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Wein: Das Getränk der Götter

Das alkoholhaltige Getränk Wein wird durch die Gärung von Weintrauben hergestellt. Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Konsum von 20,5 Litern (2015) ist Wein nach Bier das beliebteste alkoholische Getränk der Deutschen.

Herstellung von Wein

Zur Herstellung von Wein verwendet man reife Trauben. Nach der Ernte werden die Trauben von den Reben und Stielen getrennt und anschließend zerdrückt. Dieser Vorgang wird Maischen genannt. Die Maische wird dann gekeltert, damit ist das Auspressen der Maische gemeint. Was übrig bleibt, ist der Most, also der Traubensaft. Anschließend folgt die Gärung. Dazu wird der Most für eine Dauer von mindestens acht Tagen zur Gärung in Fässern gelagert. Durch die enthaltenen und künstlich hinzugefügten Mikroorganismen entsteht Alkohol. Abhängig vom gewünschten Ergebnis wird der Wein einige Tage oder mehrere Jahre zur Reifung gelagert. Die Herstellung ist eine hohe Kunst und eine Wissenschaft für sich, die seit der Antike praktiziert wird.

Weinsorten

Es wird zwischen Weißwein, Rotwein und Roséwein unterschieden, zusätzlich gibt es Schaumweine. Weißwein passt gut zu Fischgerichten, während sich Rotwein mit deftigen Fleischgerichten wie Rind, Lamm und Wild verträgt. Weißwein und Roséwein werden gekühlt bei acht bis zwölf Grad getrunken, während Rotwein Zimmertemperatur haben sollte. Rotwein sollte zudem nach dem Öffnen der Flasche eine halbe Stunde offen stehen, bevor er getrunken wird. So können sich Bitterstoffe verflüchtigen.

Bedeutung von Wein für die Ernährung

Wein hat meist einen Alkoholgehalt zwischen acht und zwölf Prozent. Wie bei allen anderen alkoholischen Getränken kann ein übermäßiger Genuss zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Daher sollte Wein mit Außenmaß getrunken werden. Ein Glas pro Tag gilt als unbedenklich – wobei Frauen täglich nicht mehr als 0,15 Liter und Männer höchstens 0,25 Liter zu sich nehmen sollten. Verschiedene Studien versuchten in der Vergangenheit positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System nachzuweisen, wenn täglich in geringen Mengen zu Wein gegriffen wird. Diese Studien sind jedoch umstritten. Es ist wohl davon auszugehen, dass gleiche Effekte beim Genuss von Traubensaft auftreten – ohne die negativen Auswirkungen des Alkohols. Weiterlesen
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