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Schokolade: Die Süßigkeit, die glücklich macht

Schokolade ist eine aus Kakaobohnen hergestellte Süßigkeit. Je nachdem, welche weiteren Zutaten sie enthält, entstehen Hunderte verschiedener Sorten. Im 16. Jahrhundert gelangten die Kakaobohnen mit dem spanischen Eroberer Hernán Cortés aus Südamerika nach Europa. Zunächst als Trinkschokolade beliebt, kam 300 Jahre später mit der Erfindung der Tafelschokolade der entscheidende Durchbruch für dieses weltweit beliebte Genussmittel.

Herstellung von Schokolade

Bei der Herstellung von Schokolade erfolgt zunächst die Verarbeitung der Kakaobohnen. Diese werden gemahlen und verflüssigt, sodass sie sich anschließend in Kakaobutter und Kakaomasse trennen lassen. Die Kakaobutter ist ein farbloses Fett mit einem dezent-aromatischem Geschmack, die Kakaomasse hat eine dunkle Farbe und schmeckt schon bei diesem Produktionsschritt nach Schokolade. Je nachdem, welche Sorte erzeugt werden soll, wird die Kakaomasse mit unterschiedlichen Anteilen Kakaobutter, Milchpulver und Zucker vermischt und dann erhitzt. Anschließend läuft sie durch Walzen, um die Zuckerkristalle zu verkleinern. Dieser als Conchieren bekannte Prozess dauert bis zu 90 Stunden. Je länger die Schokolade diesen Schritt durchläuft, desto cremiger und hochwertiger das fertige Produkt. Danach kann sie in Formen gegossen und abgekühlt werden.

Verschiedene Sorten von Schokolade

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Sorten Schokolade:
  • Bitterschokolade ist die dunkelste Variante. Sie besteht nur aus Zucker, Kakaomasse und einem geringen Anteil Kakaobutter.
  • Milchschokolade enthält Zucker, Kakaobutter und Milchpulver.
  • Weiße Schokolade enthält keine Kakaomasse, dafür aber den größten Anteil Milchpulver und Kakaobutter.
Alle Sorten können mit weiteren Zutaten verfeinert werden. Beliebt sind Nüsse, Früchte, Cremes oder Alkohol.

Nährstoffe in Schokolade

Die Süßigkeit besteht zu einem Viertel bis zu einem Drittel aus dem Fett der Kakaobohne, der Rest zu einem großen Anteil aus Zucker. Trotzdem ist Schokolade nicht ungesund. Die Kakaobohne enthält viele Nährstoffe, die auch noch nach der Verarbeitung enthalten sind. Dazu zählen Magnesium und eine Reihe bioaktiver Pflanzenstoffe.

Kochen und backen mit Schokolade

Die Süßigkeit schmeckt nicht nur unverarbeitet. Sie eignet sich zum Backen von Kuchen, Torten und anderem Gebäck. Im Wasserbad geschmolzen, kann Schokolade auch zum Glasieren verwendet werden. In vielen südamerikanischen Ländern, vor allem in Mexiko, ist das Lebensmittel außerdem als Zutat in traditionellen herzhaften Gerichten bekannt. Eine dortige Spezialität ist zum Beispiel das gebackene Hühnchen in scharfer Schokoladensoße. Weiterlesen
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