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Truthahn: Kulinarischer Hit für Geflügel-Fans

Der Truthahn ist der männliche Vertreter der Truthühner, einer aus Nordamerika stammenden Art von Hühnern. Dort ist Truthahn der klassische Festtagsschmaus zu Thanksgiving, dem Erntedankfest in den USA und Kanada. Truthahn wird in Deutschland auch Puter genannt. Männchliche Tiere werden etwa 10 Kilogramm schwer, weibliche nur rund 4 Kilogramm.

Geschichte des Truthahns

Truthähne wurden schon vor Jahrhunderten von verschiedenen Völkern Nordamerikas domestiziert. Sie schätzten ihr helles Fleisch und nutzten die prächtigen Federn für ihren rituellen Kopfschmuck. Die Spanier brachten den Truthahn im 16. Jahrhundert mit nach Europa, wo er schnell zur beliebten Speise wurde. Bald darauf begann die Zucht in England, Frankreich und den Niederlanden. In Amerika ist der Truthahn heute ein Nationalgericht.

Truthahn in der Zucht

Die meisten im Handel erhältlichen Truthähne stammen aus Intensivmast in Bodenhaltung. Das bedeutet, dass sie schnell auf ihr optimales Schlachtgewicht gebracht werden. Hennen schlachtet man im Alter von 16 Wochen, Hähne nach 22 Wochen. Im Ausland wird oft sogar eine Kurzmast angewendet, bei der die Hühner nach sechs und die Hähne nach neun Wochen geschlachtet werden. Idealerweise ist ein Truthahn aus Freiland- oder Biohaltung einem Tier aus der Intensivmast vorzuziehen. Sein Fleisch ist nicht nur gesünder, sondern schmeckt auch besser, da sich die Tiere mehr bewegen und so weniger Wasser einlagern.

Nährstoffe von Truthahn

Der Truthahn ist mager und ein guter Eiweißlieferant. Auch die Vitamine B2 und B12 sind reichlich enthalten. Ein guter Indikator für gesundes Fleisch ist die Kennzeichnung „DDD“. Sie zeigt an, dass der Truthahn in Deutschland geboren, aufgewachsen und geschlachtet wurde – und mithin die strengeren Kontrollen der deutschen Zucht Anwendung fanden.

Truthahn zubereiten

Die unterschiedlichen Partien des Truthahns haben eine unterschiedliche Farbe und Konsistenz. Die Brust ist hell und fettarm. Sie trocknet beim Braten schnell aus und darf daher nicht zu lange gegart werden. Die Keulen zeichnen sich durch dunkles und festes Fleisch aus. Oft werden auch ganze Tiere zubereitet, die man zuvor gefüllt und mariniert hat. Weiterlesen
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