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Tomate: Power für die Abwehr

Als Tomate wird die Frucht der gleichnamigen Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse bezeichnet. Ursprünglich stammt sie aus Südamerika. Durch spanische Eroberer, Händler und Reisende gelangte sie nach Europa. In Deutschland ist die Tomate mittlerweile das meist gegessene Gemüse überhaupt. Während sie bei uns hauptsächlich in Gewächshäusern angebaut wird, kann sie in wärmeren Breitengraden auch unter freiem Himmel angepflanzt werden.

Woraus besteht die Tomate?

Tomaten bestehen zu 95 Prozent aus Wasser. Dadurch haben sie anteilig nur wenige Kohlenhydrate und sind gut für Diäten geeignet. Ansonsten enthalten Tomaten viel Vitamin A und C sowie Kalium und Folsäure, wodurch sie sich positiv auf den Stoffwechsel und die Stärkung der Abwehrkräfte auswirken. Ein weiterer Inhaltsstoff ist Lycopin. Dieses Antioxidationsmittel sorgt zum einen für die rote Farbe der Frucht und ist zum anderen dafür verantwortlich, dass Schadstoffe menschliche Körperzellen weniger belasten können. Die Früchte produzieren am meisten Nährstoffe, wenn sie im Freien angebaut werden. Tomaten aus Gewächshäusern sind oft weniger nährstoffreich.

Was für Tomatensorten gibt es?

Mehrere tausend Tomatensorten sind bekannt, die sich sowohl bezüglich des Geschmacks, der Konsistenz und auch der Form voneinander unterscheiden. Es gibt weiße, gelbe, grüne, rote, pinke und violette Früchte. Die vielen verschiedenen Tomatensorten lassen sich in vier Hauptkategorien unterteilen: Fleisch-, Flaschen-, Rund- und Kirschtomaten. Die Anzahl der Fruchtkammern bestimmt die Größe der Tomate. Diese können zwischen zwei und zehn Fruchtkammern aufweisen.

Die Tomate als Lebensmittel

Viele Speisen enthalten Tomaten oder weiterverarbeitete Produktformen wie passierte Tomaten. Um diese herzustellen, sollten die Tomaten zuerst enthäutet, dann entkernt und anschließend püriert werden. Um sie zu häuten, legt man sie für eine halbe Minute in kochendes Wasser und schreckt sie unter kaltem Wasser ab. Danach kann die Schale einfach abgezogen werden. In erhitzten Lebensmitteln ist die Konzentration an Lycopin übrigens höher. Weiterlesen
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