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Senf: Ein Muss zur Bratwurst

Senf ist ein aus Senfkörnern gewonnenes Gewürz. Die Körner lassen sich ganz, als Pulver und vor allem als würzige Paste verzehren. Senf als Gewürz ist schon seit über 3.000 Jahren bekannt und verbreitete sich von China über Kleinasien nach Europa. In Deutschland wird Senf vor allem zu Bratwurst und anderen Fleischgerichten gegessen.

Verschiedene Arten von Senf

Senf wird von der schwarzen oder weißen Senfpflanze gewonnen. Alle Teile der Pflanze sind essbar. Die Senfkörner können ganz, gemahlen oder geschrotet zum Kochen und Braten genutzt werden. Sie haben ein mildes und nussiges Aroma. Erst unter Einfluss von Hitze und in Kontakt mit Fett entfalten sie ihre Schärfe. Ganze Körner werden außerdem zum Einlegen von Gurken und anderem Gemüse verwendet. Die Blätter der Senfpflanze werden in vielen asiatischen Ländern gekocht und als Gemüse gegessen. Tafelsenf bezeichnet die bei uns bekannteste Verarbeitungsform. Dabei werden die Senfkörner geschrotet und mit Essig und Salz fermentiert, wodurch das typische Aroma entsteht. Der Brei wird dann mehr oder weniger stark gemahlen; je nachdem, welche Sorte hergestellt werden soll.

Beispiele für verschiedene Sorten von Tafelsenf

Tafelsenf ist auf der ganzen Welt verbreitet und es existieren Hunderte von verschiedenen Rezepten. Sie unterscheiden sich durch ihren Schärfegrad, ihr Verhältnis von schwarzem zu weißem Senf, den Mahlgrad der Körner und die beigefügten Gewürze. Die folgenden vier Senfsorten gehören zu den beliebtesten in Deutschland:
  • Mittelscharfer Senf wird aus weißen und braunen Körnern hergestellt. Er hat einen eher milden Geschmack.
  • Scharfer Senf enthält mehr braune Körner, die ihm einen intensiveren Geschmack verleihen.
  • Süßer Senf ist eine bayerische Spezialität. Er enthält nur grob gemahlene Körner und erhält durch die Beigabe von Zucker oder Apfelmus eine gewisse Süße. Dieser Senf wird bevorzugt zu Weißwurst und Leberkäse gegessen.
  • Mostrich ist eine besondere Sorte, bei der statt Essig Traubensaft zur Herstellung benutzt wird. Der Saft gibt ihm ein leicht säuerliches und fruchtiges Aroma.

Senf und die Gesundheit

Das Gewürz enthält bis zu 36 Prozent Senföl und fast 30 Prozent Eiweiß. Die Pflanze hat eine verdauungsfördernde Wirkung, weshalb sie oft zu schweren und deftigen Fleischgerichten gegessen wird. Senföle werden in der Heilkunde genutzt, zum Beispiel bei pflanzlichen Medikamenten zur Behandlung leichter Infektionen. Weiterlesen
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