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Kichererbsen: Begehrt bei Sportlern, Vegetariern und Veganern

Wir kennen sie vor allem aus Hummus und Falafel: Kichererbsen schmecken nicht nur gut, die Hülsenfrüchte sind auch sehr proteinreich – und somit ein super Nahrungsmittel speziell für Sportler, Vegetarier und Veganer. Trotz ihres Namens ist die Kichererbse mit der „normalen“ Erbse nicht näher verwandt.

Die Kichererbsen-Pflanze und ihr Anbau

Die Kichererbse ist eine einjährige Pflanze und wird gut einen Meter hoch. Die Blätter sind rot gefleckt. Aus den Blüten bilden sich drei Zentimeter lange Hülsenfrüchte, die jeweils zwei Samen enthalten. Diese sind beige, braun oder schwarz. Kichererbsen gehören zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt und stellen vor allem in Afrika und dem Nahen Osten ein Grundnahrungsmittel dar. Die Haupanbaugebiete sind Indien, Pakistan, Nordafrika, Spanien und die Türkei. Jährlich werden weltweit etwa 13 Millionen Tonnen produziert.

Die Nährstoffe von Kichererbsen

Die Hülsenfrüchte sind ausgesprochen gesund. Kichererbsen enthalten mehr Eiweiß als viele Fleisch- und Fischsorten und können daher eine wichtige Rolle in der Ernährung von Veganern und Vegetariern spielen. Zudem entspricht der Kalziumgehalt mit 125 Milligramm pro 100 Gramm dem von Milch. Das Gemüse hat zwar vergleichsweise viele Kalorien, aber aufgrund seiner Ballaststoffe sättigt es sehr lange. Daher sind Kichererbsen gut für Diäten geeignet.

Zubereitung von Kichererbsen

Kichererbsen sind im Supermarkt in Dosen und getrocknet erhältlich. Sie sind nicht zum Rohverzehr geeignet, da sie den unverdaulichen Stoff Phasin enthalten, der erst beim Kochen zersetzt wird. Getrocknete Kichererbsen müssen vor der Zubereitung acht bis zehn Stunden in Wasser einweichen, dann verkürzt sich die Kochzeit auf 20 Minuten. Im Ganzen lassen sie sich für Salate, Suppen und Eintöpfe verwenden. Im Orient sehr beliebt ist Hummus: ein Brei aus Kichererbsen und Sesampaste (Tahin) mit vielen Gewürzen, der zu Brot und Gemüse gegessen werden kann. Aus dem Orient stammen auch Falafel, die leckeren kleinen Bällchen aus zerkleinerten Kichererbsen, die frittiert mit Salat und Brot serviert werden. Kichererbsen werden auch geröstet verkauft. Die Hülsenfrüchte sind mild und nehmen Aromen gut auf. Am besten passen orientalische und mediterrane Gewürze wie Kümmel, Paprika, Koriander und Chili zur Kichererbse. In vielen arabischen Supermärkten gibt es extra Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte, die auf den gesunden Hülsenfrüchten basieren. Weiterlesen
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