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Pilze: Mehr Tier als Pflanze

Pilze bilden neben den Pflanzen und Tieren eine eigenständige Gattung. Aufgrund ihrer genetischen Eigenschaften gelten sie enger mit Tieren als mit Pflanzen verwandt. Pilze ernähren sich wie Pflanzen von organischen Nährstoffen ihrer Umgebung. Pilze vermehren und verbreiten sich geschlechtlich und ungeschlechtlich durch Sporen und vegetativ durch Ausbreitung. Es gibt kultivierte und nicht kultivierte Arten von essbaren Pilzen. Bestimmte Pilze werden in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilpilze verwendet.

Die verschiedenen Pilz-Arten

Weltweit gibt es Tausende Arten von Pilzen, viele von ihnen wurden bisher noch nicht klassifiziert. Die meisten Arten sind für den Menschen ungenießbar. Nur etwas mehr als 300 Arten sind offiziell als essbar gelistet. Beim Sammeln von Pilzen muss man sehr sorgfältig vorgehen, um nicht an Giftpilze zu geraten. Speisepilze werden auch zur Herstellung von Alkohol, Zitronensäure und Vitamin C verwendet. Nicht essbare Pilze dienen als Grundlage für die Erforschung von Medikamenten und bestimmten Materialien.

Nährstoffe von Pilzen

Speisepilze bilden eine große Rolle für die ausgewogene Ernährung des Menschen. Sie sind kalorienarm und enthalten kaum Fett, da sie zu einem großen Anteil aus Wasser bestehen. Sie versorgen uns mit wichtigen Proteinen, Mineralien und Vitaminen. Manche Pilze dürfen nur gegart verzehrt werden, da sie Chitin enthalten, das für den Menschen schwer verdaulich ist.

Zucht von Speisepilzen

Nur wenige Sorten lassen sich kultivieren und züchten. Dazu gehören Champignon, Austernseitling und Shiitake. Die meisten Arten werden in den Wäldern gesammelt und sind daher nur im Sommer und Herbst erhältlich. Dazu zählen Steinpize, Parasole, Pfifferlinge, Maronen (nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Esskastanien) und Butterpilze. Viele in Deutschland erhältliche Sorten stammen aus den Wäldern Ost-und Südosteuropas.

Pilze zubereiten

In der Küche verleihen Pilze den Gerichten eine einzigartige Note. Speisepilze können gebraten, gekocht oder geschmort werden. Da sich das enthaltene Eiweiß schnell zersetzt, dürfen frische Pilze nicht länger als ein bis drei Tage aufbewahrt werden. Der Verzehr von verdorbenen Pilzen kann eine schwere Lebensmittelvergiftung zur Folge haben. Getrocknet Pilze sind wochenlang haltbar. Wer Pilze in der freien Natur sammelt, sollte unbedingt ein Bestimmungsbuch mit sich führen. Weiterlesen
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