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Kulinarisch Unterwegs / 18. Juni 2016

Nordirlands Küche: Ohne Fleisch und Kartoffeln läuft nichts

Viel Lamm und Rind, dazu Geflügel sowie Kartoffeln in immer neuen Variationen: Im Norden der grünen Insel geht’s kulinarisch recht deftig zu – wie in ganz Irland. Hier die elf Lieblinge der Küchen in Belfast und Umgebung!

Nordirlands Küche: Ohne Fleisch und Kartoffeln läuft nichts
© circleps - Fotolia

 

Guinness.


Arthur Guinness war ein Mann mit unternehmerischer Weitsicht. Als er 1759 einige Hektar Land an der Liffey in Dublin für eine neue Brauerei pachtete, unterzeichnete er einen Vertrag über immerhin 9.000 Jahre! Obwohl er nicht ahnen konnte, dass sein Guinness tatsächlich einmal weltberühmt werden sollte und die Jahrhunderte überdauert. Die Iren verehren ihr Guinness zutiefst, die Zusammensetzung der „samtschwarzen Muttermilch der Iren“ mit dem charakteristischen dicken, sahnigen Schaum blieb immer unverändert und hatte schnell grenzübergreifend Erfolg: Gegenwärtig werden täglich rund sieben Millionen Gläser Guinness in der ganzen Welt ausgeschenkt. Je nach Sorte hat ein Guinness zwischen 4,2 und 7,5 Prozent Alkohol. Den allerbesten Geschmack soll das Bier bei einer Temperatur zwischen fünf und acht Grad Celsius entfalten.

Irish Stew.


Das traditionelle Eintopfgericht ganz Irlands! In den deftigen Eintopf gehören Lammfleisch, Spitzkohl, Kartoffeln und Zwiebeln – im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich zahlreiche Variationen. Begleitet wird Irish Stew aber ganz sicher immer mit Brot, Butter und einem kalten Guinness.

Black Pudding.


Wer jetzt an süße Desserts denkt, liegt daneben. Black Pudding gehört – neben White Pudding – zu einem traditionellen irischen Frühstück. Schweineblut wird mit Hafergrütze, Mehl, Zwiebeln und Schweinefett zu einer Wurst verarbeitet. White Pudding hingegen ähnelt unserer Leberwurst.

Rohmilchkäse.


Alles Käse! Die Iren pflegen die alte Kunst der Käseherstellung intensiv. Das Volk liebt Rohmilchkäsesorten wie Gigginstown oder Young Buck, Burren Gold und Carlow Cheese.

Ulster Fry.


Ein Pfannengericht, das morgens serviert wird, um Millionen hart arbeitender Iren und Nordiren fit für den Tag zu machen. Und dafür müssen ordentlich Kalorien auf den Teller. Ulster Fry heißt: Spiegeleier, Bratkartoffeln, Soda Bread, Schweinswürste, Black & White Pudding – und on top: Tomaten. Verleiht Bären-Kräfte!

Frittierter Aal.


Die Iren mögen nicht nur Fleisch – auch Fisch und Meeresfrüchte sind Leibgerichte der Inselbewohner. Schließlich können sie in der Irischen See und im Atlantik aus dem Vollen schöpfen. Auch die vielen Süßwasser-Seen Irlands haben es in sich. Eine Spezialität aus dem Lough Neagh in Nordirland: Aale! Die nicht gerade als fettarm zu bezeichnende Fischart bekommt bei den Iren natürlich noch mehr Substanz: Traditonell genießt man auf der grünen Insel den Aal frittiert.

Soda Bread.


Der irische Klassiker! In den Teig kommen Buttermilch, Mehl, weicher brauner Zucker, Haferflocken, Salz – und ganz wichtig: Keine Hefe, sondern Natron (Backsoda). Das Soda Bread kommt eine halbe Stunde in den Ofen (200° C) und wird in Irland immer zu Räucherlachs gereicht!

Seafood Chowder.


Eine Delikatesse aus dem Wasser. Seafood Chowder ist ein sahniger Eintopf mit Meeresfrüchten, Muscheln und Fisch. Die Iren lieben ihren Seafood Chowder – und die Touristen, die sich über den komischen hellen Eintopf wundern, nach dem Probieren auch!

Colcannom.


Colcannom kann man als Stampfkartoffeln mit Gemüse bezeichnen. Kartoffeln, Grünkohl, Frühlingszwiebeln, Milch und Butter vereinen sich zu einem herzhaften Eintopf. Cocannon war zu früheren Zeiten ein Hauptgericht und ist jetzt eher eine beliebte Beilage zu Fleischgerichten. Wie du ein echt irisches Colcannon zubereitest, erfährst du hier.

Whiskey.


Die Iren rühmen sich damit, den Whiskey erfunden zu haben. Schließlich stand die älteste Whiskey-Brennerei der Welt schon 1608 in Irland. Die Schotten halten dagegen und zücken eine Urkunde aus dem Jahre 1494, auf der ein Verkauf von Gerste für die Whisky-Produktion schwarz auf weiß festgehalten wurde. Wer nun auch immer im Recht ist: Irischer Whiskey schmeckt milder und fast süß im Vergleich zu den meisten schottischen Whiskys. Das liegt daran, dass das Malz nicht mit Rauch in Kontakt kommt.

Tea Time!


Wenn nachmittags der heiße Tee in die Tassen fließt, dürfen Scones nicht fehlen. Die süßen Milchbrötchen sind in aller Munde! Bevor das Backpulver erfunden wurde, sind Scones – ähnlich wie Pfannkuchen – in der Pfanne zubereitet worden. In Irland isst man zum Tee Scones mit Clotted Cream (eine Art Schlagsahne). Zum Frühstück darf man die Scones aber auch mit Butter, Konfitüre oder Honig genießen! 

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl