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Food-Trends / 13. Juni 2017

Kuchen ohne Backen: Der No Bake Cake

Wenn es draußen heiß ist, hat man kaum Lust mit dem Backofen für zusätzliche Hitze in der Wohnung zu sorgen. Aber deshalb die ganzen Sommermonate über auf Kuchen verzichten? Die Lösung sind No Bake Kuchen. Diese kommen in den Kühlschrank statt in den Backofen. Sie sind schnell gemacht und perfekt für heiße – aber natürlich auch für kältere – Tage.

Kuchen ohne Backen: Der No Bake Cake
© ©annapustynnikova - stock.adobe.com

Kekse als Basis für No Bake Kuchen


No Bake Cakes brauchen als Basis einen festen Boden. Rühr-, Hefe- oder Biskuitteige werden dabei durch bereits gebackenes Gebäck ausgetauscht. Folgende Varianten gibt es:


  • Butterkekse (normal oder Vollkorn)

  • Cookies

  • Löffelbiskuits

  • Schoko-Puffreis

  • Schokowaffeln oder Waffelröllchen

  • Oreos

  • Knuspermüsli


Egal, für welche Kekssorte man sich entscheidet, der Vorgang, aus dem aus der Trockenmasse ein Kuchenboden wird, ist immer gleich. Zuerst packt man die Kekse in einen Gefrierbeutel und zerkleinert sie mithilfe eines Nudelholzes. Alternativ kann man auch einen Mixer nehmen. So wird die Masse feiner. Anschließen die zerkleinerten Kekse mit etwas geschmolzener Butter oder Schokolade in einer Schüssel vermengen, bis alles eine einheitliche Masse ergibt. Diese wird dann in einer Kuchenform gleichmäßig verteilt und muss erstmal abkühlen. Dann ist der No Bake Cake bereit für sein Topping.

No Bake Cheesecake und mehr


Der Klassiker unter den No Bake Kuchen ist der Cheesecake. Etwas Frischkäse, Mascarpone, Puderzucker, ein Spritzer Zitronensaft, eventuell noch frische Früchte und schon ist ein No Bake Cheesecake fertig. Molkereiprodukte sind meistens die Hauptzutaten für das Topping. Besonders geeignet sind:


  • Frischkäse

  • Mascarpone

  • Quark

  • Sahne


Wer auf Schokolade steht, kann Schokoriegel im Wasserbad schmelzen und unter die Frischkäse- oder Quarkschicht rühren.
No Bake Cake lässt sich auch vegan zubereiten! Eingeweichte und pürierte Cashewkerne können dabei als Sahneersatz dienen. Seidentofu, pürierte Kichererbsen, Erdnuss- oder Mandelmus sind ebenfalls Alternativen für vegane Cremeschichten.

No Bake heißt Kühlschrank statt Backofen


Sobald das Topping auf dem gut abgekühlten Boden verteilt ist, kann alles „zum Backen“ in den Kühlschrank.
Unser Tipp: Am besten lasst ihr ihn dort über Nacht stehen, damit alles schön fest wird und sich später besser schneiden lässt. No Bake Kuchen bereitet ihr möglichst immer in einer Springform zu. Hier müsst ihr dann nur den Rand lösen und abheben. Das erleichtert das Schneiden enorm. Alternativ lassen sich auch kleinere Kuchenportionen in Mini-Einmachgläsern zubereiten. Diese kann man direkt aus dem Glas löffeln.

Packt den Kuchen, sobald ihr Stücke davon abgeschnitten und ihn serviert habt, zurück in den Kühlschrank. So minimiert ihr das Risiko, dass das Topping weich wird. Sollte der No Bake Kuchen nicht sofort ganz aufgegessen werden, kann man ihn für einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Deckt ihn dabei immer mit etwas Frischhaltefolie ab. Noch besser ist eine Tortenbox. Diese nimmt zwar Platz im Kühlschrank weg, sorgt aber auch dafür, dass der Kuchen keine fremden Gerüche annimmt.