur für kurze Zeit und belasten zudem die Umwelt. Besser geeignet sind Haushaltsmittel, die nicht nur die Verstopfung lösen, sondern auch preisgünstig und nachhaltig sind. Wir stellen Ihnen 10 Hausmittel vor, die zur Beseitigung einer Abfluss-Verstopfung geeignet sind.


1. Der Klassiker: Natron und Essig

Die Kombination von Natron und Essig gilt als bewährtes Haushaltsmittel, um einen verstopften Abfluss zu befreien. Dabei ist Natron ein wahres Multitalent im Haushalt: Bei der umweltfreundlichen Substanz handelt es sich um eine Base, die dementsprechend Säuren neutralisiert. Da Fette in der Regel aus organischen Säuren bestehen, werden diese durch die Verwendung von Natron aufgelöst. Auch unangenehme Gerüche werden entfernt.

Besonders gut wirkt Natron mit Essig: Dessen Eigenschaften als Säure sorgen für eine chemische Reaktion, in deren Folge Ablagerungen aufgelöst werden. Es wird Kohlenstoffdioxid freigesetzt, welches aufgrund des vergrößerten Volumens zu einer Auflösung der Verstopfung führt.

Und so funktioniert die Reinigung des Abflusses mit Natron und Essig:

  1. Geben Sie je nach Stärke der Verstopfung zwischen drei und sechs Esslöffel direkt in den Abfluss.
  2. Warten Sie einige Sekunden und füllen Sie eine halbe Tasse Essig nach.
  3. Achtung: Aufgrund der chemischen Redaktion kann die Mischung aus Essig und Natron nach oben spritzen, weshalb Sie Ihr Gesicht nicht unmittelbar über den Abfluss halten sollten.
  4. Legen Sie ein feuchtes Handtuch auf den Abfluss, damit sich die Wirkung verstärkt.
  5. Nach zehn Minuten Einwirkzeit sollten Sie den Abfluss mit einem Liter kochenden Wasser durchspülen.
  6. Bei stärken Verstopfungen kann der Vorgang mehrere Male wiederholt werden.

Durch den Essig werden zudem auch Kalkablagerungen entfernt.

Abflussverstopfungen vorbeugen

Damit es gar nicht erst zu einer lästigen Verstopfung des Abflusses kommt, sind vorbeugende Maßnahmen sehr wichtig:

  • Spülen Sie keine Fett- oder Essensreste in den Abfluss hinunter.
  • Entfernen Sie regelmäßig Haare und Seifenreste, die sich im Abfluss ansammeln.
  • Gießen Sie mindestens einmal pro Woche kochendes Wasser in den Abfluss, damit sich Fette lösen.
  • Verwenden Sie sowohl in der Küchenspüle als auch beim Duschablauf ein feines Sieb, welches Haare und grobe Partikel auffängt.

Auch in Backpulver ist in der Regel Natron enthalten, sodass Sie auch dieses zum Reinigen des Abflusses verwenden können.

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Das beliebteste Haushaltsmittel zur Entfernung von Rohrverstopfungen: Natron.
Handelsübliche, chemische Mittel schaden nicht nur der Umwelt, sondern können auch die Rohre angreifen.

2. Waschsoda als Multitalent im Haushalt

Nicht nur Haare in Dusche und Wanne, sondern auch Fett und Kalk sammeln sich schnell im Abfluss an, sodass das Wasser nur noch langsam oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr abläuft. Neben Natron hat sich für die Säuberung des Abflussrohres auch Waschsoda bewährt:

  1. Da es sich bei Waschsoda um das reizende Salz der Kohlensäure namens Natriumcarbonat handelt, sollten Sie zur Sicherheit Handschuhe tragen.
  2. Schütten Sie zunächst einen Liter kochendes Wasser in den Abfluss, damit das Rohr sich leicht aufwärmt und so die Fette besser gelöst werden können.
  3. Geben Sie anschließend zwei Esslöffel Soda in den Abfluss und gießen Sie etwas heißes Wasser nach.
  4. Lassen Sie das Waschsoda für etwa zehn Minuten einweichen und spülen Sie dann mit heißem Wasser nach.
  5. Wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf.
Waschsoda ist im Vergleich zu Backsoda (Natron) nur zur Reinigung und nicht zum Backen bestimmt!

3. Heißes Wasser als Vorbeugung

In der Küche verstopfen häufig abgelagerte Fette den Abfluss: Sie werden flüssig durch das Rohr gespült, wo sie dann schnell erkalten und fest werden. So kann es sein, dass sich im Laufe der Zeit ein Fettschicht absetzt, die den Abfluss verstopft.

Dem können Sie vorbeugend entgegenwirken, indem Sie das Spülbecken und damit den Abfluss regelmäßig mit kochendem Wasser ausspülen.

Sie müssen nicht extra Wasser kochen, um Fette zu entfernen: Nutzen Sie stattdessen gezielt das heiße Kochwasser von der Zubereitung von Nudeln und Kartoffeln, sodass keine Energie unnötig verschwendet wird.
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Abfluss reinigen ohne Chemie: Das Durchspülen des Abflusses mit heißem Wasser ist eine vorbeugende Maßnahme.

4. Spülmittel als Fettlöser

Als vorbeugende Maßnahme und zur Entfernung leichter Verstopfungen durch Fette hat sich auch herkömmliches Spülmittel bewährt. Geben Sie etwa 20 Milliliter davon sowie eine Tasse kochendes Wasser in den Abfluss und lassen Sie die Mischung kurz einwirken. Anschließend spülen Sie mit heißem Wasser nach.

Auch Cola-Reste können Verschmutzungen über Nacht lösen. Auf die Zugabe von Mentos – wie es oftmals empfohlen wird – sollten Sie jedoch verzichten.

5. Abfluss frei mit der Saugglocke

Sie können eine Saugglocke – auch als Pömpel bezeichnet – eigenständig oder kombiniert mit anderen Hausmitteln zur Reinigung des Ablaufrohres einsetzen. Dabei gilt die rein mechanische Anwendung als besonders nachhaltig und umweltfreundlich, da lediglich durch Druckausübung und dem damit entstehenden Überdruck Verschmutzungen gelöst werden können.

Viele Nutzer fragen sich: Wie kann ich mit einer Saugglocke den Abfluss reinigen?

  1. Wenn Sie Schmutz aus dem Küchenwaschbecken entfernen möchten, sollten Sie zunächst den Überlauf mit einem Schwamm luftdicht verschließen.
  2. Setzen Sie den Pömpel so auf den Abfluss, dass dieser vollständig abgedeckt ist.
  3. Lassen Sie dann warmes Wasser einlaufen, bis die Saugglocke unter Wasser steht.
    -> Möchten Sie eine akute Verstopfung behandeln, weil das Wasser gar nicht mehr abläuft, entfällt dieser Schritt.
  4. Ziehen Sie dann die Saugglocke nach oben, ohne sie jedoch vollständig anzuheben. Wiederholen Sie diesen Vorgang einige Male rasch hintereinander.
  5. Durch den Überdruck wird das Wasser im verstopften Rohr schnell hin und her bewegt, sodass sich Verstopfungen lösen.
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Auch eine Saugglocke kann die Säuberung des Abflusses unterstützen.
Vor allem bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt es sich, die Saugglocke zusätzlich einzusetzen – beispielsweise, bevor Sie Essig und Natron in den Abfluss geben.

6. Rohre mit Spirale oder Kabelbinder befreien

Falls die Saugglocke nicht alle Rückstände im Rohr entfernt, bietet sich die Benutzung einer Rohrspirale an, die auch von Profis zur Säuberung genutzt wird. Allerdings ist die Handhabung für Laien nicht einfach und erfordert Übung.

Da eine Rohrspirale eher nicht zu den Haushaltsmittel gehört und wahrscheinlich nur in den wenigsten Haushalten überhaupt vorhanden ist, können Sie alternativ dazu einen klassischen Kabelbinder nutzen:

  1. Schneiden Sie mit einem Messer ein paar kleine Ritzen in den Kabelbinder, damit sich die Haare darin verfangen können.
  2. Schrauben Sie bei Bedarf die Abdeckung ab, damit Sie besser an die Verschmutzung kommen.
  3. Führen Sie den Kabelbinder durch den Abfluss, Haare sollten an den eingeritzten Stellen festhängen.

Am besten funktioniert diese Methode, wenn Sie anschließend noch Essig und Natron verwenden.

7. Verstopfung mit Wasserflasche lösen

Wer keinen Pömpel besitzt, kann es mit einer Wasserflasche aus Kunststoff probieren, da hier ein ähnliches physikalisches Prinzip vorliegt. Dichten Sie auch hier den Überlauf ab und füllen Sie die Flasche mit heißem Wasser.

Setzen Sie den Flaschenkopf auf die Öffnung des Abflusses und drücken Sie die Flasche schnell zusammen, sodass ein Druck auf den Abfluss ausgeübt wird.

Bokashi-Ferment: Nutzer berichten, dass auch die Flüssigkeit, die in einem Bokashi-Eimer entsteht, eine Verstopfung im Abfluss lösen kann. Bei einem Bokashi-Eimer handelt es sich um einen Küchenkomposter, der organische Abfälle verwertet. Geben Sie das Ferment in den Abfluss, lassen Sie es dort für einige Zeit einwirken und spülen Sie ihn dann mit reichlich frischem Wasser durch.

8. Verstopfes WC oder Abfluss: Gebissreiniger

Gebissreiniger ist schon lange als effizientes Hausmittel zur Reinigung bekannt und löst auch Verstopfungen im WC oder in der Dusche. Dabei funktionierten die Tabletten ähnlich wie ein klassischer Rohreiniger, sind aber wesentlich umweltfreundlicher:

  1. Lassen Sie ein wenig heißes Wasser in den Abfluss laufen.
  2. Geben Sie anschließend einen Gebissreiniger-Tab dazu – eventuell müssen Sie ihn leicht zerkrümeln.
  3. Der Gebissreiniger muss solange einwirken, bis er sich vollständig aufgelöst hat.

9. Salz als effizientes Mittel gegen Fettrückstände

Ein weiteres preiswertes und effektives Hausmittel zur Reinigung des Abflussrohres ist herkömmliches Salz. Geben Sie dieses gemeinsam mit einer halben Tasse kochendes Wasser in den Abfluss und lassen Sie das Gemisch für mindestens 30 Minuten einwirken.

10. Die letzte Lösung: Siphon auseinanderbauen

Der vollständige Ausbau des Siphons und damit die manuelle Säuberung des Rohres ist oftmals die letzte Möglichkeit, stark verstopfte Abflüsse zu reinigen. Laien sollten das jedoch dem Profi überlassen, da es sonst schnell zu einem Wasserschaden kommen kann, der auch nicht von der Versicherung übernommen wird.

FAQ

  • Welche Hausmittel Tipps helfen, verstopfte Abflüsse zu reinigen?

    Das beliebteste und wirkungsvollste Hausmittel stellt die Kombination von Natron und Essig dar. Geben Sie hierzu etwa drei Esslöffel Backpulver auf den Abfluss und schütten Sie dann etwa 100 Milliliter Essig nach. Treffen Essig und Natron aufeinander, entsteht eine chemische Redaktion, die Sie an einem Sprudeln erkennen, und durch die sich Fette, Haare und Essensreste lösen. Nach einigen Minuten sollte der Abfluss mit heißem Wasser durchgespült werden.

  • Abfluss verstopft – Wie beuge ich Verstopfungen vor?

    Die regelmäßige Säuberung des Abflusses kann eine Verstopfung verhindern. Befreien Sie deswegen den Dusch- und Wannenabfluss regelmäßig von Haaren und Pflegemittelrückständen. Hierzu können Sie einen Kabelbinder sowie ausreichend heißes Wasser verwenden. In der Küche sollten Sie Ihren Abfluss immer mit einem feinmaschigen Sieb abdecken. So wird verhindert, dass grobe Essensreste in den Siphon gelangen. Spülen Sie zudem den Abfluss regelmäßig mit heißem Wasser sowie etwas Spülmittel durch, um festgelagerte Fettrückstände zu entfernen. Generell empfiehlt es sich nicht, Fettreste in das Spülbecken zu geben.

  • Was hilft gegen unangenehme Gerüche aus dem Abfluss?

    Die Ursache von unangenehmen Gerüchen ist häufig eine Verstopfung. Hier schaffen vor allem Essig und Natron (oder Backpulver) schnelle Abhilfe. Alternativ dazu können Sie auch Salz oder Waschsoda verwenden, welches Sie direkt in den Abfluss geben und für etwa 30 Minuten einwirken lassen.

  • Rohre und Abflüsse selbst reinigen – Wo liegen die Gefahren?

    Kleine Ablagerungen im Abfluss können Sie mit Hausmitteln wie Essig, Natron, Soda oder Salz selbstständig entfernen. Komplizierter wird es, wenn eine vollständige Verstopfung des Abflussrohres vorliegt. Da sich hartnäckige Verstopfungen nur schwer mit den vorgestellten Hausmitteln entfernen lassen, sollten Sie die Reinigung einem Profi überlassen. Vor allem Mieter sollten ohne Vorkenntnisse darauf verzichten, einen Siphon auszubauen oder eine Rohrreinigungsspirale zu verwenden, da sie im Fall eines Fehlers haftbar gemacht werden können.

  • Ist Kaffeesatz ein Hausmittel, um den Abfluss zu reinigen?

    Auch wenn Kaffeepulver für viele Dinge im Haushalt genutzt werden kann – wie beispielsweise das Düngen – eignet es sich nur bedingt für die Reinigung eines verstopften Abflusses. Kaffeesatz entfernt zwar unangenehme Gerüche im Abfluss, kann jedoch die Verstopfung verschlimmern, wenn er sich mit Ablagerungen und Fetten verbindet. Wir raten somit davon ab.

  • Wie bekomme ich einen mit Haaren verstopften Abfluss wieder frei?

    Entfernen Sie Haarreste wöchentlich per Hand. Einfacher wird es, wenn Sie ein feines Sieb auf den Ablauf legen, in dem sich die Haare sammeln können. Ist der Abfluss bereits von Haaren verstopft, können Sie auf wirkungsvolle Hausmittel wie Essig und Natron, Salz oder Waschsoda zurückgreifen. Auch eine Saugglocke – oftmals als Pömpel bezeichnet – kann für einen befreiten Abfluss sorgen.

  • Woran kann es liegen, wenn der Abfluss gluckert?

    Ein gluckerndes Geräusch ist fast immer ein Hinweis darauf, dass das Rohr an einer Stelle verstopft ist. Das Wasser kann nur sehr langsam ablaufen, wodurch es gluckert. Versuchen Sie, die Verstopfung mit Haushaltsmitteln zu lösen, bevor das Problem schlimmer wird und der Abfluss nur noch professionell gesäubert werden kann.

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Redakteurin Miriam

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Auf den Punkt – das gilt bei Miriam nicht nur beim Kreieren von leckeren Gerichten, sondern auch für informative, redaktionelle Texte. Seit 2017 berät sie unsere Kunden kompetent in allen Produktbereichen.