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Saisonal kochen / 01. April 2016

Buffet selber machen: So klappt’s mit dem Familienfest

Geburtstag, Kommunion, Konfirmation, Einschulung oder Hochzeitstag: Gründe für ein Familienfest gibt es genug. Ein Klassiker ist es, die Familie zur Feier ins Restaurant einzuladen. Doch auch in den eigenen vier Wänden kann das Fest stattfinden. Gerade bei zahlreichen Gästen ist ein Buffet unkomplizierter als ein am Tisch serviertes Menü: Das Bedienen entfällt, die einzelnen Gänge stehen schon parat, jeder nimmt sich, worauf er Appetit hat.

Buffet selber machen: So klappt’s mit dem Familienfest
© karepa - Fotolia

Ein Buffet selber zu machen erfordert erst einmal die grundsätzliche Klärung: Soll es vollständig selber vorbereit werden oder die Speisen ganz oder teilweise bestellt werden? Ist eine Mitbring-Party geplant, bei der jeder Gast einfach seinen Beitrag zum Buffet leistet? Wer das Buffet selber machen möchte, sollte sich nicht zu viel vornehmen. Mit einer Vielfalt an Köstlichkeiten aufzutrumpfen und 30 verschiedene Speisen zu präsentieren, ist sicherlich sehr imposant, bedeutet aber garantiert auch großen Stress. Besser: Weniger ist mehr. Leckere Speisen, eine schöne Dekoration und ein liebevolles Ambiente sind wichtiger als eine große Auswahl an mittelmäßigen Gerichten. Und: Man kann vieles schon am Vortag zubereiten. So hält sich am Festtag der Stress in Grenzen.

Soll das Buffet sehr aufwendig gestaltet werden, kann auch an ein Catering gedacht werden. Die Kosten dafür variieren natürlich erheblich. Auch die Serviceleistungen des Caterers können sehr unterschiedlich sein– stellt er zum Beispiel auch Geschirr, Besteck und Gläser, hilft er beim Aufräumen, nimmt er angebrochene Getränkekisten wieder zurück? Wenn jeder der Gäste eine Speise mitbringt, ist die Entlastung für den Gastgeber enorm. Doch auch hier muss vorher koordiniert werden, sonst besteht das Buffet am Ende nur aus Platten mit Tomaten und Mozzarella.

Buffet selber machen: Kleine Mengenlehre

Bei der Planung der Gerichte ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein. Soll es ein kaltes Buffet oder ein kalt-warmes Buffet sein? Soll es kreatives Fingerfood geben oder lieber Klassiker wie Nudelsalat und Käsespieße? Für ein abendfüllendes, sattmachendes Buffet rechnet man pro Person etwa mit folgender Menge:


  • 5 x Fingerfood: Also kleine Snacks, die ohne Besteck genossen werden können – wie zum Beispiel Bruschetta, Spießchen, Mini-Pizzen.

  • 250 Gramm Vorspeisen, die mit Besteck zu verzehren sind wie Suppen und Salate.

  • 100 Gramm Fisch, 150 Gramm Fleisch, 50 Gramm Pasta (trocken gewogen), 150 Gramm Gemüse, 150 Gramm Kartoffeln oder Reis.

  • 200 Gramm Dessert wie Obstsalate, Puddings, Cremes.

Suppen und Desserts lassen sich fürs Buffet hervorragend in kleinen Gläschen anrichten, sehen hübsch aus und sind praktisch zu löffeln.

Bloß nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben: Wie viel an Getränken pro Person?

Der Getränkeumsatz richtet sich nach der Art der Feier. Auf einer Stehparty sind Sekt und Champagner begehrt, bei gesetztem Essen eher Rot- und Weißwein. Vielleicht trinken die Gäste aber lieber Bier oder mögen ausschließlich anti-alkoholische Getränke? Die Faustregel für Getränke pro Person lautet:


  • 1 Glas Sekt/Champagner

  • 2 Gläser Weißwein/2 Gläser Rotwein

  • 1 Liter Bier

  • 1 Flasche Wasser

  • 0,5 Liter O-Saft/Apfelsaft

Checkliste fürs Geschirr und Besteck


Wer ein Buffet selber machen möchte, muss auch rechtzeitig prüfen, ob Geschirr, Besteck und Gläser in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Andernfalls kann ein Geschirrverleih helfen. Noch einfacher: Die fehlenden Teile bei Freunden oder Verwandtschaft leihen. Nicht vergessen: Tischdecken, Servietten, Teelichter, Kerzen und die Deko. Steht die Rezeptauswahl? Jetzt ist die Einkaufsliste das A und O. Um den Stress der Lebensmitteleinkäufe so gering wie möglich zu halten, sind Etappen-Einkäufe praktisch. Bereits eine Woche oder länger vor der Feier besorgt ihr Dosen, Abgepacktes mit langer Haltbarkeit, Getränke und Tiefkühlprodukte. Obst, Gemüse, Kräuter und Fleisch können einen Tag vor der Party gekauft und gleich verarbeitet werden. Hackfleisch, Fisch und Brot besorgt man am besten aber erst am Tag des Festes.