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Gut zu wissen / 10. November 2017

Von der Bohne zur Schokolade

1.000 Kakaobohnen werden benötigt, damit ein Kilogramm zarte Schokolade entsteht. Wer weiß, wie viele Arbeitsschritte nötig sind, bis die Tafel in der Verpackung ist, wird Schokolade noch mehr genießen. Sie ist nämlich wirklich ein einzigartiges Produkt.

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Das Geheimnis des Kakaokerns

Im Innern der Kakaofrucht schlummern die Kakaobohnen. Diese werden für die Herstellung von Schokolade benötigt. Die Kakaobauern holen die Früchte auch heute noch von Hand vom Baum. Die Haupterntezeigt beginnt meist im Oktober, dem Ende der Regenzeit. Dann sind die Bedingungen ideal, die wertvollen Bohnen zu trocknen. Jede Kakaofrucht enthält 25 bis 50 Kakaobohnen. Um an sie heranzukommen, wird die Frucht vorsichtig aufgebrochen und die Bohnen zusammen mit dem Fruchtfleisch herausgelöst. Durch die feucht-warmen Temperaturen beginnt die Masse zu gären. Anschließend werden die Bohnen unter der heißen Äquatorsonne oder in speziellen Öfen getrocknet und bilden dabei ihr Aroma immer weiter aus.

 

Vom Äquator in die Schokoladenfabrik

Nach dem Trocknen geht es für die Kakaobohnen per Schiff in Schokoladenfabriken auf der ganzen Welt. Man spricht dabei schon nicht mehr von Bohnen, sondern von Rohkakao. Gehandelt wird dieser Rohstoff übrigens wie Gold oder Öl an der Börse. Ähnlich wie bei Kaffee liegt der Schlüssel zum Geschmackserlebnis der Schokolade in der Röstung der Bohnen. Der Wassergehalt der Bohnen sinkt dabei weiter ab, die Aromen werden intensiver. Die gerösteten Kakaobohnen werden dann geknackt. Übrig bleibt der Kakaokern. Diesen Bruch nennt man auch Kakaonibs. Sie schmecken sehr herb, können aber in Müslis oder einfach pur gegessen werden. Sie gelten sogar als Superfood, da in ihnen sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien oder das Glückshormon Serotonin enthalten sind. Dieser Gehalt verringert sich im weiteren Verlauf der Schokoladenherstellung, da der Kakao stark erhitzt wird und dadurch ein Teil der Inhaltsstoffe leider verloren gehen. Kakaonibs sind übrigens auch super für Clean Eating oder eine zuckerfreie Ernährung geeignet.

Aus Kakao wird zarte Schokolade

Jetzt geht es in die heiße Phase der Schokoladenherstellung. Die Kakaonibs werden gemahlen. Dabei werden sie in ihre beiden Bestandteile Kakaobutter und Kakaopulver getrennt. Die meisten Schokoladenfabriken produzieren übrigens nicht von der „Bohne an“, sondern bekommen Kakaobutter und Pulver geliefert. Daraus stellen sie dann in eigenen Rezepturen ihre Schokoladenprodukte her. Dafür werden alle Zutaten so lange verrührt, bis eine feste Masse entsteht. Diese ist allerdings noch etwas grob.  Deshalb wird sie jetzt gewalzt und conchiert. In der sogenannten Conche wird die Schokoladenmasse auf bis zu 90 Grad erhitzt und umgerührt. Je länger Schokolade conchiert wird, desto feiner wird sie. Jetzt muss sie nur noch heruntergekühlt werden und dann lässt sich die Schokolade in jede beliebige Form gießen.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl