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Halloumi: Grillkäse und mehr

Halloumi bezeichnet einen halbfesten Käse aus der Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen. Beim Erhitzen zerfließt er nicht wie die meisten anderen Käsesorten, sondern behält seine Form – das macht ihn zu einem beliebten Käse beim Braten und Grillen. Halloumi stammt ursprünglich aus dem alten Ägypten, wo seine Herstellung schon seit der Antike bekannt ist. Von dort aus verbreitete er sich in Nordafrika, dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten.  

Herstellung von Halloumi

Um Halloumi herzustellen, erhitzt man eine Mischung aus Milch und Sahne auf etwa 36 Grad und bringt diese dann mit Lab zum Gerinnen. Wenn die Molke sich abgesetzt hat, wird sie abgegossen und der feste Teil nochmals ausgedrückt, sodass keine Flüssigkeit zurückbleibt. Die Masse lässt sich dann zu zwei Zentimeter dicken Quadraten formen. Der Käse muss nun eine Weile ruhen, bevor man ihn in der Molke kochen kann. Danach wird eine Seite gesalzen und der Käse gefaltet und geschnitten. Durch die Faltung entsteht der Halloumi-typische Spalt in der Mitte. Der Käse findet sich in vielen Supermärkten sowie in türkischen, griechischen und arabischen Lebensmittelgeschäften.

Halloumi zubereiten

Der Käse hat einen würzigen Geschmack und – je nachdem welche Milch verwendet wurde – ein mehr oder weniger starkes Aroma. Halloumi aus Kuhmilch ist milder als die Varianten aus Schafs- oder Ziegenmilch. Der Käse lässt sich braten oder grillen, schmeckt aber auch kalt. Besonders beliebt ist er als Beilage zu Salat, Gemüse oder einfach auf Brot. Er ergänzt sich gut mit orientalischen Gewürzen, Minze und Chili. Vor dem Erhitzen kann er in einer Mischung aus Gewürzen und Öl mariniert werden. Auf Zypern wird Halloumi gern mit Ei und Brot zum Frühstück gegessen. Er lässt auch zum Füllen von Nudeln, Fleisch oder Gemüse verwenden. Weiterlesen
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