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Gut zu wissen / 07. Juli 2016

Muss man Beeren süßen?

Klein, weich und annähernd rund – das sind die typischen Merkmale aller Beerenobstsorten. In Farbe und Geschmack aber unterscheiden sie sich. Manche Früchte wie Johannis- oder Stachelbeeren schmecken oft säuerlich. Deshalb empfiehlt sich bei diesen Sorten das Süßen mit Zucker, Puderzucker oder anderen Süßungsmitteln. Allerdings nur, wenn sie frisch verzehrt werden. Wer einen Kuchen mit Beerenobst belegen will, braucht keine Süßungsmittel für die Früchte. Der Obstkuchen wird gerade durch die säuerlichen Früchte in Kombination mit dem süßen Boden besonders schmackhaft. Welche Beeren Süßes vertragen und welche auch ohne Zusatz köstlich schmecken, zeigt die nachfolgende Übersicht:

Muss man Beeren süßen?
© Sonja Birkelbach - Fotolia

Köstlich ohne Zucker

Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren sind das perfekte Naschobst und bedürfen keiner Zuckerzugaben. Das Zuckern entzieht den Beeren ohnehin den Saft und sie werden schneller matschig.

Diese Beeren können Zucker vertragen

Rote und schwarze Johannisbeeren können nach dem Waschen mit üblichem Zucker, Puder- oder auch Vanillezucker bestreut werden, am besten jedoch erst kurz vor dem Verzehr. Wer Beeren frisch essen möchte, kann sie auch in einen Naturjoghurt rühren oder auf einen Vanillepudding geben. Johannisbeeren werden vor allem zum Kochen von Gelee und Marmelade verwendet und dafür mit Gelierzucker gesüßt. Stachelbeeren werden meist gezuckert zu Kompott verarbeitet oder als Kuchenbelag genutzt. Sie können aber auch roh gegessen werden. Die Preiselbeere dagegen ist so sauer, dass sie nur mit Zucker als Marmelade oder Kompottbeigabe zu Wildgerichten zu empfehlen ist.

Flüssige Süßstoffe sollten beim Süßen übrigens nicht zum Einsatz kommen, da sie vor allem beim Einkochen durch Hitze ihre Wirkung verlieren und sogar einen Bittergeschmack hinterlassen können.