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Weihnachten / 10. Oktober 2016

Märchenhaft lecker: So wird euer Lebkuchenhaus ein Augenschmaus

Ob man es nun Lebkuchenhaus, Pfefferkuchenhaus oder Knusperhäuschen nennt – das Mini-Bauwerk zum Naschen lässt in der Vorweihnachtszeit nicht nur Kinderaugen strahlen. Wie euer Lebkuchenhaus ein Leckerbissen und auch optisch ein Highlight wird, lest ihr hier.

Märchenhaft lecker: So wird euer Lebkuchenhaus ein Augenschmaus
© drubig-photo – Fotolia.com

So wird das „Baumaterial“ angerührt


Für die Zubereitung des Lebkuchenteigs braucht ihr circa 600 Gramm Honig, 750 Gramm Mehl, 20 Gramm Lebkuchengewürz, zwei Teelöffel Zimtpulver, 60 Gramm Kakaopulver, zwei Eier, 300 Gramm Butter, 300 Gramm Zucker und 20 Gramm Pottasche. Wer mag, kann noch jeweils 100 Gramm Orangeat und Zitronat hinzufügen.

Erhitzt Honig, Butter und Zucker in einem Topf. Dabei rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung in einer Schüssel abkühlen lassen. Anschließend die anderen Zutaten hineingeben (die Pottasche zuletzt) und das Ganze gut durchkneten. Nun kommt die Schüssel in den Kühlschrank, wo der Teig über Nacht auskühlt.

Als „Klebstoff“ für den späteren Bau benötigt ihr noch Zuckerguss. Er wird aus Puderzucker (700 Gramm) und drei Eiweißen hergestellt, die ihr mit dem Puderzucker verrührt. Eventuell ein paar Spritzer Zitronensaft hinzugeben und den Zuckerguss in einen Spritzbeutel füllen.

Schablonen helfen beim Zurechtschneiden der Einzelteile


Nun geht es mit der Herstellung der einzelnen Hausteile los. Am einfachsten ist es, wenn ihr euch vorher eine Schablone zum Zurechtschneiden der unterschiedlichen Teile im Bastelgeschäft besorgt oder herunterladet.

Rollt den Teig etwa fingerdick auf einem Backblech aus und schiebt ihn in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad). Nach etwa 20 Minuten sollte der Teig fest und hellbraun sein. Wenn er etwas abgekühlt, aber noch warm ist, schneidet ihr mit einem scharfen Messer und mithilfe der Schablonen alle notwendigen „Bauteile“ für euer Lebkuchenhaus aus (Wände, Giebel, Dachteile, Fundament). Für Fenster- und Türöffnungen, mit denen das Haus erst perfekt aussieht, könnt ihr ein Messer oder einen Plätzchenausstecher verwenden.

Sollten noch Teigreste übrig sein, lassen sich daraus auch ohne Schablone niedliche Accessoires basteln – zum Beispiel kleine Leitern oder Ziegel fürs Dach. Lasst alle Teile gut auskühlen und setzt das Fundament vor dem Zusammenbau am besten auf eine Holzplatte. Dann könnt ihr das fertige Lebkuchenhaus später ganz einfach transportieren.

Zuckerguss hält das Lebkuchenhaus zusammen


Beim Zusammenbauen werden zuerst die Seitenteile, also die Hauswände, an den Unterseiten und Kanten mit Zuckerguss bestrichen. So halten sie auf der Unterlage, und ihr könnt sie im rechten Winkel aneinanderkleben. Drückt die einzelnen Teile mit den Händen eine oder zwei Minuten fest zusammen, damit sie nicht auseinanderfallen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die Kanten anschließend noch einmal von innen und außen mit Zuckerguss zu versehen. Der weiße Guss sieht zudem auch hübsch aus.

Wenn die Wände stehen und die Verbindungen nach etwa einer Stunde ausgehärtet sind, kann das Dach aufgesetzt werden. Dabei bringt man zuerst die Giebel und dann die beiden Dachhälften an. Damit das Dach hält, verfahrt mit dem Zuckerguss genauso wie bei den Wänden. Verwendet ihn also zum Kleben und zur Nachbehandlung. Anschließend ist der „Rohbau“ fertig – jetzt könnt ihr das Lebkuchenhaus verzieren.

So lasst ihr euer Lebkuchenhaus leuchten


Beim Verzieren sind eurer Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Kindern macht dieser Teil des Lebkuchenhausbaus besonders viel Spaß. Hier einige Anregungen und Tricks, damit euer Lebkuchenhaus in weihnachtlichem Glanz erstrahlt:

  • Kokosflocken lassen das Lebkuchenhaus winterlich verschneit aussehen

  • Aus übrig gebliebenem Zuckerguss könnt ihr kleine Eiszapfen formen. Mit Watte ahmt ihr eine Rauchfahne nach, die aus dem Kamin aufsteigt.

  • Um Farbe ins Spiel zu bringen, könnt ihr den Zuckerguss mit Lebensmittelfarbe färben. Lollis können als Bäume aufgestellt und mit weißem oder grünem Zuckerguss überzogen werden.

  • Mini-Butterkekse machen sich hübsch als Dachschindeln. Gummibärchen, Schokolinsen, Liebesperlen oder Salmiakpastillen verschönern die Wände.

  • Zimtstangen ersetzen Holzscheite vor dem Haus und machen die winterliche Atmosphäre perfekt.