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Eier: Unentbehrlich in jeder Küche

In Deutschland werden jährlich etwa 11 Milliarden Hühnereier produziert – der Pro-Kopf-Verbrauch liegt im gleichen Zeitraum bei ungefähr 211 Eiern. Etwa die Hälfte davon wird in privaten Haushalten verzehrt, der Rest landet in der lebensmittelverarbeitenden Industrie, in Großküchen und Bäckereien. Da Eier auf der Schale und im Inneren über einen eigenen Immunschutz verfügen, dürfen sie für die ersten 18 Tage ungekühlt gelagert werden. Werden sie allerdings starken Temperaturschwankungen oder Kühlung ausgesetzt, müssen sie danach auch weitergekühlt werden.

Wertvolle Inhaltsstoffe bei Eiern

Hühnereier sind sehr sättigend und mit einem Brennwert von 156 kcal pro 100 Gramm relativ kalorienarm. Neben etwa 47 Gramm Protein enthalten sie fast alle Vitamine: Ein mittelgroßes Ei deckt zum Beispiel 38 Prozent unseres täglichen Vitamin B12-Bedarfs. Auch die Spurenelemente Eisen, Zink und Selen sind unter der Schale zu finden und machen das Ei zum echten Kraftpaket. Ernährungsphysiologisch ist das Eiweiß des Eis besonders hochwertig – unserem Organismus liefert es einen entscheidenden Teil der Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann.

Unendlich viele Zubereitungsmöglichkeiten

Rohe Eier schmecken den wenigsten, meist wird das Ei gekocht oder anderen Zutaten beigemengt. Vor dem Kochen sollte ein winziges Loch in das stumpfe Ende gepikst werden, wo in der Regel eine Luftblase sitzt. Die sich beim Kochen ausdehnende Luft kann durch das Loch entweichen, das verhindert ein Platzen des Eis. In einer Pfanne gebraten, werden aufgeschlagene Eier zu Rührei oder Spiegelei, mit Zucker angereicherter Eischnee wird durch Backen zum Baiser. Auch die Zubereitung vieler Kuchenteige benötigt Eier: Häufig wird das Eigelb vom Eiklar getrennt und beide Komponenten unabhängig voneinander verarbeitet. Aus anderen Teigwaren wie beispielsweise Nudeln sind Eier ebenfalls nicht wegzudenken. Als Eierstich geben sie vielen Suppen eine feine Note. Neben Hühnereiern finden auch weitere Vogeleier Verwendung in den Küchen – darunter Wachteleier und Straußeneier. Ihr Anteil an der weltweiten Produktion ist im Vergleich zu den Hühnereiern allerdings verschwindend gering. Weiterlesen
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