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Seelachs: Wenig Fett, viel Protein

Seelachs ist streng genommen kein Lachs, sondern gehört zur Familie der Dorsche. Korrekt heißt er Köhler oder Kohlfisch.

Aussehen und Vorkommen des Seelachses

Seelachs besitzt einen langgestreckten Körper mit drei Rückenflossen und zwei Afterflossen. Die Oberseite ist grau bis schwarz. An der Seite verläuft ein heller Streifen parallel zum Rücken. Die Unterseite ist silbrig-weiß. Seelachse können bis zu 30 Jahre alt werden und eine Länge von 120 Zentimetern erreichen. Sie leben im Nordatlantik sowie der Nord- und Ostsee in bis zu 250 Metern Tiefe.

Bedeutung von Seelachs für die Fischerei

Seelachse gehören zu den zehn wichtigsten Speisefischen Deutschlands. Bevor Zuchtlachse auf den Markt kamen, wurde der Fisch rot gefärbt und als Lachsersatz verkauft – in diesem Rahmen wurde der Kunstname Seelachs erfunden. Teile der Seelachs-Bestände sind durch Überfischung bedroht. Der World Wide Fund For Nature (WWF) empfiehlt, beim Kauf auf die Herkunft zu achten und bevorzugt Seelachs aus der nördlichen Arktis zu kaufen. Vor allem Arten aus dem Nordatlantik sollten gemieden werden.

Seelachs ist fettarm und proteinreich

Seelachs zählt zu den mageren Fischen. 100 Gramm enthalten nur 0,6 Gramm Fett – bei einem Eiweißgehalt von 18 Gramm. Das macht Seelachs zu einem ausgezeichneten Proteinlieferanten. Der Fisch liefert allerdings kaum Jod und Omega-3-Fettsäuren.

Einkauf und Verarbeitung von Seelachs

Seelachs wird meist in Form von Filets angeboten, wahlweise frisch oder tiefgekühlt. Frischer Seelachs kann mit Folie abgedeckt ein bis zwei Tage im Kühlschrank gelagert werden. Getrockneten Seelachs nennt man Stockfisch, die getrocknete und gesalzene Variante wird als Klippfisch bezeichnet. Die bekannteste Form, in der Seelachs auf den Teller kommt, ist das Fischstäbchen. Dafür wird der Fisch zerkleinert, gepresst und paniert. Aufgrund seines vergleichsweise kräftigen Geschmacks verwendet man ihn oft für Fischfrikadellen oder brät ihn der Pfanne. Seelachs lässt sich auch dünsten, grillen und frittieren. Der vielseitige Speisefisch eignet sich sowohl für klassisch-deutsche Fischgerichte als auch für exotische Speisen. Weiterlesen
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