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Saisonal kochen / 26. März 2017

Spinat richtig zubereiten – So geht´s

Spinat gibt es das ganze Jahr über zu kaufen. Im Frühjahr wird die besonders zartblättrige Sorte gerne für leichte, frische Salate verwendet. Der etwas würzigere, herbe Herbst- und Winterspinat mit seinen kräftigeren Blättern verfeinert dagegen Suppen, Aufläufe, Quiches oder Tartes. Er kann sowohl roh gegessen werden, schmeckt aber auch besonders gut gedünstet oder püriert mit einem Schuss Sahne. Um das Blattgemüse ranken sich so einige Mythen. Darf man Spinat wirklich nicht mehr aufwärmen? Enthält er tatsächlich so viel Eisen wie kein anderes Gemüse? Und wie wird Spinat richtig zubereitet?

Spinat richtig zubereiten – So geht´s
© nata_vkusidey - Fotolia

So viel Eisen enthält Spinat wirklich


Fest steht: Spinat ist ein durchaus eisenreiches Blattgemüse. Er enthält jedoch nicht so viel davon, wie ursprünglich gedacht. Anstelle der lange angenommenen 35 Milligramm pro 100 Gramm sind es nur etwa 3,5 Milligramm. Dieser Irrtum lässt sich vermutlich darauf zurückführen, dass der Schweizer Wissenschaftler Gustav von Bunge den Eisengehalt von getrocknetem Spinat berechnete. Frischer Spinat besteht zu gut 90 Prozent aus Wasser und enthält somit viel weniger Eisen.

Ewiger Mythos: Spinat darf nicht aufgewärmt werden


Die Behauptung, man dürfe Spinat nicht noch einmal aufwärmen, hält sich hartnäckig. Sie gilt jedoch nur dann, wenn ihr keine Möglichkeit habt, den Spinat kühl zu lagern. Denn wird Spinat nach der ersten Zubereitung schnell wieder abgekühlt, kann er am nächsten Tag problemlos noch einmal aufgewärmt werden. Lagert ihn hierfür auf jeden Fall im Kühlschrank und erhitzt ihn am nächsten Tag auf mindestens 70 Grad. So könnt ihr ihn bedenkenlos auch am nächsten Tag noch genießen.

Sensibles Gemüse


Frischer Spinat sollte möglichst schnell verzehrt werden. Eingewickelt in ein feuchtes Tuch hält er sich für etwa zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Wer Spinat länger haltbar machen möchte, kann ihn blanchieren und direkt danach einfrieren.

Weitere Tipps zur Zubereitung

Dämpfen

Noch schonender als Blanchieren ist das Dämpfen, also das Garen im Wasserdampf. In einem Topf mit Siebeinsatz gelingt das ganz einfach: Füllt den Topf mit etwas Wasser (zwei bis drei cm hoch) und bringt es zum Kochen. Spinat dazugeben, Deckel drauf und die Spinatblätter immer wieder wenden, damit alle etwas vom Dampf abbekommen. Nach drei bis fünf Minuten ist der Spinat fertig.

Pürieren

Ihr möchtet den Spinat pürieren? Dann bietet es sich an, ihn vorher zu kochen. Gebt ihn dafür einige Minuten ins kochende Wasser, nehmt die Blätter anschließend heraus und lasst diese etwas abtropfen. Dann können die Spinatblätter auch schon mit einem Mixstab püriert werden. Cremig wird es mit einem Schuss Schlagsahne. Auch Sojasahne eignet sich gut. Mit Salz und Pfeffer würzen – fertig.

Frischen Spinat einfach ersetzen

Wer keinen frischen Spinat im Haus hat, kann auf Tiefkühlgemüse zurückgreifen. Es wird direkt nach der Ernte blanchiert und tiefgefroren und enthält deshalb meist noch mehr Nährstoffe als frischer Spinat. Taut den Spinat vor dem Kochen nicht auf, sondern gebt ihn einfach direkt in den Topf.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl