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Champignons: Kaum Kohlenhydrate, viel Vitamin D

Champignons – auch als Egerling oder Angerling bekannt – sind die beliebtesten Pilze in Deutschland. Ihr Körper ist in Hut und Stiel unterteilt. Die glatte, faserige oder schuppige Huthaut ist trocken, ihre Färbung weiß, gelblich oder braun. Die dichtgedrängt stehenden Lamellen sind bei jungen Champignons blassgrau bis rosa gefärbt, später werden sie schokoladenbraun bis purpurschwarz.

Die verschiedenen Champignon-Sorten

Champignons werden in drei Sorten unterteilt:
  • Weiße Champignons
  • Braune Champignons
  • Riesenchampignons
Weiße Champignons sind am beliebtesten. Sie sind zwischen zwei und fünf Zentimeter groß und haben eine feste Konsistenz. Braune Champignons haben ein intensiveres Aroma, das an Nüsse erinnert. Sie enthalten weniger Wasser und schrumpfen beim Zubereiten nicht so stark zusammen. Der Hut vom Riesenchampignon erreicht einen Durchmesser von bis zu zwölf Zentimetern und lässt sich gut zum Füllen verwenden.

Der Anbau von Champignons

Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland beträgt fast drei Kilogramm. Champignons werden das ganze Jahr über gezüchtet – in speziellen Gewölben und Tunneln. Die Pilze sind nach vier bis fünf Wochen reif. Sie werden dann von Hand geerntet und nach Gewicht und Größe sortiert. Bei der Zucht von Champignons kommen keine Pestizide oder andere Chemikalien zum Einsatz. Die computergestützte Steuerung des Klimas und der Wasserzufuhr ermöglicht es, die Pilze ohne chemische Mittel anzubauen.

Nährwerte von Champignons

Champignons bestehen zu 91 Prozent aus Wasser. Der Fettanteil beträgt weniger als ein Prozent. Sie liefern die Vitamine D, E und B und wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Eisen. Champignons eignen sich gut für Diäten und sind fester Bestandteil der Low-Carb-Küche, da sie kaum Kohlenhydrate enthalten.

Champignons zubereiten

Champignons können roh und gegart verzehrt werden. Roh sind sie jedoch relativ schwer verdaulich, Menschen mit empfindlichem Magen sollten darauf verzichten, ebenso wie Kleinkinder unter zwei Jahren. Frische Champignons lassen sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank lagern. Wenn sie schwammig werden oder unangenehm riechen, sind sie verdorben. Vor dem Verzehr die Pilze mit einem Schwamm oder Pinsel putzen und eventuell den Stil kappen. Anschließend lassen sie sich kochen, braten oder backen. Weiterlesen
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