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Sekt: Keine Party ohne

Sekt ist der bekannteste Name für Schaumwein. Er muss mindestens zehn Prozent Alkohol sowie Kohlensäure enthalten. Ob Taufe, Geburtstag oder Jubiläum: In Deutschland ist eine Feier ohne ein Glas Sekt kaum denkbar.

Herstellung von Sekt

Das Getränk entsteht durch die Veredelung von sogenanntem Grundwein durch eine weitere alkoholische Gärung. Dazu verwendet man saure Weine, die aus frühzeitig reifen Trauben gewonnen werden. Die Gärung findet traditionell in Flaschen statt. Dazu werden die Weine in Flaschen gefüllt und bei 13 Grad Celsius für mindesten neun Monate gelagert. Während dieser Zeit stirbt die Hefe ab. Die Flaschen werden auf einer Rüttelplatte geschüttelt, wobei sie gewendet und in bestimmten Winkeln gedreht werden. Dabei lagert sich die Hefe im Flaschenhals ab und bildet einen Pfropf. Er wird im nächsten Schritt, dem Degorgieren, entfernt. Dazu taucht man den Flaschenhals kopfüber in ein Kältebad, damit der Hefepfropf im Inneren gefriert. Anschließend öffnet man die Flasche, durch den Druck in der Flasche fliegt der Hefepfropf heraus. Im letzten Schritt wird eine kleine Menge Wein und Zucker zugegeben, um die bei der Entfernung der Hefe verloren gegangenen Bestanteile zu ersetzen.

Wie Sekt getrunken wird

Sekt ist in Deutschland so beliebt wie in keinem anderen Land. Ob Geburtstag, Firmenfeier oder Taufe: Es wird fast immer mit Sekt angestoßen. Oft mischt man ihn auch mit Orangensaft, um den Alkoholgehalt zu senken. Diese Variante wird häufig bei einem Brunch angeboten. Mit Sekt lassen sich auch leckere Cocktails und Bowlen mit Früchten zubereiten. Besonders gut passen rote Beeren und Pfirsiche zu Sekt. In jedem Fall wird der Schaumwein gekühlt getrunken. Die weiße Variante sollte eine Temperatur zwischen fünf und sieben Grad haben, Rosé sechs bis acht Grad und roter Sekt neun bis elf Grad.

Welcher Sekt darf es sein?

Sekt gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Der Geschmack hängt davon ab, wie viel Wein und Zucker am Ende hinzugegeben wurden. Die beiden beliebtesten Sorten sind trockener und halbtrockener Sekt. Im gut sortierten Handel gibt es zudem naturherben, extra herben, extra trockenen und milden Sekt. Trockener Sekt passt gut zu herzhaften Gerichten, während sich halbtrockener Sekt hervorragend mit süßen Speisen wie Eis und Kuchen ergänzt. Weiterlesen
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