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Lauch – die milde Zwiebelvariante

Lauch, auch Porree genannt, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wächst heute aber auch in unseren Breiten. Er zählt zur Familie der Zwiebeln und hat einen ähnlichen, wenn auch milderen Geschmack. Je nach Erntezeit unterscheidet man Sommer- und Winterlauch, wobei der Winterlauch wegen der Kälte eine längere Reifezeit hat und dadurch intensiver schmeckt. Frischen Lauch erkennt man an einer festen Wurzel und einem stabilen Schaft. Im Kühlschrank sollte er nicht direkt neben anderen Lebensmitteln gelagert werden, da er schnell seinen intensiven Geschmack überträgt. Am besten bewahrt man ihn in einer Einzelbox auf – gut gekühlt hält er dort etwa eine Woche.

Gesund und aromatisch

Lauch enthält viel Vitamin C, Folsäure und jede Menge Ballaststoffe, zudem hat er eine antibiotische Wirkung. Mit seinen etwa 30 kcal auf 100 Gramm ist er ein echter Schlankmacher. Wer Würze mag, aber Schärfe nicht gut verträgt, ist mit Lauch gut beraten – vielen Gerichten gibt er den letzten Pfiff. Wichtig ist, den Lauch vor der Zubereitung gründlich zu reinigen. An Wurzeln und Blättern sammelt sich häufig Erde, die erst sichtbar wird, wenn das Gemüse aufgeschnitten wird.

Lauch in der Küche

Sowohl die Wurzeln als auch das Grün der Lauchstange können verarbeitet werden: Besonders gut eignet er sich für Suppen, aber auch als Umwicklung für Terrinen. Wird der Schaft des Lauchs in feine Ringe geschnitten, ist er ein köstliches Gemüse, das sich solo oder auch als Bestandteil von Gratins oder Aufläufen genießen lässt. Soll der Lauch roh verzehrt werden, ist der mildere Sommerlauch die beste Wahl. Er schmeckt besonders zart und lässt sich auch hervorragend mit gehaltvolleren Salatsaucen oder Mayonnaisen kombinieren. Weiterlesen
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