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Kulinarisch Unterwegs / 22. Januar 2017

Naanbrot: Der leckere Teigfladen mit indischen Wurzeln

Von Indien über Pakistan und Afghanistan bis in den Orient hinein – Naanbrot ist ein fester Bestandteil der süd- und zentralasiatischen Küche. Naan ist ein sehr dünner, rund bis oval geformter Teigfladen, der im Ofen gebacken wird. Die Grundzutaten des mit Joghurt gesäuerten Hefeteiges sind Weizen oder Hirse und Wasser. Die Gewürze variieren stark. Manchmal wird der Teig nur mit Salz und Pfeffer verfeinert, dann wiederum mit Knoblauch, Kümmel oder Koriander.

Naanbrot: Der leckere Teigfladen mit indischen Wurzeln
© noirchocolate - Fotolia

Pizzabrot in der asiatischen Variante


Die Fladenform ist charakteristisch und ähnelt einem Pizzaboden. Der Rand ist in der Regel dicker als die hauchdünne Mitte. Naanbrot wird im südasiatischen Raum zu fast allen Hauptgerichten gereicht. Da dort vornehmlich mit den Händen statt mit Besteck gegessen wird, dient das Naanbrot dazu, Fleisch, Gemüse und vor allem Soße aufzunehmen und zum Mund zu führen. Naanbrot wird deshalb auch nicht geschnitten, sondern mit den Händen portioniert.

Echtes Naanbrot wird im Lehmofen gebacken


Traditionell wird das Naanbrot über dem offenen Feuer in einem Tandur-Ofen zubereitet, auch als Tandoor-Ofen bekannt. Das ist ein zylinderförmiger Backofen aus Lehm, der mit Holzkohle geheizt und von oben mit Lebensmitteln befüllt wird. Wer Naanbrot zu Hause selber zubereiten möchte, nimmt am besten eine Pfanne. Da der Teig sehr dünn ausgerollt wird, muss er nur circa eine Minute von jeder Seite braten. Fertig ist das Naanbrot, wenn der Teig Blasen schlägt.