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Hackfleisch: Von mild bis kräftig

Hackfleisch besteht aus gehacktem Muskelfleisch. Meist wird dazu Schweine- oder Rindfleisch verwendet, es gibt jedoch auch Hack vom Lamm, Wild und Geflügel. Hackfleisch darf in Deutschland nur eine Beigabe von einem Prozent Salz enthalten. Außerdem ist auch der Fettanteil je nach Fleischsorte festgelegt.

Gerichte mit Hackfleisch

Hack kann gekocht, gebraten, gegrillt oder roh verzehrt werden. In Deutschland sind viele Speisen mit Gehacktem sehr beliebt: Frikadellen und Hackbraten gehören dabei ohne Frage zu den Klassikern. In der italienischen Küche wird Gehacktes vor allem in Gerichten wie Ragù alla Bolognese oder Lasagne al Forno verarbeitet.

Verschiedene Aromen von Hackfleisch

Der Geschmack des Hackfleisches ist abhängig davon, welches Fleisch verwendet wurde. Schweinehack hat ein neutrales Aroma und kann daher gut gewürzt werden. Rinderhack schmeckt herzhafter und wird vor allem für Burger verwendet. Die beliebteste Variante in Deutschland ist die saftige Mischung aus Schwein und Rind. Kalbshack eignet sich für edle Gerichte, da es besonders mild im Geschmack ist. Im Gegensatz dazu hat Lamm ein sehr kräftiges Aroma und wird vor allem in der mediterranen und orientalischen Küche verwendet.

Verarbeitung von Hackfleisch

Gehacktes ist anfällig für einen schnellen Bakterienbefall. Daher ist beim Kauf und bei der Verarbeitung einiges zu beachteten. Beim Einkauf muss unbedingt geprüft werden, ob das Fleisch frisch ist. Es sollte am besten erst am Ende des Einkaufs in den Einkaufswagen gelegt und dann in einer Kühltasche transportiert werden. Bis zur Verarbeitung muss Hackfleisch im Kühlschrank gelagert werden. Hier hält es sich zwei bis drei Tage. Eingefroren kann es bis zu acht Monate aufbewahrt werden. Wenn gefrorenes Hack aufgetaut wurde, muss es innerhalb eines Tages verwendet und darf nicht erneut eingefroren werden. Bei der Verarbeitung ist die richtige Temperatur von Bedeutung. Hack muss gut erhitzt werden. Erst ab einer Temperatur von 70 Grad Celsius sterben Keime und Bakterien ab. Rohes Hack, das in Deutschland vor allem als Mett gegessen wird, sollte am besten beim Metzger gekauft und sofort verzehrt werden. Ohne Kühlung hält es sich nur ungefähr zwei Stunden. Verdorbenes Hack erkennt man an einem säuerlichen Geruch und einer dunklen Verfärbung. Der Verzehr kann zu schweren Magen-Darm-Beschwerden oder sogar einer Lebensmittelvergiftung führen. Weiterlesen
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