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Chorizo: Pikante Wurstspezialität aus Spanien

Bei der Delikatesse aus Spanien handelt es sich um eine Rohwurst vom Schwein. Ihre typische rote Farbe erhält die Chorizo durch die Beigabe von Paprika. Im Herkunftsland Spanien wird die Wurst traditionell in Form eines Wurstrings oder einer Wurstkette verkauft. Über die Herkunft des Wortes Chorizo ist man sich nicht einig. Es wird vermutet, dass es von „salsicium“ abgeleitet wurde, der lateinischen Bezeichnung von Wurst.
 

Die Herstellung der Chorizo

Hauptzutaten der Chorizo sind gehacktes Schweinefleisch und Speck. Hinzu kommen Paprika, Knoblauch und Salz, die der Wurst den typischen würzig-pikanten Geschmack geben. Traditionell hat Chorizo eine feste Konsistenz, da man sie vier bis sechs Wochen an der Luft trocknen lässt. Während dieser Reifung findet ein Gärungsprozess statt, der ihr eine säuerliche Note verleiht. Weitere Varianten gibt es durch regional unterschiedliche Herstellungsarten: Verschiedene Paprikapulver, weitere Gewürze und die Verwendung bestimmter Sorten Schweinefleisch ändern Geschmack, Schärfegrad (mild bis extra scharf) und Fettgehalt.

Die Zubereitungsarten von Chorizo

Dank der Lufttrocknung lässt sich die Wurst ohne Weiterverarbeitung essen. In dünne Scheiben geschnitten, ist sie häufig Bestandteil von Tapas. Zusammen mit Brot wird die Chorizo kalt, gebraten oder gegrillt in jeder spanischen Tapas-Bar angeboten. Oft findet man sie in einer Tortilla und einer Paella. Für warme Gerichte verwendet man eine Chorizo, die nicht luftgetrocknet wurde und somit weich ist. Sie eignet sich besonders zum Braten und Grillen, da durch das austretende rote Öl kein zusätzliches Fett benötigt wird. In vielen spanischen Suppen und Eintöpfen ist diese weiche Variante eine wichtige Zutat und für den Geschmack verantwortlich. Egal ob weich oder fest, man kann die Haut der Wurst bedenkenlos mitessen. Bei der luftgetrockneten Chorizo ist die Haut jedoch in der Regel sehr fest, weshalb viele sie vor dem Verzehren abziehen.

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