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Kulinarisch Unterwegs / 22. Februar 2017

Asiatisch Kochen – das sind die wichtigsten Zutaten

Kaum eine andere Länderküche ist so vielfältig wie die asiatische. Neben vielen exotischen Zutaten gibt es aber auch vielseitige Basics, die sich zum Kochen von vielen verschiedenen Gerichten eignen. Wir verraten euch, welche Zutaten ihr immer als Vorrat zuhause haben solltet, damit ihr jederzeit asiatisch kochen und leckere Reisgerichte, Gemüsepfannen oder Currys  zubereiten könnt.

Asiatisch Kochen – das sind die wichtigsten Zutaten
© Martin Rettenberger – Fotolia.com

Sojasoße

Hauptzutaten der asiatischen Flüssigwürze sind Sojabohnen, Weizen, Salz und Wasser. Man unterscheidet dabei zwischen japanischer Sojasoße, Shoyu genannt, und der chinesischen Variante. Letztere besteht entweder nur aus Sojabohnen oder hat einen geringen Weizenanteil und enthalten teilweise Zucker und natürliche Farbstoffe. Je mehr Soja verwendet wird, desto dunkler wird die Soße. Alle Zutaten werden gemahlen und vermischt. Die dabei entstandene Maische wird dann für mehrere Monate zum Reifen in Zedernholzfässer gelagert. Dadurch entsteht das intensive, vollmundige Aroma der Sojasoße, deren Geschmack als „Umami“ bezeichnet wird. Übrigens: In Japan wird zu 80 Prozent aller Gerichte Sojasoße gereicht.

In diesen Gerichten schmeckt‘s: Zu Sushi, Thai-Nudelgerichten, Wok- oder Pfannengemüse

Sambal Oelek

Asiatisch kochen bedeutet meist auch scharf zu kochen. Schärfe ist nämlich eines der Hauptmerkmale der asiatischen Küche. Allen voran steht dabei Sambal Oelek. Die Soße, die oft auch als Dip verwendet wird, besteht hauptsächlich aus roten Chilischoten. Im Unterschied zu anderen Chilisoßen werden bei ihr auch die Kerne der Chilischoten mitverarbeitet. In diesen steckt die meiste Schärfe. Seid deshalb bei der Dosierung immer sparsam. Durch die Zugabe von Essig besitzt Sambal Oelek zusätzlich eine leicht säuerliche Note. Übrigens: Die scharfe Soße schmeckt nicht nur in asiatischen Gerichten. Man kann damit auch Pastasoßen oder Grillmarinaden würzen.

In diesen Gerichten schmeckt‘s: Zum Dippen von Fleisch, Fisch und Gemüse oder zum Verfeinern von Soßen

Currypaste

Rot, gelb oder grün: Currypasten stammen aus der thailändischen Küche und bringen Farbe und Schärfe in jedes Gericht. Chilischoten sind dabei immer die Grundzutat. Während die gelbe Variante noch sehr mild ist, sind rote und vor allem grüne Currypasten feurig-scharf. Geht beim Kochen deshalb sparsam damit um und gebt lieber später nochmal etwas von der Paste dazu, wenn ihr es schärfer mögt. Gewürze wie Knoblauch, Kreuzkümmel, Zitronengras und Koriander runden den Geschmack der Currypasten meist ab.

In diesen Gerichten schmeckt‘s: Zu allen Currys und als Marinaden für Hähnchen- oder Schweinefleisch

Bambussprossen

Ihr milder Geschmack und die geringe Kalorienzahl machen Bambussprossen zu einem der beliebtesten Gemüsesorten in der chinesischen Küche. Gerade mal 12 Kalorien pro 100 Gramm enthält das hellgelbe Gemüse, das man in Deutschland vorgekocht und eingelegt im Glas bekommt. Darin ist es bereits verzehrfertig in Scheiben oder Stifte geschnitten. Durch ihren zarten Geschmack harmonieren sie sehr gut mit Fisch, Fleisch oder anderen Gemüsearten. Gebt die Bambussprossen aus dem Glas immer erst kurz vor Ende der Garzeit mit in den Topf. Ansonsten können sie zerfallen.

In diesen Gerichten schmeckt‘s: Chop Suey, Misosuppe, Wokgerichte

Kokosmilch

Kokosmilch verwendet man in Currys zum Andicken der Soße und für den geschmacklichen Feinschliff. Ihr milder, leicht süßlicher Geschmack mildert die Schärfe von Gewürzen wie Chili ab. Auch abseits der asiatischen Küche lässt sie sich beim Kochen als Sahneersatz verwenden. Wenn ihr eine Dose Kokosmilch nicht auf einmal aufbraucht, könnt ihr sie bis zu zwei Tage im Kühlschrank lagern. Füllt dafür die Kokosmilch aber in ein verschließbares Glas oder Plastikbehälter um.

In diesen Gerichten schmeckt’s: Currys, Suppen

Was es sonst noch alles über Kokosmilch zu wissen gibt, erfahrt ihr in unserem Beitrag Kokosmilch: Cremiges von den Palmen.

Basmatireis

Ähnlich wie Jasminreis, bezeichnet man auch Basmati oft als Duftreis. Der Grund dafür ist sein nussiges Aroma, das er bereits im ungekochten Zustand beim Öffnen der Verpackung verströmt. Ein weiteres Merkmal ist die längliche Form der Reiskörner, die im Vergleich zu anderen Reissorten deutlich schmäler sind. Basmati enthält außerdem wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Zink, Jod oder Eisen. Richtig zubereitet, klebt Basmatireis nicht zusammen. Damit euch das gelingt, gebt einen Teil Reis in einen Topf und zwei Teile Wasser in den Wasserkocher. Sobald dieses kocht, gebt es zum Reis in den Topf und schaltet die Herdplatte ein. Beginnt das Wasser zu köcheln, die Hitze runterdrehen, den Reis einmal(!) durchrühren und dann denn Deckel auf den Topf geben. Nun müsst ihr nur noch warten, bis das Wasser komplett verdampft ist und ihr bekommt wunderbar lockeren Basmatireis.

In diesen Gerichten schmeckt’s: Zu Wok-Gemüse, Currys, zu Fischgerichten oder zum Füllen von Paprikas