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Hirse: Comeback des gesunden Getreides

Hirse ist eine Getreidegruppe (darunter Mohren-, Perl- und Rispenhirse), die schon seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel verwendet wird. Neben ihrem erstaunlich hohen Nährstoffgehalt hat Hirse noch eine ganz besondere Eigenschaft: Sie ist von Natur aus glutenfrei.

Geschichte

Schon vor 8.000 Jahren wurde im heutigen Deutschland Hirse zum Backen von Brot genutzt. Auch die alten Ägypter und Römer kannten das Getreide. Im Mittelalter war es das wichtigste Grundnahrungsmittel Europas. Erst ab dem 15. Jahrhundert verdrängten Reis und Kartoffeln die Hirse von den Tellern. Seit einigen Jahren erlebt sie in Deutschland ein Comeback und steht wieder in den Regalen vieler Supermärkte: Hirse ist besonders nahrhaft und enthält kein Gluten.

Nährwerte von Hirse

Von allen Getreidesorten bietet Hirse die größte Menge wichtiger Nährstoffe: Sie versorgt den Körper vor allem mit den Mineralstoffen Schwefel, Eisen, Phosphor, Magnesium, Kalium und Fluor. Auch die Vitamine B und E sowie das Provitamin A sind in hoher Konzentration vorhanden. Aufgrund des hohen Gehalts an Ballaststoffen ist das Getreide sehr sättigend. Es darf allerdings nur gegart gegessen werden, denn es enthält unverdauliche Enzyme, die sich erst beim Kochen auflösen. In Verbindung mit einer Vitamin-C-Quelle, zum Beispiel Paprika oder Kohl, kann der Körper das enthaltene Eisen besonders gut aufnehmen.

Hirse zubereiten

Das Getreide lässt sich in Salzwasser oder Gemüsebrühe kochen – dazu die drei- bis vierfache Menge Flüssigkeit verwenden. Die Garzeit beträgt 20 bis 30 Minuten. Aus gekochter Hirse können Bratlinge, Aufläufe, Klöße oder Brei zubereitet werden. Sie schmeckt aber auch als Beilage anstelle von Reis oder Nudeln. Das Getreide ist von Natur aus glutenfrei und daher hervorragend für Allergiker geeignet. Mit gemahlener Hirse lassen sich Brot und Kuchen backen. Inzwischen hält der Handel viele Produkte mit vorgegarter und gewürzter Hirse bereit, die nur noch kurz aufgewärmt werden müssen. Weiterlesen
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