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Saisonal kochen / 14. Oktober 2017

Ein ganzes Menü mit Kürbis: So vielseitig ist das Herbstgemüse!

Falls es noch nicht so ist: Nach diesem Artikel wird Kürbis euer neues Lieblingsgemüse sein. Wieso? Weil das gesunde Herbstgemüse nicht nur unglaublich lecker schmeckt, sondern jedes Menü perfekt macht. Kürbis ist so vielseitig, dass man ihn sowohl in der Vorspeise als auch im Hauptgang und Dessert verarbeiten kann. Unsere Vorschläge zeigen, wie ein herbstliches Kürbismenü aussehen kann.

Ein ganzes Menü mit Kürbis: So vielseitig ist das Herbstgemüse!
© zia_shusha – Fotolia.com

Menüvorschlag: Kürbis vielseitig interpretiert

Kürbis ist nicht gleich Kürbis: Es gibt verschiedene Sorten, jede hat ihre Besonderheiten – nicht nur in Form und Farbe, sondern auch im Geschmack. Hier ein Überblick über die gängigsten Sorten:

  • Der orange Hokkaidokürbis ist vergleichsweise klein und rund. Das feste, faserarme Fruchtfleisch lässt sich samt Schale verarbeiten, ganz einfach beispielsweise zu einer schmackhaften Kürbissuppe. Der Hokkaido schmeckt leicht nussig.

  • Der dunkle Moschuskürbis wird oft als Gemüsebeilage zubereitet. Er zeichnet sich durch eine stark ausgeprägte Rippenstruktur aus. Das meist gelbe Fruchtfleisch hat ein besonders intensives Nuss-Aroma, das sich im Laufe der Lagerzeit verstärkt.

  • Der helle, birnenförmige Butternusskürbis hat relativ wenig Kerne, dafür umso mehr Fruchtfleisch. Dieses schmeckt, wie der Name andeutet, leicht buttrig. Der Butternusskürbis gehört zur Familie der Moschuskürbisse und lässt sich prima in Eintöpfen, Chutneys und Rohkostsalaten verarbeiten.

  • Der hellorange Muskatkürbis ist ein schwerer Vertreter der Moschuskürbisse. Das saftige Fruchtfleisch, das dezent würzig nach Muskat schmeckt, kann roh und gekocht gegessen werden.

Für ein herbstliches Menü eignet sich nahezu jeder Kürbis. Vielseitig einsetzbar passt das Gewächs sowohl zu Vor- als auch zu Haupt- und Nachspeisen.

Kalte und warme Vorspeisen mit Kürbis

Den Auftakt eines mehrgängigen Menüs stellt klassischerweise eine Suppe oder ein Salat dar. Beides kann man mit einem Kürbis vielseitig umsetzen. Eine Kürbissuppe lässt sich nach Belieben dem Menüthema und der weiteren Speisenfolge anpassen: Eine pikante Kürbissuppe mit Schafskäse ist ebenso denkbar wie die asiatisch Suppe mit Mango und Curry.

Auch für einen Salat lässt sich Kürbis vielseitig verwenden. Wer den Kürbis nicht roh verwenden möchte, brät ihn vorher in einer Pfanne mit Öl an oder backt ihn mariniert im Ofen, bis das Fruchtfleisch weich wird. Weil Kürbis meist ein leicht süßliches Aroma hat, ergänzen bittere Salatsorten wie Radicchio, Chicorée und Frisée die Vorspeise gut. Auch feiner Feldsalat harmoniert mit Kürbis. Wer die fruchtige Komponente lieber im Dressing mag, schneidet den Kürbis ganz fein und mischt ihn unter die Vinaigrette.

Zusammen mit kräftigen Gewürzen wie Zimt, Senfkörnern, Anis, Piment, Pfeffer und Chili wird Kürbis in einem Essigsud eingekocht. So eingelegt ergänzt der Kürbis die vielseitigen italienischen Antipasti oder verleiht dem Bruschetta einen herbstlichen Kick.

Vegetarisch und mit Fleisch: Kürbis in der Hauptspeise


Nachdem der erste Hunger dank leckerer Vorspeisen gestillt ist, geht es im Hauptgang mit Kürbis weiter. Entweder wird das Gemüse als Beilage zu Fleischgerichten gereicht oder es bildet den Mittelpunkt der Hauptspeise, beispielsweise in einem Eintopf mit Weißkohl oder einem Auflauf mit Hackfleisch. Selbst Pasta-Fans kommen mit Kürbis auf ihre Kosten: Ravioli mit einer Kürbisfüllung bilden einen gelungenen Kontrast zu deftiger Bolognese-Soße.

Vielen klassischen Kartoffelbeilagen verleiht Kürbis einen neuen Dreh: Ob in Kartoffelpuffern, im Püree, im Gratin oder zu Gnocchi – das Herbstgemüse bringt Abwechslung auf die Teller. Auch als einfache Gemüsebeilage macht sich kleingeschnittener und angebratener Kürbis gut. Je nach Gewürz- und Kräuterzugabe ergibt sich ein völlig neues Essen. Als Variante wird der Kürbis im Ofen gebacken, wo er hervorragend mit Tomaten, Maronen und Pastinaken harmoniert.

Dessert mit Kürbis: Vielseitige Nachspeisen möglich


Immer noch nicht genug von Kürbis? Dann darf eine süße Nachspeise mit Kürbis nicht fehlen! Wie wäre es mit einem nussigen Kürbiskuchen mit Frischkäse-Topping? Ähnlich wie bei einem Carrot Cake wird der Kürbis geraspelt und verleiht dem Kuchen dadurch eine besonders saftige Konsistenz. Als Dekoration auf dem Kuchen lassen sich hübsche Muster aus Kürbiskernen legen.

Nicht nur für die Halloween-Party sind kleine Kürbis-Gugels das perfekte Naschwerk: Mit orangefarbener Glasur und einer Verzierung aus grünen Fondant, die den Stiel imitiert, stehen die luftigen Backwaren ihren echten Verwandten in nichts nach.

Wer keine Lust auf Backen hat, kocht den Kürbis mit Orangensaft, Zimt und Zucker weich und serviert ihn noch warm mit Sahne und gehackten Nüssen. So macht der vielseitige Kürbis sogar dem beliebten Bratapfel Konkurrenz.