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Gut zu wissen / 03. Mai 2017

Glutenfrei genießen

Wer auf den Verzehr von Nudeln, Brot und Keksen mit Bauchschmerzen oder Müdigkeit reagiert, leidet womöglich an einer dauerhaften Glutenunverträglichkeit, auch Zöliakie genannt. Dies ist eine Autoimmun-Erkrankung, bei der die Aufnahme glutenhaltiger Nahrungsmitteln zu einer Entzündung des Dünndarms führt. Zwar leiden nur sehr wenige Menschen an einer Zöliakie, jedoch entscheiden sich aus gesundheitlichen Gründen immer mehr für eine glutenarme Ernährung oder streichen das Eiweiß sogar ganz von ihrem Speiseplan.

Glutenfrei genießen

Reiche Auswahl trotz Gluten-Unverträglichkeit

Für viele bedeutet eine glutenfreie Ernährung zunächst der Verzicht auf vieles, was gerne und häufig gegessen wird und gut schmeckt. Beschäftigt man sich jedoch näher mit der Thematik, so stellt man schnell fest, dass eine große Auswahl an tollen Alternativen bereit steht. Denn Reis-, Buchweizen- oder Kichererbsenmehl können die herkömmlichen Mehlsorten oft problemlos ersetzen. Zum Verdicken von Soßen oder zum Binden von Teig kommen dann ebenfalls glutenfreie Hilfsmittel zum Einsatz. Johannisbrotkernmehl, Speisestärke (aus Mais oder Kartoffeln) oder Sojamehl sind sehr gut geeignet. In süßen Speisen sind Honig und Agavendicksaft hervorragende Bindemittel. Sie sorgen zusätzlich für Feuchtigkeit im Teig.

Je nach Kombination der Zutaten ergeben sich die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Hier empfiehlt es sich, verschiedene Varianten auszutesten, um die für sich passende Mischung zu finden. Recht neutral im Geschmack sind beispielsweise Mais- und Kartoffelstärke. Wer es gerne nussig mag, sollte es mal mit Buchweizenmehl probieren.

Grundsätzlich sollte man bei Verdacht einer Glutenunverträglichkeit immer zum Arzt gehen. Dieser kann mit einigen Tests die Symptome abklären und Tipps zur Ernährungsumstellung geben.

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Welche Lebensmittel Gluten enthalten und welche ihr bedenkenlos essen könnt, seht ihr hier: