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Erdnüsse: Party-Snack und Brotaufstrich

Die Erdnuss ist eine Pflanze, die zur Familie der Schmetterlingsblütler gehört. Aufgrund ihrer im Erdboden reifenden Früchte nennt man sie auch „Erderbse“. Unter ihrer faserigen Schale befinden sich die Nüsse, die von einer dünnen roten Hülle umgeben sind. Diese wird normalerweise vor dem Verzehr entfernt. In einer Erdnussschale befinden sich in der Regel zwei Nüsse – manchmal mehr, manchmal aber auch nur eine. Beheimatet sind Erdnüsse ursprünglich in Südamerika, wo sie sich zu einer wichtigen Feldfrucht für viele Staaten entwickelt haben: Die Nachfrage der Industrienationen nach Erdnussprodukten ist sehr hoch.

Erdnüsse im Handel

Auf der Welt werden rund 30 Millionen Tonnen Erdnüsse pro Jahr geerntet. Besondere Sorgfalt bei der Produktion ist wichtig, denn Erdnüsse können schnell schimmeln – sowohl im Wachstum als auch beim Trocknen. Deswegen gibt es für in der EU verkaufte Nüsse bestimmte Qualitätsanforderungen, die eingehalten werden müssen.

Nährstoffe von Erdnüssen

Zu fast 50 Prozent bestehen Erdnüsse aus Fett – daher sollte man sie in Maßen verzehren. Aber sie haben auch Proteine und Kohlenhydrate zu bieten. 100 Gramm ungesalzene Erdnüsse enthalten knapp 24 Gramm Eiweiß, was sie für Vegetarier und Veganer zu einer wertvollen Proteinquelle macht. Zudem liefern Erdnüsse wichtige Vitamine wie das Vitamin B 3 (Niacin), B 5 (Pantothensäure), B 6 (Pyridoxin) und B 9 (Folsäure) sowie Vitamin E. Auch Mineralien finden sich in Erdnüssen – darunter Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium und Eisen.

Verwendung von Erdnüssen

Erdnüsse sind ein beliebter Snack auf Partys, meist geröstet und gesalzen. Aus Erdnüssen produziertes Speiseöl bildet einen Grundstoff zur Margarineherstellung. In Amerika gehört die Erdnussbutter – mit oder ohne Erdnussstückchen – zu jedem Frühstück, etwa mit Traubengelee auf Brot. Für eine pikante Erdnusssoße, wie sie beispielsweise zu asiatischen Hähnchenspießen Saté serviert wird, benötigt man feine Erdnussbutter ohne Stücke. Die Erdnussbutter wird dazu in heißer, aber nicht kochender Milch aufgelöst und mit Knoblauch, Chilis und Gewürzen verfeinert. Die Nüsse lassen sich außerdem zu Erdnussflips, auch Erdnusslocken genannt, verarbeiten. Flips bestehen aus bis zu 33 Prozent Erdnussanteil, der Rest ist Maismehl. Weiterlesen
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