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Kulinarisch Unterwegs / 20. Dezember 2016

Asiatischer Snack: Onigiri-Reisbällchen für den Hunger zwischendurch

Ein belegtes Brötchen vom Bäcker oder ein selbstgemachtes Sandwich als Zwischenmahlzeit – das kennen die Japaner nicht. Sie greifen stattdessen zu Onigiri. Die gefüllten Reisbälle sind ein gesundes Fast Food, das es in Japan an jeder Ecke zu kaufen gibt. Allmählich findet der asiatische Snack seinen Weg auch nach Deutschland.

Asiatischer Snack: Onigiri-Reisbällchen für den Hunger zwischendurch
© Oran Tantapakul - Fotolia

Fisch, Gemüse oder Obst: Ein vielseitiger asiatischer Snack


Onigiri gibt es in vielen Geschmacksrichtungen. Besonders häufig sind sie mit Gemüse oder Fisch gefüllt. Vor allem Lachs und Thunfisch finden Verwendung, der Fisch ist getrocknet oder frisch wie bei Sushi. Teilweise kommen auch säuerliche Früchte wie Pflaumen in die Reisbällchen. Klebriger Sushi-Reis und getrocknete Nori-Algen halten die Onigiri in Form. Mitunter wird der asiatische Snack auch gegrillt, dann nennt man ihn Yaki Onigiri. Yaki heißt Grill auf Japanisch.

Eine Würzmischung namens Furikake sorgt für den besonders aromatischen Geschmack. Furikake wird generell zum Verfeinern von Reis genutzt. Die Mischung besteht unter anderem aus getrocknetem Fisch, Sesam, Sojasoße und Seetang.

Onigiri sind in Japan eine äußerst beliebte Zwischenmahlzeit und günstiger als Sushi. Kinder bekommen die Reisbällchen als Pausensnack mit in die Schule, Erwachsenen essen sie gern in der Mittagspause. Auch in anderen asiatischen Ländern schwört man auf das leckere und gesunde Fast Food, das nun langsam auch nach Europa und Deutschland kommt.