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Weihnachten / 12. Dezember 2016

In 5 Schritten zum perfekten Weihnachtsbaum

Knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft und anschließend geschmückt. Die Nordmanntanne und die Blaufichte sind dabei die beliebtesten Sorten. Während die Nordmanntanne durch nicht-piksende Nadeln und sattes Grün überzeugt, verströmt die Blaufichte einen intensiven Tannengeruch und hat einen geraden und stabilen Wuchs. Damit sich die beiden Tannenarten in prachtvolle Weihnachtsbäume verwandeln, braucht es das richtige Schmück-Equipment und unsere Tipps. Frohes Schmücken!

In 5 Schritten zum perfekten Weihnachtsbaum
© karepa - Fotolia

Und losgeschmückt... So geht's.

1. Der Baum

Den Baum packt man am Besten einen Tag vor dem Aufstellen aus, damit sich seine Äste in voller Pracht entfalten. Dabei das Netz von unten nach oben aufschneiden, damit die Äste nicht beschädigt werden. Ausreichend Wasser sorgt dafür, dass der Baum nicht schon am 1. Weihnachtsfeiertag Nadeln lässt. Als Faustregel gilt: pro Meter Baum ein Liter Wasser und regelmäßig den Wasserstand kontrollieren.

2. Die Spitze

Der klassische Stern, ein Engel oder doch lieber das Modell „umgestülpte Eistüte“? Was auf die Spitze des Weihnachtsbaumes kommt, ist feste Familientradition. Auch wenn das Anbringen der Spitze eigentlich den Abschluss des Baumschmück-Rituals bildet, sollte man sie gleich nach dem Aufstellen – zumindest testweise – anbringen. Dann sieht man, ob der Spitzenschmuck auch wirklich passt oder ob der Stamm noch etwas gekürzt werden muss.

3. Die Lichter

Echte oder elektrische Kerzen platziert man möglichst weit außen an den Ästen! Idealerweise fängt man mit dem Anbringen von elektrischen Lichterketten unten an und arbeiten sich dann spiralförmig nach oben hoch. Im eingesteckten Zustand lässt sich gut erkennen, ob das Kabel lang genug ist und wie die Lichter für ein gleichmäßig strahlendes Ergebnis verteilt werden müssen.

4. Die Kugeln

Große Kugeln kommen nach unten an die breiten Äste, die kleinen nach oben. Wenn man mit mehreren Farben arbeitet, hängt man die Kugeln farbig abwechselnd nebeneinander. Für ein extra
leuchtendes Ergebnis platziert man einzelne Kugeln möglichst oberhalb einer Kerze, damit diese den Lichtstrahl reflektieren. Wer genügend Kugeln hat, hängt einige auch
weiter innen an den Ästen auf. Das gibt dem Weihnachtsbaum mehr Fülle.

5. Das Lametta

„Früher war mehr Lametta“ – das berühmte Loriot-Zitat trifft es auf den Punkt. Bis zum Ende der 1980er Jahre funkelten an den Weihnachtsbäumen der Republik die feinen Metallstreifen in allen möglichen Farben. Mittlerweile geht es in Sachen Lametta etwas dezenter zu. Man verteilt es sehr sparsam an den Zweigspitzen und achtet darauf, dass es farbig zum restlichen Baumschmuck passt. Silbernes Lametta greift übrigens dessen ursprüngliche Tradition wieder auf und dient als Symbol für Eiszapfen.