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Saisonal kochen / 20. April 2016

Eis selber machen - So einfach gehts!

Vanille-, Schokoladen- und Erdbeereis sind euch auf Dauer zu langweilig und immer in die Eisdiele zu gehen zu teuer? Dann gibt's nur eine Lösung: Eis selber machen. Der große Vorteil von hausgemachtem Eis: Ihr bestimmt die Zutaten ganz nach eurem Geschmack.

Eis selber machen - So einfach gehts!
© 5second - Fotolia

Die Eis-Grundlagen


Mit oder ohne Maschine

Wer sein Eis selber machen möchte, kann sich dafür einen praktischen Küchenhelfer in Form einer Eismaschine holen oder einfach selbst den Rührlöffel schwingen. Der Vorteil einer Eismaschine: Mit ihr verkürzt sich die Zubereitungszeit deutlich, da in ihr der Kühl- und Rührprozess gleichzeitig stattfindet. So kann man schon nach 15 bis 45 Minuten sein Eis genießen. Bei den Maschinen wird zwischen zwei verschiedenen Modellen unterschieden. Maschinen mit integriertem Kühlkompressor müssen einfach nur mit den Zutaten befüllt werden und die Maschine übernimmt den Rest. Fehlt dieser Kompressor, muss die Schüssel vorab für 24  Stunden ins Gefrierfach.

Doch auch ohne Eismaschine geht es: Dafür einfach die gewünschten Zutaten vermischen und in einer großen Schüssel ins Gefrierfach stellen. Wenn das Eis am Rand der Schüssel anfängt zu gefrieren - meist nach zwei Stunden - wieder herausnehmen und mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. Durch die dabei untergerührte Luft wird die Masse schön cremig. Dieser Vorgang muss zwei- bis dreimal wiederholt werden. Sobald das Eis dann zu einer homogenen, an Softeis erinnernde Masse geworden ist, kann es verzehrt werden.

Die Zutaten

Egal ob man sein Eis nun mit oder ohne Eismaschine herstellt, die Zutatenbasis für selbstgemachtes Eis ist immer dieselbe und besteht aus Flüssigkeit, Zucker und Emulgatoren. Als Flüssigkeit können Milch, Mandeldrink, Joghurt oder Sahne gleichermaßen verwendet werden. Wichtig ist, dass die Flüssigkeit Fett enthält. Dieses sorgt dafür, dass sich die Geschmacksaromen gut entfalten. Auch eine süße Note gehört zu Eis einfach dazu. Da Zucker die Konsistenz der Eiscreme beeinflusst, sollte Kristallzucker immer in etwas Wasser aufgelöst werden. Wer sich diesen Schritt sparen möchte, kann gleich zu flüssigen Süßungsalternativen wie Honig, Zuckersirup oder Agavendicksaft greifen.

Als Letztes benötigt jede Eiscreme ein Bindemittel. Am häufigsten kommen dabei Eier als Emulgatoren zum Einsatz. Sie sorgen dafür, dass sich die wasser- und fetthaltigen Zutaten verbinden und eine cremige Masse ergeben. Alternativ kann aber auch ein Teelöffel Johannisbrotkernmehl als Bindemittel in die Eismasse gegeben werden. Auch ein Esslöffel Sojamehl, vermischt mit zwei Esslöffeln Wasser, dient als Eiersatz.

Die richtige Konsistenz:


Das perfekte Eis hat eine feste Konsistenz und ist zart schmelzend. Damit das gelingt, sollten alle Zutaten vor Beginn gut gekühlt werden. Wer seine Eiscreme mit Alkohol verfeinert, sollte diesen erst gegen Ende der Gefrierzeit hinzugeben, da er den Gefrierprozess hinauszögert. Auch beim Zucker ist eine genaue Dosierung wichtig. Zu wenig Zucker lässt die Masse weich werden, zu viel Zucker macht das Eis hart. Den letzten Feinschliff bekommt das Eis vor dem Servieren. Vor dem Genuss wird es im Kühlschrank angetaut und bekommt so seinen zarten Schmelz.

Eis selber machen: Alternativen zur Eiscreme


Sorbet: Kalt, erfrischend und ganz schön fruchtig sind Sorbets. Anstelle von Milch wird diese gefrorene Süßspeise aus Fruchtsaft, frischem Obst und Puderzucker hergestellt und einfach in Schalen ins Gefrierfach gestellt. Wenn es ganz schnell gehen muss, einfach tiefgekühlte Früchte verwenden. Ein Vorteil von selbstgemachtem Sorbet: Es enthält deutlich weniger Zucker als Fertigprodukte.

Parfait: Als Basis für ein Parfait dienen Schlagsahne und Zucker, die je nach Geschmack mit Früchten, Schokolade oder Gewürzen gemischt werden. Die Masse wird in eine Auflaufform gefüllt und darin gefroren.

Frozen Joghurt: Eine kalorienärmere Alternative zu Eis ist Frozen Joghurt. Dabei wird fettarmer Naturjoghurt am besten in einer Eismaschine cremig gerührt. Zum Servieren mit frischen Früchten und Keksstücken garnieren – fertig.

Wassereis: Besonders unkompliziert ist die Herstellung von Wassereis. Alles was man dafür benötigt, sind eine Eisform und Holzstiele. Als Eisgrundlage eignen sich alle wasserhaltigen Getränke wie Saft oder Tee. Wer möchte, kann auch ganze Früchte mit in die Eisform geben. Das sieht nicht nur toll aus, sondern gibt dem Wassereis eine zusätzliche fruchtige Note.
Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl