Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Kulinarisch Unterwegs / 12. August 2016

Deftig, lecker, brasilianisch: Der Eintopf Feijoada

Seinen Ursprung hat der Eintopf Feijoada in Portugal. Von dort aus begann sein Siegeszug durch die portugiesischen Kolonien, zu denen im 15. Jahrhundert auch Brasilien zählte. Der Legende nach haben sich die Sklaven auf den Plantagen ihr Essen aus den Resten gekocht, die von den Festessen der Sklavenhalter übrig blieben. Heute ist die Feijoada, neben dem Fischeintopf Moqueca, das Nationalgericht Brasiliens und wird dort traditionell mittwochs und samstags im Kreis der Familie gereicht.

Deftig, lecker, brasilianisch: Der Eintopf Feijoada
© sattriani - Fotolia

Einfach oder completa – aber immer mit schwarzen Bohnen


Die Feijoada lässt sich auf zwei Arten zubereiten: Es gibt die einfache Version und die komplette („completa“). Erstere besteht aus einem Gemisch aus Schweine- und Rindfleisch, schwarzen Bohnen, weißem, geschältem Reis, Maniokmehl, Kohl, Orangenscheiben und weiteren Zutaten wie Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Für den typisch brasilianischen Touch sorgen dabei insbesondere die schwarzen Bohnen („Feijao“) und das angeröstete Maniokmehl („Farofa“). Zu einer kompletten Feijoada brasileira gehören zusätzlich weitere Wurst- und Fleischsorten, eine scharfe Pfeffersoße („Molho de pimenta“) und brasilianischer Grünkohl („Couve a mineira“).

So wird die Feijoada zubereitet


Bereits 24 Stunden vor dem Essen werden die verlesenen und gewaschenen Bohnen zum Einweichen in einen Topf mit Wasser gegeben. Dabei sollte das Wasser die schwarzen Bohnen um etwa einen Zentimeter überdecken. Am Tag des Mahls werden zuerst in einem sehr großen Topf gehackte Knoblauchzehen und Zwiebeln in Öl angebraten. Im Anschluss bringt man die Bohnen mit dem Einweichwasser und einer Bouillon zum Köcheln. Um eine sämige Konsistenz zu erreichen, sollten die schwarzen Bohnen gut vom Sud bedeckt sein, aber nicht darin schwimmen. Am besten ist es, mit wenig Flüssigkeit zu beginnen und nach und nach mehr bei zu mischen. Dann werden die separat zubereiteten Fleischsorten hinzugegeben und anderthalb Stunden geköchelt. Wichtig ist, dass die Bohnen dabei weich werden, aber trotzdem ihre Konsistenz behalten und nicht zerfallen. Man kann sie auch vorkochen und kurz vor dem Essen nochmals erhitzen. Vor dem Anrichten das Fleisch aus dem Topf nehmen, wobei die fleischigen Anteile des Specks kleingeschnitten wieder zu den Bohnen gegeben werden können. Fertig ist ein deftiger, sehr leckerer und urbrasilianischer Eintopf.
Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz zurück:

K-Purland Hackfleisch vom Schwein, K-Purland Hackfleisch gemischt von Schwein und Rind, K-Purland Hackfleisch vom Rind – jeweils mit den betroffenen Verbrauchsdaten: 23.01. /24.01.2018

K-Purland Hackfleisch