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Kulinarisch Unterwegs / 15. August 2016

Brasilien – Das Paradies für exotische Früchte

Brasilien bietet mit tropischem Klima im Norden und gemäßigtem subtropischen Klima im Süden perfekte Bedingungen für Früchte aller Art. Die bei uns bekannten Klassiker unter den Tropenfrüchten wie Ananas, Bananen und Mango wachsen in Brasilien genau wie Äpfel, Birnen, Weintrauben, Kirschen und Erdbeeren. Die typischen Zitrusfrüchte wie Orangen, Clementinen, Mandarinen, Limonen und Zitronen fehlen ebenso wenig wie Pfirsiche, Aprikosen und diverse Melonensorten.

Brasilien – Das Paradies für exotische Früchte
© pixelsocke - Fotolia

Auf Exportkurs: Super-Früchte aus Brasilien


Das Land am Zuckerhut quillt aber auch förmlich über von leckeren Obstsorten, die hierzulande lange Zeit unbekannt waren. Dazu zählen die Acerola-Kirsche und die Açaí-Beere, die sich bei uns erst jüngst als Super-Früchte einen Namen gemacht haben. Die Acerola gehört zu den Früchten mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt überhaupt. Bis zu 4.500 Milligramm des Vitamins sind in 100 Gramm Saft enthalten. Die Frucht selbst ist sehr weich und eignet sich kaum für längeren Transport. Daher wird sie meist sofort nach der Ernte zu Saft, Konzentrat oder Pulver verarbeitet. Diese Produkte sind auch bei uns im Handel erhältlich. Die Açaí-Beere gilt hauptsächlich wegen ihres hohen Gehalts an Antioxidantien als Superfood. Sie wächst an Palmen und besteht zum allergrößten Teil aus einem Kern, der von einer dünnen Hülle aus Fruchtfleisch umgeben ist. Daher wird auch diese Frucht gleich nach der Ernte verarbeitet, meist zu Püree und Pulver.

Weitere tropische Früchten aus Brasilien, die es zu uns nach Europa geschafft haben, sind Kaki, Papaya, Guave und Maracuja. Doch damit ist die Früchteauswahl Brasiliens noch lange nicht erschöpft!

Vorhang auf für Brasiliens absolute Exoten


Hier kommen sie, die Früchte, von denen bei uns wohl noch kaum jemand etwas gehört hat:


  • Babaçu ist eine etwa faustgroße, braune Palmfrucht. Aus ihr wird, ähnlich wie aus Kokosnüssen, Speiseöl gewonnen.

  • Buriti ist eine sechs bis sieben Zentimeter lange, rötlich braune Palmfrucht, die roh gegessen oder zu Mehl verarbeitet wird. Auch zur Alkoholproduktion wird sie oft verwendet.

  • Cajá: Die gelbe Mombinpflaume ist sehr saftig und hat einen angenehm süßsauren Geschmack.

  • Cajú: Bei uns ist nur der Kern bekannt – als Caschew-Nuss. Aus der fünf bis zehn Zentimeter langen, gelborangen bis roten Frucht, dem Caschew-Apfel, wird in Brasilien Saft und Konfitüre hergestellt. Cajú schmeckt süßsauer und leicht apfelartig.

  • Cupuaçu: Die bis zu 35 Zentimeter lange, braune ovale Frucht ist mit dem Kakao verwandt. Ihr weißes Fruchtfleisch schmeckt säuerlich und wird gesüßt in Likören, Erfrischungsgetränken und Marmeladen verwendet.

  • Graviola: Die grüne und stachelige Frucht wird bis zu vier Kilogramm schwer. Das weiße, saure Fruchtfleisch lässt sich sehr gut industriell verarbeiten und wird in Brasilien als Grundstoff für Limonaden, Marmeladen und Eiscreme eingesetzt.

  • Jabuticaba: Die dunkelblaue Beere wächst direkt am Stamm und an den Ästen des brasilianischen Traubenbaums. Die Fruchtschale schmeckt harzig und wird daher nicht gegessen. Das helle, transparente Fruchtfleisch ist süß und erinnert an den Geschmack von Kirschen.

  • Jaca: Die zehn bis 15 Kilo schweren, grünen Giganten unter den Früchten, die auf Deutsch Jackfrüchte heißen, haben ein hellgelbes, süßes Fruchtfleisch, das portioniert verkauft wird

  • Jenipapo: Die gelbbraune Frucht ähnelt einer Feige. Sie wird roh gegessen und zu Getränken oder Marmelade verarbeitet.

  • Pitanga: Die Surinamkirsche, so der deutsche Name der Pitanga, ist rot, etwa fünf Zentimeter groß und gerippt. Die Früchte werden roh gegessen oder zu Saft und Marmelade verarbeitet.

  • Tamarindo: Die Sauerdattel ist eine graubraune Schotenfrucht mit großen Kernen. Das faserige Fruchtfleisch ist roh sehr sauer, es wird daher meist zu Erfrischungsgetränken und Marmelade verarbeitet

  • Umbu: Die grüngelbe, süßsaure Frucht gehört wie die Cajá zur Gattung der Mombinpflaumen. Ihr Fruchtmark wird häufig Fruchtsaftmischungen zugesetzt.
Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl