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Weihnachten / 16. November 2017

Glühwein verfeinern – Drei Tipps für mehr Geschmack

Glühwein gehört zum Winter wie Schnee, Schal und dicke Socken. Er wärmt nicht nur von außen die Hände, sondern auch Körper und Seele von innen. Man genießt ihn auf dem Weihnachtsmarkt mit und ohne Schuss oder gemütlich zu Hause. Egal ob ihr diesen bereits trinkfertig gekauft habt oder selbst aufsetzt. Wir haben die richtigen Tipps, mit denen ihr euren Glühwein verfeinert.

Glühwein verfeinern – Drei Tipps für mehr Geschmack
© Elisabeth Coelfen - Fotolia

Tipp 1: Selbstgemachten roten oder weißen Glühwein verfeinern – so geht’s

Die Basis des klassischen Glühweins besteht aus trockenem Rotwein, frischen Orangenscheiben, Zitronensaft, Zimtstangen, Sternanis, Gewürznelken, Kardamom und braunem Zucker. Für die Gewürze kann man auf fertige Glühweingewürzmischungen zurückgreifen. Diese Zutaten erhitzt man in einem großen Topf auf dem Herd. Aber Vorsicht: Die Temperatur sollte niemals über 80 Grad steigen. Fängt der Glühwein an zu kochen, verdampft der Alkohol. Wer kein Thermometer zur Hand hat, schaut nach Schaumbläschen. Sobald sich diese bilden, ist die ideale Temperatur erreicht. Dann die Hitze herunterdrehen. Im Anschluss kommen die Gewürze hinzu. Diese höchstens eine Stunde ziehen lassen und dann wieder entfernen. Schwimmen die Gewürze zu lange im Glühwein, dominieren sie den Geschmack.

Wer keinen Rotwein mag, kann auch weißen Glühwein zubereiten. Je nach Geschmack lassen sich trockene, halbtrockene oder liebliche Weißweine verwenden. Je mehr Süße sie mitbringen, desto weniger muss im Nachhinein gesüßt werden.

In Hessen ist Glühwein aus säuerlichem Apfelwein beliebt. Probiert doch mal eine Mischung aus Weißwein und Apfelwein, gebt einen bisschen Honig hinzu und am Ende einen Schuss Calvados.

Den Glühwein könnt ihr außerdem mit frischen oder eingelegten Früchten und diversen Fruchtsäften verfeinern. Apfel- und Orangensaft harmonieren wunderbar. Pepp bringt auch der scharfe Gewürz-Glühwein in die Tasse. Er besteht aus Rooibos-Tee, lieblichem Rotwein, Chili, Vanilleschote, Zimt, Kardamom sowie Grenadinesirup. Die Verbindung aus würzigem Tee, süßem Wein, scharfem Chilipulver und aromatischer Vanille ergibt einen außergewöhnlichen Winter-Drink.

Die Fans des weißen Glühweins kommen mit dem Anis-Apfel-Glühwein auf ihre Kosten. Hergestellt wird er aus lieblichem Weißwein, mit hohem Zuckergehalt und naturtrübem Apfelsaft.


Tipp 2: Selbstgemachten Glühwein mit Schuss verfeinern

Wem nach der Zubereitung seines Glühweins noch das gewisse Etwas fehlt, kann mit einem Schuss Rum, Amaretto, Weinbrand oder Obstler nachhelfen. Entweder ihr gebt die gewünschte Spirituose portionsweise kurz vor dem Verzehr in die Tassen oder komplett in den Topf. Aber Vorsicht, hier holt man sich schnell einen Schwips. Daher vorsichtig dosieren. Falls der Glühwein am Ende doch zu stark sein sollte, kann man ihn mit stillem Wasser aufgießen.


Tipp 3: Trinkfertig gekauften Glühwein verfeinern

Wenn es schnell gehen muss oder wem der Aufwand zum Selbermachen zu groß ist, kann auch auf trinkfertigen Glühwein zurückgegriffen werden. Da die dafür verwendeten Aromen und Gewürze nicht jedem schmecken, kann man selbst etwas eingreifen. Mit Apfel- oder Orangensaft, etwas stillem Wasser, ein wenig Vanille, Honig und eventuell Kardamom, Muskat, braunem Zucker und Zimt kann der fertige Glühwein aber geschmackvoll verfeinert werden.