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Kulinarisch Unterwegs / 30. März 2017

US-amerikanische Spezialitäten aus New York, Chicago und L.A.

Von wegen nur Pommes und Burger – die Amerikaner kulinarisch auf diesen Imbiss reduzieren zu wollen, wäre grundfalsch. Als „Melting Pot“ (Schmelztiegel) bekannt, trafen und treffen in den Staaten viele Kulturen aufeinander. Das befeuert die Kreativität und hat viele typisch amerikanische Spezialitäten entstehen lassen. Welche, lest ihr in dieser kleinen kulinarischen Reise durch die USA.

US-amerikanische Spezialitäten aus New York, Chicago und L.A.
© arinahabich – Fotolia.com

Saftige „deep dish“-Pizza aus Chicago


Neben Burger und Hot Dog ist es vor allem die Pizza, die es den US-Bürgern angetan hat. Der dicke Teig ist das Geheimnis hinter der Variante aus Chicago. Sie wird auf einem tiefen Teller („deep dish“) gebacken und ähnelt einer Quiche, belegt mit Salami, Bacon, Mozzarella und weiteren Zutaten. Der Käse bildet zusammen mit dem Teig eine saftige Schicht auf dem Boden. Die Chicago-style Pizza ist deshalb ein absoluter Sattmacher. Übrigens genau das, was der Erfinder Ike Sewell im Sinn hatte: 1943 nahm er sich vor, eine Pizza zu kreieren, die nicht nur ein Snack, sondern eine ganze Mahlzeit ist. Die reichhaltig belegte Chicago-style Pizza mit dem dicken Boden war geboren.

Cremiger Cheesecake aus New York


Deutlich weiter zurück als die Geschichte der Pizza reicht die des Käsekuchens. Seine Anfänge führen zurück bis in die Antike. Die New Yorker meinen aber, dass ihr New York Cheesecake der einzig wahre sei. Hinein kommen lediglich Frischkäse, Sahne, Eier und Zucker. 1929 soll es ein deutscher Einwanderer gewesen sein, der diese Zusammenstellung für sich beanspruchte: Er probierte auf einer Party einen Käse-Pie. Das inspirierte ihn so sehr, dass er zu Hause anfing zu experimentieren. Am Ende des Prozesses stand der saftig-cremige Käsekuchen, eine US-amerikanische Spezialität, wie sie noch immer in New York serviert wird.

Frittierte Hähnchenflügel aus Buffalo


Etwas weiter nordwestlich von New York, am Eriesee gelegen, befindet sich die Stadt Buffalo. Eine gewisse Teressa Bellissimo kam dort 1946 auf die Idee, in ihrer Anchor Bar kleine Hähnchenflügel in Butterschmalz kross zu frittieren. Die kleinen Snacks verbreiteten sich innerhalb weniger Wochen in der Stadt. Heute sind die Buffalo Wings eine typisch US-amerikanische Spezialität, in ganz Nordamerika bekannt und weltweit beliebt.

Venusmuschel-Suppe aus Neuengland


Etwa 500 Meilen ostwärts brachten französische Seefahrer eine Spezialität aus ihrer Heimat nach Neuengland: eine weißcremige Suppe mit Venusmuscheln. Mittlerweile ist das Clam Chowder in den gesamten USA überaus beliebt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Varianten der Spezialität von Maine bis Florida, doch das Original kommt aus Neuengland: mit Zwiebeln, Kartoffeln und Sahne verfeinert.

Sandwich mit Rindfleisch und Käse aus Philadelphia


Philadelphia liebt sein Philly-Cheesesteak: Außerhalb der Stadtgrenzen gibt es nichts Vergleichbares, verkündet die Touristeninformation der Stadt auf ihrer Internetseite. Hinter der Spezialität steckt ein weiches, längliches Brötchen, das mit klein geschnittenem Ribeye-Steak und Käse belegt ist. Der richtige Gehalt an Fett, der „drip-factor“ („Tropffaktor“) ist ebenso entscheidend für die gute Qualität eines Philly-Cheesesteaks wie die richtigen Gewürze und passende Garzeit.

Sein Debut feierte der Sandwich-Klassiker in den Dreißigern. Hot-Dog-Verkäufer Pat Olivieri hatte keinen Appetit mehr auf Wurst und garnierte sein weiches Brötchen einfach mit gegrilltem Rindfleisch vom Straßenstand nebenan. Die Idee verbreitete sich so schnell, dass wenige Wochen später das erste Philly-Cheesesteak-Bistro eröffnet wurde. Es gibt sogar eine eigene Bezeichnung für die Haltung, die man einnehmen muss, um es zu essen: „Philadelphia lean“, was so viel bedeutet wie „Philadelphia-Schieflage“.

Tex-Mex-Spezialitäten aus Texas


In Texas liegt der Ursprung des Corn Dog, eine herzhafte Wurst am Spieß frittiert in einen süßlichen Maismehl-Teig. Kulinarisch bekannt ist Texas jedoch vor allem durch seine mexikanischen Einflüsse. Einwanderer brachten die Inspiration für Speisen, die oft nach Mexiko klingen. Zu der sogenannten Tex-Mex-Küche zählen Burritos und Chili con Carne.

US-amerikanische Sushi-Spezialität aus Kalifornien


Prägend waren auch die Rezepte zweier japanischer Einwanderer: Manashita Ichiro und sein Assistent erfanden in den frühen Siebzigern in Los Angeles die bekannte California Roll. Bei der Variante des Sushis wird die Seealge in den Reis gerollt, statt ihn außen zu umschließen. Beliebte Zutaten sind Gurke und Krabbenfleisch. Doch mittlerweile kennt die California Roll viele Varianten, darunter der berühmte „Inside-Out-Stil“. Dieser war so prägend für das Sushi, dass heute weltweit zwei Zubereitungsstile unter Köchen anerkannt sind: der japanische und der kalifornische Stil.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl