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Kulinarisch Unterwegs / 31. August 2016

Tapas: Kleine spanische Köstlichkeiten

In Spanien werden Tapas traditionell als Beilage zu frisch gezapftem Bier, einem Glas Wein oder zum Sherry serviert und gerne einfach zwischendurch im Stehen gegessen. Tapas sind aber nicht nur in Spanien beliebt. Auch bei uns kommen sie immer häufiger auf den Tisch.

Tapas: Kleine spanische Köstlichkeiten
© merc67 - Fotolia

Das Beste an Tapas: Die Portionen sind zwar klein, dafür ist aber die Auswahl umso größer. Einige Tapas-Varianten haben wir hier einmal zusammengestellt:

  • Manchego
    Sehr beliebt für Tapas ist der spanische Käse Manchego. Der Hartkäse aus Schafsmilch kann einfach in kleine Stücke geschnitten mit Brot und Oliven serviert werden. Frittiert oder in Tortillas schmeckt der würzige Käse ebenfalls hervorragend.

  • Chorizo
    Tapas werden gerne mit Chorizo zubereitet. Die Wurstspezialität aus Spanien verdankt ihre Farbe und die feurige Würze dem reichlich enthaltenen Paprika. Besonders gut schmeckt Chorizo, wenn er mit Knoblauch in Honig und Rotwein gebraten wird. Servier dazu am besten frisches Weißbrot.

  • Pilze
    Ganz klassische Tapas sind gebratene Pilze. Hierfür werden Champignons in Olivenöl und Weißwein gebraten und mit Knoblauch, Chili und Rosmarin verfeinert.

  • Feigen
    Wer es gerne süß und herzhaft zugleich mag, der sollte unbedingt Feigen mit Blauschimmelkäse probieren. Dafür werden die Feigen kreuzweise eingeschnitten und leicht auseinander gedrückt. Dann den Blauschimmelkäse mit etwas Sahne und frischen Kräutern mischen und gut zerdrücken. Nun die Feigen mit der Käsecreme füllen und nach Wunsch mit Honig, Mandeln oder Pinienkernen garnieren. Anstelle der Feigen eignen sich übrigens auch Datteln sehr gut.
     

Wandelbares Angebot

Mit Fleisch, Wurst und Fisch oder in der vegetarischen oder veganen Variante kann man sie sowohl kalt als auch warm servieren. Warme Tapas werden üblicherweise in Keramikschalen serviert. So behalten sie ihre Temperatur länger bei.

Woher der Name Tapas (übersetzt „Deckel“) stammt, ist nicht ganz klar. Vermutlich ist er darauf zurückzuführen, dass Gastwirte die Getränke ihrer Gäste abdeckten um diese vor Insekten und Staub zu schützen. Damit der Wind die Deckel nicht wegwehen konnte, wurden sie mit Oliven, Nüssen oder einem Stück Brot schwerer gemacht. Mit der Zeit wurden sie immer zahlreicher bedeckt. So wurden die Deckel nach und nach zu kleinen spanischen Spezialitäten.