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Wels: Viel Fisch, wenig Gräten

Welse umfassen Familien verschiedener Süßwasserfische, die in Osteuropa und Asien heimisch sind. Sie sind die größten Süßwasserfische Europas. Gourmets schätzen das feste Fleisch und den intensiven Geschmack.

Lebensweise des Welses

Welse sind Raubfische, die einen langgestreckten Körper und einen großen, breiten Kopf besitzen. Ihre Haut ist schleimig und schuppenlos. Auffällig sind die zwei langen Barteln am Oberkiefer und die kürzeren Barteln am Kinn. Welse haben meist eine dunkle Farbe mit hellen Seiten und einem hellen Bauch. Sie können bis zu drei Meter lang und 150 Kilogramm schwer werden. Der Wels ist nachtaktiv, gräbt sich tagsüber in den Boden ein. Meist wird er wild gefangen, die Zucht in Aquakulturen nimmt jedoch jährlich zu.

Bedeutung von Wels für die Ernährung

Welse gehören zu den fetthaltigen Fischen. Auf 100 Gramm enthalten sie etwa elf Gramm Fett. Es besteht zu 85 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und gehört daher zu den gesunden Fetten. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können vom Körper nicht hergestellt werden und müssen über die Ernährung aufgenommen werden. Sie senken den Cholesterinspiegel und unterstützen den Aufbau der körpereigenen Zellen. Der Konsum von Wels ist eine gute Möglichkeit, diese Fette aufzunehmen.

Kauf und Zubereitung von Wels

Wels gehört nicht zu den populären Speisefischen, doch bei Kennern gilt er als Delikatesse. Vor allem sein festes Filet, das an Fleisch erinnert, und der intensive Geschmack machen ihn zu einem besonderen Genuss. Praktisch bei der Zubereitung ist, dass Wels nicht geschuppt werden muss und kaum Gräten enthält. Welsfilet ist an gut sortierten Fischtheken erhältlich, der frische Fisch lässt sich einen Tag im Kühlschrank lagern. Den Wels gibt es auch geräuchert und gebeizt. Eine klassische Zubereitungsart ist der ungarische Wels. Hierfür wird der Wels in Bierteig paniert und anschließend frittiert. Das feste rote Fleisch eignet sich besonders gut zum Braten, Grillen und Dünsten. Weiterlesen
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