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Alkohol: Brauen und Brennen für den Genuss

Der für Menschen genießbare Alkohol heißt Ethanol. Die Herstellung von Ethanol durch Gärung von Zucker mithilfe von Hefepilzen gehört zu den ältesten bekannten chemischen Reaktionen.

Verschiedene Formen der Herstellung von Alkohol

Ethanol entsteht durch verschiedene Verfahren. Die Gärung von Pflanzen ist eines der gebräuchlichsten und kommt bei der Herstellung von Bier und Wein zum Einsatz. Bei der Gärung entsteht ein Alkoholgehalt zwischen 5 und 15 Prozent. Ein anderes bekanntes Verfahren ist die Destillation, das sogenannte Brennen. Es wird zur Herstellung hochprozentiger Spirituosen mit bis zu 95 Prozent genutzt. Dazu gehören Rum und Wodka. Bei manchen Getränken, wie zum Beispiel Whiskey, werden beide Verfahren nacheinander angewendet.

Alkohol in Lebensmitteln

Bier, Wein und Sekt haben einen Alkoholgehalt zwischen 5 und 15 Prozent. Spirituosen, Branntweine und Schnäpse wie Whiskey, Wodka oder Tequila liegen bei bis zu 60 Prozent. Auf bis zu 90 Prozent bringt es Absinth. Viele der hochprozentigen Getränke werden nicht pur getrunken, sondern zum Mischen von Cocktails verwendet. Ethanol ist in der Nahrungsmittelindustrie nicht nur in Getränken verbreitet, es kommt auch in vielen Lebensmitteln vor. Dadurch soll der Geschmack oder die Haltbarkeit verbessert werden.

Verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol

Alkoholische Getränke werden in vielen Kulturen oft und in größeren Mengen konsumiert. Dies kann zu Gesundheitsbeschwerden und Abhängigkeit führen, weshalb ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol ein Muss ist. So darf er nicht auf nüchternen Magen getrunken werden. Vor allem fettreiche Nahrung sorgt dafür, dass der Alkoholpegel langsamer steigt. Wer zwischendurch viel Wasser trinkt, senkt das Risiko eines Katers. Am nächsten Tag hilft vitamin- und eiweißreiches Essen dem Körper, den Alkohol abzubauen. Damit sich die Leber erholen kann, sollte nicht an zwei Tagen hintereinander getrunken werden. Das Mindestalter für Bier, Wein und Sekt liegt Deutschland bei 16 Jahren, für alle branntweinhaltigen Getränke bei 18 Jahren. In der Schwangerschaft und Stillzeit sind alkoholhaltige Getränke tabu. Weitere Risiken bestehen bei der Kombination mit bestimmten Medikamenten. Hier sollte in jedem Fall vor dem Genuss ein Arzt konsultiert werden.   Weiterlesen
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