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Kulinarisch Unterwegs / 21. Mai 2017

Grillen unterwegs – darauf kommt es an

Gemütlich grillen auf einer Wiese oder am See – der Traum vieler Grillfreunde im Hochsommer. Auf ein paar Dinge sollte man allerdings achten, wenn man  zum Grillen in die Natur aufbricht. Wir haben ein paar wissenswerte Fakten zum Grillen unterwegs zusammengestellt.

Grillen unterwegs – darauf kommt es an
© Tyler Olson – Fotolia.com

Was muss ich einpacken?

  1. Grillgut und Getränke
    Die Vorbereitung ist das A und O. Soßen und Salate werden zu Hause vorbereitet und in auslaufsicheren Boxen in die Kühlbox gepackt. Auch das Grillgut mariniert man am besten schon am Abend vorher. Das spart viel Arbeit vor Ort und viele Küchenutensilien können so daheim bleiben. Außerdem haben Fleisch und Co. während des Ausflugs noch ein wenig Zeit, die Marinade aufzunehmen.

    Tipp 1: Kühle Getränke dürfen beim Grillen unterwegs natürlich nicht fehlen. Warum dann nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Dafür legt man Plastikflaschen mit stillem Wasser ein paar Tage vor dem Ausflug schon ins Gefrierfach und nutzt sie als trinkbare Kühlelemente für das Grillgut in der Kühlbox. Aber Achtung: Flüssigkeit dehnt sich aus, wenn sie gefriert. Die Flaschen dürfen also nicht mehr ganz voll sein.

    Tipp 2: Grillgerichte mit Holzspießen sind fürs Grillen unterwegs sehr praktisch. Besteck ist dann nämlich überflüssig. Außerdem werden die Spieße zu Geschmacksträgern: Da Holzspieße vor dem Grillen immer etwa 30 Minuten in Wasser einlegt werden sollen - so verbrennen sie später nicht oder brechen ab - kann man die Spieße auch in Schwarzbier, Whisky oder Wein ziehen lassen. Dann geben sie während des Grillens das feine Aroma an das Fleisch ab und die Grillspezialitäten bekommen eine raffinierte Würze.

  2. Ein mobiler Kohle- oder Gasgrill
    Für Ausflüge gibt es spezielle mobile Kohle- oder Gasgrills, die besonders platzsparend und handlich sind. Damit ist man unabhängig von Grillhütten oder Mietgrills im Park, die im Sommer heiß begehrt sind. Klassisch sind kleine Einweggrillschalen aus Aluminium. Sie passen zwar in jede Tasche, aber sie eignen sich eher dann, wenn nur selten und zu zweit ein Grillpicknick gemacht wird. Wer öfters in der Natur grillen möchte, für den lohnt sich die Anschaffung eines Falt- oder Picknickgrill

  3. Grillanzünder und -handschuhe

  4. Die nötigsten Werkzeuge – etwa Grillzange, Grillgutwender, Flaschen- und Dosenöffner

  5. Eine Kühlbox
    Empfindliches Grillgut und die Getränke sollte man unbedingt vor der Sommerhitze schützen, damit nichts verdirbt. Sobald ein schönes Plätzchen zum Grillen gefunden ist, ie Kühlbox am besten in den Schatten stellen.

  6. Müllbeutel
    Umsicht ist beim Grillen unterwegs besonders wichtig. Hinterlasst deshalb eure Grillstelle in der Natur immer sauber und nehmt euren Müll wieder mit!

  7.  Stahleimer
    Wer mit Kohle grillt, braucht einen Stahleimer. In diesem wird nach dem Grillen, die Kohle entsorgt und während des Grillens kann darin Löschwasser für den Notfall bereitstehen.

  8.  Verbandskasten

  9.  Campinggeschirr, -besteck und Servietten

  10. Lappen, Schwamm und Trockentuch

  11. Picknickdecke oder Campingstühle

Wo darf ich grillen?

Ausgewiesene Grillplätze in öffentlichen Parks kann man problemlos ansteuern. Viele Städte listen solche Plätze und die zugehörige Parkordnung sogar auf ihrer Internetseite auf. In Naturschutzgebieten ist Feuer jeglicher Art nicht erlaubt und auch an Stränden kann das Grillen eingeschränkt sein. Es ist also sinnvoll, sich vorab zu informieren, wo man grillen darf. Hat man dann ein nettes Plätzchen gefunden, solltest Folgendes sichergestellt sein:

  • Der Platz ist ebenerdig.

  • Der Untergrund ist feuerfest, also beispielsweise aus Sand oder Stein.

  • Es sind keine Büsche, Bäume oder Laub in unmittelbarer Nähe.

Worauf muss ich beim Grillen unterwegs noch achten?

Wenn der Grill kompakt sein soll, bedeutet das oft, dass das Grillgut näher an der Hitzequelle ist. Dadurch brennt es natürlich schneller an. Habt deswegen immer ein Auge auf Fleisch, Gemüse und Co. und wendet es lieber etwas häufiger.

Nach dem Grillen sofort nach Hause? Das ist keine gute Idee. Der Grill und die Kohlen brauchen nach dem Grillen Zeit zum Abkühlen. Nur dann ist gewährleistet, dass das Equipement wieder sicher nach Hause transportiert wird.