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Kulinarisch Unterwegs / 27. Dezember 2016

So gelingt ein echtes Schweizer Käsefondue

Erst ein Stück Brot abbrechen, auf die Gabel stecken und eintunken in geschmolzenen Käse – ein Fondue aus Käse ist lecker und gesellig. Das Original stammt aus der Schweiz. Doch bevor das Schweizer Käsefondue serviert werden kann, gilt es einige Kniffe zu beherzigen.

So gelingt ein echtes Schweizer Käsefondue
© M.studio - Fotolia

Die perfekte Käse-Kombination


Der wichtigste Grundsatz: ausschließlich Schweizer Käse verwenden. Welche Sorten man miteinander mischt, ist dabei egal. So lassen sich zum Beispiel Appenzeller, Emmentaler oder Gruyère, auch Greyerzer genannt, kombinieren. Wer es etwas würziger mag, fügt mehr Appenzeller hinzu. Je nach Region kommen jeweils unterschiedliche Variationen in das Caquelon, den Fondue-Topf.

Besonders beliebt ist das moitié-moitié (französisch für halb-halb), das je zur Hälfte aus Vacherin und Greyerzer besteht. Das Fondue fribourgeoise bereitet man aus der Käsesorte Freiburger Vacherin zu, manche mengen auch etwas Greyerzer unter. In Genf schwört man auf eine Mischung aus Greyerzer und Raclettekäse, in der Ostschweiz gehört Tilsiter in ein echtes Schweizer Käsefondue.

Die richtige Konsistenz des Schweizer Käsefondues


Damit der Käse gut schmilzt, sollte er jung sein. So wird er zu einer schön sämigen Masse, weder zu dünn noch zu dick und das Brot bleibt nicht im Caquelon hängen. Vor dem Erhitzen den Käse so fein wie möglich reiben. Wer möchte, kann den Fondue-Topf zu Beginn mit Knoblauch einstreichen. Für ein Schweizer Käsefondue kocht man nun einen trockenen, spritzigen Weißwein auf und gibt die Käseraspel nach und nach hinzu. Ein Löffel aus Holz oder Kunststoff sorgt dafür, dass der Topf nicht zerkratzt.

Bleibt die Masse zu dünn, hilft etwas Speisestärke. Zitronensaft, Pfeffer, Muskatnuss und Kirschwasser eignen sich zum Abschmecken. Letzteres darf bei einem guten Schweizer Käsefondue nicht fehlen, als Zutat oder Getränk. Übrigens: Wer auf die Zugabe von Alkohol verzichten möchte, kann Most oder Brühe statt Wein und Kirschwasser verwenden.

Brot, Gemüse und Obst als Beilagen


Brot ist die typische Beilage und wird in den geschmolzenen Käse eingetunkt. Traditionell reicht man Weißbrot, doch auch jedes andere Brot schmeckt zum Schweizer Käsefondue. Bricht man es in kleine Stücke, anstatt es zu schneiden, bekommt das Brot eine raue Oberfläche. Diese nimmt den Käse besser auf. Auch Oliven, Pilze, Peperoni, Tomaten und Schinken oder Obstsorten wie Trauben, Äpfel oder Ananas passen zum Fondue. Wem die herzhaft-süße Kombination schmeckt, kann auch Marmelade zum Schweizer Käsefondue reichen.